Plurale Ökonomie – Reichtum, Entfaltung und Fülle in Zeiten der Krise

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Buchcover von zur Lippes Buch Plurale ÖkonomieIn seinem neuen Buch zur „Pluralen Ökonomie“ zeigt Rudolf zur Lippe Wege auf, wie die ökonomische Theorie und die öffentliche Debatte zu Fragen der Wirtschaft aus ihrer einseitigen Verengung auf Optimierungsstrategien, Input-Output-Modelle und Kosten-Nutzen-Analysen zu befreien wären und der Entfaltung des Lebens mehr Raum zu geben wäre. (Rudolf zur Lippe: „Plurale Ökonomie – Streitschrift für Maß, Reichtum und Fülle“, Verlag Karl Alber, Freiburg 2012).

„Ökonomie und Kultur“. So setzt Rudolf zur Lippe gleich zu Beginn seines neuen Buches zur „Pluralen Ökonomie“ das Thema – mit einer Knappheit, die den verwirrt, der aus Eindimensionalem und Eingleisigem nicht ausbrechen will oder kann. Wie passt das Eine zum Anderen? Fragen wir anders: haben wir vergessen, dass oikos im Griechischen Haus bedeutet, und also die Ökonomie als die Lehre vom Zusammenleben in einem gemeinsamen Haus zu lesen wäre? Lippe stellt solche Fragen zuhauf – Fragen, die zunächst nur das Offenkundige beim Namen nennen. Kultur nennt er die „Gesamtheit der Lebensformen einer Gesellschaft“ – dies ist keine umstürzende Entdeckung, aber eine von vielen „Selbstverständlichkeiten“, denen die ökonomische Theorie und Debatte nicht Rechnung trägt. Schon deswegen ist sie in eine offenkundige Schieflage geraten, denn so gesehen sind Ökonomie und Kultur untrennbar, und das hat Folgen, über die es nachzudenken gilt.

Rudolf zur Lippe hat vor Jahrzehnten in Ökonomie oder – besser – Volkswirtschaftslehre promoviert, aber er ist eben auch und vor allem Künstler, und so wagt er es, die ökonomische Debatte aus ihrer Verengung herauszuführen, auf die Fragen des Zusammenlebens hin zu öffnen, das ohne die Kunst nicht gelingen kann.

Lippe schreibt in einem Buch zur Ökonomie über Schönheit, Entfaltung des Lebens und den Genuss des Miteinanders – ein romantischer oder naiver Idealist? Nein, im Gegenteil, Lippe – der auch Historiker, Philosoph und Kulturwissenschaftler ist – zeigt sich hier als Realist, der zunächst nur Tatsachen aufzeigt, die von Ökonomen und ihrer Disziplin beiläufig unterschlagen werden: z.B. dass die Hälfte aller Güter und Leistungen, die auf der Welt erbracht werden, nicht in Geld bewertet werden, also in den Schätzungen und Statistiken gar nicht vorkommen. Die standardisierte industrielle Massenproduktion ist also nicht nur nicht die einzige Form des Wirtschaftens, sondern sie könnte ohne die vielfältigen, statistisch nicht erfassten Tätigkeiten des üblicherweise „informell“ genannten Sektors gar nicht existieren. Das Wort informell ist aber schon eine sprachliche Verfehlung, in der Herabwürdigung sich ausdrückt. Lippe spricht denn auch von einer „anderen Ordnung“ des Wirtschaftens, unter der sich Subsistenzwirtschaft, Gemeingutwirtschaft, Nachbarschaftshilfe und anderes bürgerschaftliches Engagement genauso findet wie Kindererziehung, Arbeit im Haushalt oder auch künstlerische Tätigkeiten aller Art. Daher der Begriff einer Pluralen Ökonomie, der zunächst nicht mehr als die Wirklichkeit bezeichnet. Was aber hilft diese Betrachtung? Zum einen leitet sich aus ihr ein Appell ab: diese anderen Ordnungen gegen die Vereinnahmung durch den Sektor kapitalistischer Verwertungsprozesse zu schützen. Zum anderen stellt sich die Frage, was sich aus der Beobachtung dieser Ordnungen für unser Zusammenleben lernen ließe.

