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Miteinander der Kulturen: Eine andere Aufklärung - ein Symposion in Berlin
Artikel - Feuilleton

Flyer des Spree-Athen SymposiumsIm Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 fand am 30.Juni ein Symposium zum Thema „Miteinander der Kulturen: eine andere Aufklärung“ statt, das gemeinsam von Spree-Athen e.V. und der Initiative Humboldt-Forum veranstaltet wurde. Es sollten dabei Ansätze zu anderen als nur „wissenschaftlichen“ Formen des Wissens, also sinnlichem, gestischem, ästhetischem und ethischem Wissen in einem Lernen der Kulturen von und miteinander erprobt werden. Dazu waren sieben außergewöhnliche zeitgenössische Denker aus Asien, Europa und Afrika zusammengekommen, die ihre Beiträge als Ansätze einer „Aufklärung der Aufklärung“ verstanden wissen wollten. Zweifelsohne trug dieses Symposium über den Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres hinaus auch zu einer Begegnung verschiedener Denkstile jenseits der oft zu eng gefassten europäischen Selbstreflexion bei. Dass diese Begegnungen in einer multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts, die zunehmend asiatisch und afrikanisch  geprägt sein wird, von eminenter Bedeutung für das friedliche „Miteinander der Kulturen“ sind, bedarf wohl kaum der Erwähnung.

Von Frank Hahn

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Solons Sicherheits Bulletin, 29. Juli 2010
Artikel - Solons Sicherheits Bulletin
Logo von Jürgen Hübschens Beratungsunternehmen Friedenssicherung und Sicherheitskonzepte

General James Mattis, der neue CENTCOM-Kommandeur

Das U.S. Central Command (CENTCOM) ist für West- und Zentralasien, den Nahen und Mittleren Osten und Ostafrika zuständig. Sein bisheriger Chef, General Petraeus, ging anstelle des entlassenen Generals McChrystal nach Afghanistan. Der neu ernannte CENTCOM-Kommandeur James Mattis ist vor dem Hintergrund dessen, was er im Irak-Krieg tat und was er über den Afghanistan-Krieg sagte, eine glatte Fehlbesetzung.

Von Jürgen Hübschen

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Letter from the Rhine, July 25, 2010
Other languages - Letters from the Rhine
Rhine panorama, view from Niederwald memorial near Rüdesheim

Trouble Ahead for the American Intelligence “Bazaar”

CIA Director Leon Panetta has acknowledged that with a $1.5 trillion budget deficit the United States are going to “hit the wall”. The costs for the giant American intelligence-security complex – employing more than 800,000 people – have become unaffordable. This is the background to the current debate over the dysfunction and inefficiency of the American intelligence system.
by Michael Liebig

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Solons Sicherheits Bulletin, 22. Juli 2010
Artikel - Solons Sicherheits Bulletin
Logo von Jürgen Hübschens Beratungsunternehmen Friedenssicherung und Sicherheitskonzepte

Der Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffes Cheonan

In den Medien wird der Eindruck erweckt, es stehe zweifelsfrei fest, dass Nordkorea am 26. März 2010 das südkoreanische Kriegsschiffe Cheonan versenkt habe. Diese Version des Vorfalls, die vor allem von den US-Regierung vertreten wird, ist aber keineswegs über begründete Zweifel erhaben.

Von Jürgen Hübschen

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Die Hilfsorganisation medica mondiale – Über die Lage der Frauen in Afghanistan
Artikel - Große Lage

Dr. Monika Hauser (2004), Gründerin von medica mondialemedica mondiale ist eine in Deutschland ansässige internationale Nicht-Regierungsorganisation, die sich weltweit für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt. Die Hilfsorganisation wurde 1993 in Bosnien-Herzegowina von der Ärztin Dr. Monika Hauser gegründet, um kriegstraumatisierte Frauen und ihre Kinder allgemeinmedizinisch, gynäkologisch und psychisch sowie juristisch zu betreuen. Seit 2002 tut dies medica mondiale auch in Afghanistan.

Von medica mondiale

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The New Slovak Cabinet
Other languages - English

Schloss von BratislavaDuring Spring 2010, parliamentary and presidential elections were held in Hungary, the Czech Republic, Poland and Slovakia. Dr. Jan Carnogursky, the former Slovak Prime Minister, analyzes the new government, led by Iveta Radicova, in his home country.

By Dr. Ján Čarnogurský

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Reflexionen eines Elder Statesman
Artikel - Staatskunst

Bild von Helmut Schmidt aus 2001Helmut Schmidt über die Frage des „Gemeinwohls“ und „Pflicht zur Verantwortung“ der Politiker

Vor kurzem nahm Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt in einem Interview mit dem ZDF (28.06.2010) und in einer Rede anlässlich seiner Auszeichnung mit dem Point-Alpha-Preis (17.06.2010) in Thüringen Stellung zur gegenwärtigen Lage in Deutschland. Besonders bemerkenswert war sein Einblick in die Politikverdrossenheit der deutschen Bevölkerung. So bezeichnete er den Koalitionsvertrag als einen Akt der „Instinktlosigkeit“ und äußerte Verständnis dafür, dass viele Menschen in Deutschland das Sparpaket als „sozial unausgewogen“ empfinden. Es sei objektiv wahr, dass in Wirklichkeit die kleinen Leute stärker belastet erscheinen und dass einige der großen Leute, nicht alle, ungeschoren davon zu kommen scheinen. Über die tiefer liegenden Gründe für das „Unbehagen“ an der Politik reflektierend, sprach der 91- jährige Ex-Bundeskanzler Schmidt von einem „Vertrauensverlust in die Politik“ und in die „politische Klasse“. Dies sei jedoch kein spezifisch deutsches Phänomen, sondern finde gleichermaßen auch in anderen Ländern Europas statt. Schmidt sprach von einer „Führungskrise“ und erinnerte die politisch Verantwortlichen an ihre „Pflicht zur Verantwortung“, welche im Einklang stehen müsse mit der „Idee des Gemeinwohls“.