 

Die Kunst des Erzählens

Damit kündigt sich ein Weiteres an, was Lippes Buch bemerkenswert erscheinen lässt: hier schreibt jemand zu hochaktuellen, ökonomischen Fragen fernab jedweder Ideologie. Sowohl Kapitalismus wie Sozialismus oder ein „dritter Weg“ können kein Modell für die Zukunft sein – ja überhaupt verweigert sich Lippe jedwedem Denken in Modellen und Programmen. Allein das hat eine ungemein erfrischende Wirkung in einem Umfeld, in dem wir täglich aufgefordert werden, Partei zu ergreifen im Streit der Ideologien, Modelle und Programme, bei denen es immer einseitiger nur noch um die Rettung von Währungen und Märkten geht. Lippe lüftet stattdessen den Vorhang, um die ökonomische Theorie-Debatte aus ihrer Verengung auf Statistik, Optimierungsmodelle oder Kosten-Nutzen-Analysen zu befreien. Wenn es um die Kunst des Zusammenlebens in einem gemeinsamen Haus (Oikos) geht, dann dürfen wir uns nicht länger mit Diskursen über Verteilung der Güter, Konsum und Produktion, Geldwert und Warenwert abspeisen lassen, die nur um das Materielle der Versorgung kreisen. Es geht um den ganzen Menschen und das Leben in seiner Vielfalt oder wie es der Buchtitel sagt – um Fülle und Reichtum.

Diese werden meist schon sprachlich erstickt in langweiligen Diskursen oder schematisch-abstrakten Theorie-Debatten. Das Leben will eben nicht analysiert werden, es will und soll erzählt werden. Und Lippe frappiert uns mit einer Kunst des Erzählens, die das Denken in Bewegung bringt und zur bewegenden Kritik an starrem Systemdenken und seinen Folgen für die Menschen wird. Auf diese Weise bedarf es nicht der aggressiven Töne oder der beißenden Polemik gegen die Verwerfungen des Neoliberalismus – vielmehr gewinnt der Autor mit einer in den Erzählfluss eingestreuten leisen Ironie die wache Aufmerksamkeit für das Elend der „Verhältnisse“ und spendet verhaltene Zuversicht auf eine Umkehr.

So erzählt Lippe nicht die tausendfach wiederholte Erfolgsgeschichte der modernen Wirtschaftsentwicklung, sondern die Geschichte ihrer Versäumnisse – er nennt es „Skizze“, die sich dem Raubbau an menschlicher Arbeitskraft und natürlichen Ressourcen widmet, sowie der Ausplünderung jener Länder, die Absatzmärkte genannt werden.

Ferner erzählt er wie in einem Kurzroman die Geschichte der ökonomischen Theorien seit dem 18. Jahrhundert. Es hört sich angesichts des eher abstrakten Themas paradox an, aber in dieser Erzählung durchdringen sich menschliches Mitgefühl und philosophische Kenntnis sowie praktische Lebensweisheit. Mit leichter Feder gelingt es dem Autor zu zeigen, wie die Philosophie Descartes und die Physik Newtons sich in der liberalen Wirtschaftstheorie eines Adam Smith als gesellschaftliches Ordnungsprinzip wieder finden. Die Stichworte sind hier Mechanisierung und Standardisierung, die allerdings – und das weist die Theorie natürlich nicht offen aus – dem Interesse der Macht, der Herrschaftsentfaltung bzw. der Profitmaximierung dient. Wenn der Markt im Rekurs auf Newton – scheinbar wissenschaftlich neutral – als Ort des Ausgleichs von Gravitationskräften definiert wird, dann verkümmert der Mensch zu einem Molekül im Spannungsfeld der Kräfte. Wozu dies führen kann, sagt Lippe an anderer Stelle:

„Unser Leben leidet in vielen Richtungen, von der finanziellen Abhängigkeit über das Austrocknen des sozialen Miteinanders bis zur Lähmung der schöpferischen Energien in den Einzelnen.“

Was setzt Lippe dagegen? Wie schon erwähnt fordert er kein Programm, bietet er keine „Lösungen“ oder gar Utopien – denn dies bedeutete immer schon Verfügung und Vereinnahmung. Vielmehr möchte er – und dies macht das Ganze seines Anliegens so sympathisch – dazu anregen, „an bestimmten Stellen nicht etwas blind zu betreiben, sondern eher zu unterlassen“.

Innehalten, Pausieren, Unterbrechung, Umkehr, Einkehr wären also Namen dafür. Ökonomen dürften dies kaum verstehen, da sie das Hamsterrad des Erfolgs- und Effizienzwahns doch immer schneller drehen möchten, bis uns schwindlig wird. Von den anderen Ordnungen aber, die Leben und Handeln der Menschen tragen können, „dürfen Ökonomen nichts wissen, wenn sie erfolgreich sollen….“, wie Lippe treffend konstatiert. Die Ordnungen, von denen Lippe statt eines „Programms“ spricht, lassen sich unter dem Namen der Lebenstätigkeit gut beschreiben – ein Entwurf gegen die Entfremdung der Arbeit:

„Wirklichen Austausch mit der Natur in ihrer Aneignung für die Gestaltung des Lebens; Entfaltung der menschlichen Vermögen im Dienste von Welt und geschichtlicher Existenz; Begegnung mit sich selbst und den Mitwirkenden in gemeinsamen, nützlichen Aufgaben.“

Und er fährt fort:

„Seit je sind, auf ihre weniger greifbare Weise, Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler im Grunde in der gleichen Lage. Ihr Beitrag ist von grundlegender Bedeutung für das geschichtliche Leben. Kaum jemals wird ihre Tätigkeit Marktwert haben. In vielen Formen des Übergangs ergänzen sich diese Funktionen mit denen des Marktes nicht nur letzten Endes, sondern in praktischen Situationen wie Zuarbeit, Innovation usw., vor allem aber als Arbeit an der Bereitschaft zu neuen Möglichkeiten.“

 

Die anthropologische Frage

Hiermit ist nicht Alles, aber Vieles gesagt. Auch Worte wie Empfänglichkeit, Spontaneität, Resonanz und Gabe werden genannt, die sich nur und erst aus dem Miteinander überhaupt sagen lassen – in einem Miteinander, das (wie der Autor zu Recht feststellt) in einem System nicht gewünscht wird, das den Einzelnen nur als Produzenten und Konsumenten wahrnimmt.

Die ökonomische Frage erweist sich also einmal mehr als eine der Anthropologie. Aber auch und gerade die Frage nach dem Menschen leidet an eigener Verengung, wenn sie nur aus europäischer Perspektive gestellt wird. Als Denker, der die Stimmen der Kulturen der Welt seit Jahrzehnten vielfältig zu Gehör gebracht hat, überrascht es vielleicht nicht, wenn Lippe an einer markanten Stelle des Buches im Zusammenhang mit der Frage nach dem Menschen die afrikanische Philosophie bemüht. Diese entwerfe mit ihrem „Primat des Wir“ eine Ordnung des Miteinander, die sich deutlich von der europäischen Vertragstheorie und der abendländischen Fixierung auf das Selbst oder das Ich unterscheide. Letzteres, so Lippe, klinge auch noch in den individuell formulierten „Menschenrechten“ an, die lediglich den Einzelnen vor Übergriffen autoritärer Strukturen schützen sollen, damit auch noch keinen Hinweis auf ein Leben in der Gemeinschaft gäben. (Kleine Anmerkung: mit dem „Primat des Wir“ ist ganz natürlich kein Kollektivismus gemeint, ferner übersieht der Autor keinesfalls die politischen Probleme in den Ländern Afrikas, die häufig in Gewalt und Unterdrückung münden). Aber: Im „Primat des Wir“ – so fährt Lippe fort – geben die Beziehungen den Ton an: „Freiheit wird verstanden als die Zusicherung, dass jedem und jeder und allem ihre Leben tragende Resonanz gewahrt werden soll.“