Von Elisabeth Hellenbroich

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Indien – Ein Schlüsselakteur in der multipolaren Welt – Probleme und Perspektiven
Interviews - Große Lage
Foto von Dr. Hans-Georg Wieck

Ein Gespräch mit Dr. Hans-Georg Wieck

Nach seiner Tätigkeit als Botschafter in Teheran, Moskau und bei der NATO in Brüssel sowie als Präsident des Bundesnachrichtendienstes war Wieck von 1990 bis 1993 deutscher Botschafter in Indien. Von 1996 bis 2008 war er Vorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft. In einer Vielzahl von Aufsätzen und Reden hat sich Wieck mit der inneren Entwicklung und den Außenbeziehungen Indiens beschäftigt. Das folgende Interview mit Solon-line fand am 1. Juli 2010 in Berlin statt; die Fragen stellte

Michael Liebig.

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Obama und die transatlantischen Beziehungen
Artikel - USA
Hessischer Landtag Wiesbaden bei Nacht

Anmerkungen zu einer Rede von Generalkonsul Edward Alford (Frankfurt) im Hessischen Landtag

Im Hessischen Landtag fand Mitte Juni auf Einladung der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft ein Empfang mit dem Generalkonsul der Vereinigten Staaten Edward Alford statt. In seiner Rede „Obama und die transatlantischen Beziehungen“ umriss Alford die Parameter der gegenwärtigen US-Außen- und Sicherheitspolitik: „Multilateralismus“ versus „Bipolare Welt“; „Soft Power Persuasion“ versus „Regime Change“. Eng verbunden mit diesem Ansatz ist die wachsende ernüchternde Erkenntnis seitens der USA, dass das Land angesichts der neuen globalen Herausforderungen (Klimawandel, asymmetrische Kriegsführung, globale Finanzkrise und binnenwirtschaftliche Krise in den USA) ohne Hilfe der Verbündeten keine Lösung aus der gegenwärtigen Krise finden wird.

Von Elisabeth Hellenbroich

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Letter from the Rhine, July 9, 2010
Other languages - Letters from the Rhine
Rhine panorama, view from Niederwald memorial near Rüdesheim

Towards a New Trans-Cultural Modernity – The Symposium “Cultures Intertwined: Another Enlightenment” in Berlin

by Michael Liebig

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Besondere Beiträge

Anno Hellenbroich: Leibniz und die Musik – Aspekte einer neuen Ästhetik?

Volker Gerhardt: Das Bewusstsein als Organ des Menschen

Michael Liebig: Joseph A. Schumpeter und die Krise

Anno Hellenbroich: In Memoriam Hartmut Cramer

Ottmar Ette: Alexander von Humboldt als Herausforderung für das Humboldt-Forum

Roberta Pasquare: Wilhelm von Humboldts politische Theorie

Reinhard Hildebrandt: Die Vergändlichkeit von Imperien

Heinz Timmermann: Europa und sein Osten

Volker Gerhardt: Autonomie der Politik

Eveline Goodman-Thau: Zur Frage des Erinnerns

Hans-Friedrich von Ploetz: Deutsch-russischer Jugendaustausch

Frank Hahn: Humboldt-Forum als Ort des Zuhörens

Jürgen Hübschen: Zur Bedeutung der USA in der Nahmittelost-Region  

Patrick Grete: Zum Jahr der Mathematik 2008

Beiträge zu Manes Sperber

Reinhard Hildebrandt: Zur wirtschaftlichen Hegemonie der USA

Dietrich Sperling: Über die Krise in der Volkswirtschaftslehre

Heinz Timmermann: Geopolitische Ambitionen im Georgienkonflikt

Alexander Rahr: Die falsche Wahrnehmung Russlands durch den Westen

Eva Engel: Buchbesprechung; Gesucht: Mendelssohn heute  

Helmut Schäfer: Kommentar zur Kaukasus-Krise

Axel Lebahn: Russland heute: Tauwetter ade und kalter Krieg?

Reinhard Hildebrandt: Zur Raketenabwehr der USA

Christine von Heinz: Humboldt und Schiller; Sprachphilosophie im Wallenstein-Brief  

Frank Hahn: Nachruf auf Claus Noe

Reinhard Hildebrandt: Über die Finanzkrise und die massive Verschuldung der USA

Frank Hahn: Das Humboldt-Forum in der Mitte Berlins: Öffnung zur Welt 

Bernd Sösemann: Über Rathenaus aufbauende Ideenpolitik in der DG 1914

Dietrich Sperling: Thesenpapier zum Verhältnis Iran und Westen

Volker Gerhardt: Politische Theorie in Platons Nomoi

Elisabeth Hellenbroich: Zum 7. Petersburger Dialog

Frank Hahn: Buchbesprechung Gerhardts "Partizipation" als Prinzip der Politik

Reinhard Hildebrandt: Wie souverän ist das Volk?

Volker Gerhardt: Zur Einheit des Wissens im Jahr der Geisteswissenschaften 2007 

Eberhard Knobloch: Über Eulers Mathematik, Philosophie und Theologie