Resonanz im Wechselspiel zwischen Mensch, Mitmensch und Natur als grundlegende Kategorie eines Miteinander-Lebens setzt Lippe der Systemtheorie entgegen, die zunächst zwar den Einzelnen aus seiner Isolation befreit und zum Ganzen einer Lebenswelt zurückführe, gleichzeitig aber deren Teile auf ihre Funktion für das Ganze reduziere. „Solche Ganzheit hat etwas Totales.“

In diesen Betrachtungen wird der philosophische Anspruch einer Befreiung vom Absoluten bestimmt, der im Leben, in der Kultur und somit auch in der Ökonomie erfahrbar werden sollte. Aus dieser Perspektive erschließt sich auch die Einsicht, dass die seit 200 Jahren gültigen ökonomischen Theorien bis zum heutigen Neoliberalismus etwas Totales an sich haben, indem sie den Menschen zur statistischen Größe in einem abstrakt gewordenen Mechanismus der Zirkulation von (Finanz)-kapital erniedrigen.

 

Gemeingut und Grundeinkommen

Nun wartet der Leser aber doch auf den einen oder anderen Hinweis, was auf welche Weise besser zu machen wäre – und er wird nicht enttäuscht. Wir erwähnen zwei Punkte aus Lippes Buch: Gemeingut und Grundeinkommen.

Die von Vandana Shiva so genannten commons of mankind kennen wir historisch aus dem deutschen Sprachgebrauch als Gemeingut oder Allmende. Gemeint waren damit die gemeinsame Bewirtschaftung von Weiden und Wäldern ohne eine vertragliche Regelung der Aufteilung von Pflichten, Eigentumsanteilen etc. Die gemeinsame Entfaltung des Lebens in der gegenseitigen Fürsorge und einem Füreinander-Wirken und -Handeln sei vielmehr durch die moderne Vertragslehre unterhöhlt worden. Im Vertrag gehe es eben nur bedingt um eine „gemeinsame Sache“, würden doch die Ansprüche Einzelner so genauestens geregelt, dass schon darin die Aufhebung oder der Bruch des Vertrags vorweggenommen wird. Lippe erinnert daran, dass Begriffe wie „Treu und Glauben“, „Billigkeit“ oder „Angemessenheit“ vor 100 Jahren noch eine Rolle im Bürgerlichen Gesetzbuch gespielt hätten, seitdem aber zunehmend aus den Texten verschwunden seien. Es gälte also, unter heutigen Bedingungen Bereiche außerhalb von kapitalistischen Verwertungszwängen zu hegen und zu pflegen, in denen eine Gemeinschaft sich im Genuss, in der Pflege und der Verantwortung bilden könne: Gemeingut. Gemeinsam etwas zu bewirken, will geübt sein – in der heutigen Arbeitswelt aber sei es als Wissen und Können nicht in unserem Bewusstsein.

Von hier aus wendet sich Lippe kritisch dem Arbeitsleben zu. Er zitiert den Bildhauer Rodin, wonach schon vor 100 Jahren „vom Straßenbahnschaffner bis zum Minister alle ihre Arbeit gehasst hätten“.

Nun wird der Ton zunehmend deutlicher in der anschwellenden Kritik an der Entfremdung der Arbeit. Die modernen Formen der Ausbeutung werden erwähnt wie z.B. Sinnentleerung, nervliche Erschöpfung oder die „Mensch-Maschine-Verschaltung“ – alles Elemente, welche die Menschen heute in einer nicht geringeren knechtischen Abhängigkeit hielten als zur Zeit des spätfeudalen ancien regime.

Wieder erzählt Lippe – diesmal die „Novelle“ von der entfremdeten Arbeit, indem er u.a. dem Alltag einer Kassiererin im Supermarkt nachgeht. Er schildert äußerst feinfühlig die eintönige Arbeit inmitten einer aggressionsgeladenen Atmosphäre wartender Kunden. In dieser Hölle der Entfremdung spürt der Erzähler Lippe, mit poetisch-sinnlicher Gabe zum Detail, Elemente des Über-Lebens auf, die zwar jeder kennt, aber nicht mehr recht wahrnehmen möchte: unscheinbare Gesten der Verzögerung, kurze Wortwechsel des Zeichengebens, dass trotz Allem doch noch Menschen sich begegnen. Nicht um damit die irrationale Arbeitsverfassung zu rechtfertigen, sondern um aufmerksam zu machen auf „blasse Spuren von Lebensgeistern“, die sich selbst in der trostlosesten Arbeitswelt noch Gehör verschaffen, wie erstickte Stimmen unter einem fast undurchdringlichen Dickicht.

Wie erst mögen diese Lebensgeister sprudeln, tanzen und wirbeln, wenn sie einmal nicht unter dem Zwang der Erwerbsarbeit still gestellt würden? Dass dies im 21.Jahrhundert nicht länger eine Utopie bleiben müsste, unterstreicht Lippe wiederholt mit dem Hinweis darauf, dass ein Fünftel der heutigen Arbeitskraft ausreichte, um den gegenwärtigen Bedarf an Waren und Dienstleistungen zu decken. (Andere Studien gehen sogar nur von 10% aus). Während aber die Ökonomen und Politiker angesichts solcher Zahlen nur mit Panik auf die Gefahr der „Krankheit Arbeitslosigkeit“ starren, ließe sich doch auch fragen, welche Chancen und Möglichkeiten sich durch die Freisetzung von Erwerbsarbeit für die Entfaltung der Lebenstätigkeit böten. Dies ist ein zentrales Thema in Lippes Buch: Lebenstätigkeit (im Sinne Goethes) statt Arbeit! Nur konsequent ist es vor diesem Hintergrund, wenn Lippe sich schließlich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausspricht. Der sehr schlichten und populistischen Angst, dann wolle niemand mehr arbeiten, setzt Lippe die wohltuenden Folgen einer Freisetzung von schöpferischen Energien aller Art entgegen, sobald die Zwänge der Koppelung von Arbeit und monetärem Lohn aufgebrochen würden. Anders gesagt: Schriftsteller, Künstler, Bastler, ehrenamtlich Tätige, Helfer im Bereich der sozialen Fürsorge usw. könnten zu einem Klima der Entfaltung von Möglichkeiten und Resonanzen beitragen.

Ist das nicht doch idealistisch? Und wieder ist hier ein Nein zu setzen. Lippe denkt nicht oder fordert gar ein ausschließliches „so und nicht anders“ – jedes Entweder-Oder-Denken weist er zurück. Das Wörtchen „und“ wird zum „Zauberwort“ einer schrittweisen Entwicklung, die auf Erfahrungen der beteiligten Menschen beruhen sollte und nicht auf einem Umsturz der Verhältnisse von heute auf morgen. So gehören für ihn Nutzen und Schönheit genauso zusammen wie Gemeingut und Arbeitsverträge, Lebenstätigkeit und Arbeit. In dem Und spricht noch einmal das Plurale der Ökonomie, das dem Buch den Titel gab. Es sucht nicht nach allseits schlüssigen Antworten, sondern nach dem einfühlsamen Leser. Jede Erzählung lebt im Leser weiter und nimmt durch ihn neue Wendungen. In diesem Sinne wird schon das wiederholte Lesen der Erzählung von Entfremdung und Entfaltung die erstarrten „Verhältnisse“ in Fluss bringen. Ganz realistisch.
Bildnachweis: Cover-Download des Alber-Verlags für Rezensionen gestattet.

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