Der Geist von Al-Andalus – Liebe in Zeiten der Furcht Das Sufi-Festival aus Fès in Berlin

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Mitte August fand über drei Tage in Berlin zum ersten Mal eine europäische „Ausgabe“ des Festival de la Culture Soufie de Fès statt, bei dem die zahlreichen Besucher einen ganz „anderen“ Islam erleben konnten.

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Beurteilungsprobleme des Ukraine-Konflikts

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1. Die Forderung nach mehr Neutralität

Das autoritäre Handeln der Administration Präsident Putins in Russland erzeugt Kritik, verstärkt durch Putins Annäherung an rechtskonservative und nationalistische Kräfte Westeuropas. Jedoch, so berechtigt die kritische Beurteilung von Putins Innenpolitik auch ist, sie zum Anlass für eine einseitige Beurteilung des Ukraine-Konflikts zu nehmen und Putin zum Alleinschuldigen an der

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Der erstaunte Hegemon

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Sollte der deutsche Nachrichtendienst (BND) jemals versuchen, einen US-Präsidenten auszuspionieren, wie es im umgekehrten Fall der Bundeskanzlerin Angela Merkel durch die NSA geschehen ist, oder gar große Teile der US-Administration ins Visier nehmen, wie es umgekehrt die NSA im Falle dreier deutscher Regierungen praktiziert hat, würden die USA „mit harten nachrichtlichen Sanktionen gegen Deutschland vorgehen“

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„Gute und schlechte Machtexpansion“ Eine kritische Analyse des Artikels von Vittorio Hösle, " Macht und Expansion - Warum das heutige Russland gefährlicher ist als die Sowjetunion der 70er Jahre, Blätter für deutsche und internationale Politik, 6`15, S.101-110

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1. Demokratien machen Fehler, Putins Autokratie gefährdet die Menschheit

Vittorio Hösle unterlegt seinem Artikel ein einfaches Schema, in dem der einen Seite zwar (un)verzeihliche Fehler vorgehalten werden, der anderen Seite aber aggressives Verhalten mit hohem Gefahrenpotential für die Erhaltung des Weltfriedens. Die (un)verzeihlichen Fehler rechnet er „dem Westen“ an, das gefährliche Ausmaß an Aggressivität Putins

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Keine Völkerrechtsverstöße im Ukraine-Konflikt

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Je länger sich der Ukraine-Konflikt hinzieht und die Spirale von Aktion und Reaktion weiter vorangetrieben wird, desto so schwieriger gelingt es, einen klaren Blick auf die Anfänge des Konfliktes zu bewahren. Dies ist jedoch unerlässlich, wenn es darum geht, einen wirklichen Ausweg aus der Neuauflage des Kalten Krieges zu suchen.

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Abraham Joshua Heschel und Martin Luther King jr. – theologische und politische Berührungspunkte Von Susannah Heschel

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Susannah Heschel ist die Tochter des berühmten Rabbi und Gelehrten Abraham Joshua Heschel (1907 – 1972). Seit 2005 hat sie die Eli Black Professur für Jüdische Studien am Dartmouth College (USA) inne. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den jüdisch-christlichen Beziehungen im Deutschland des 19. und 20.Jahrhunderts, der Geschichte der Bibelforschung sowie der Geschichte des Anti-Semitismus. Zur Zeit schreibt sie an einem Buch zu den Islamstudien jüdischer Gelehrter des 19. und 20.Jahrhunderts. 2011-2012 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin. Im folgenden Beitrag geht sie den theologischen Spuren in der Zusammenarbeit ihres Vaters mit Martin Luther King nach.

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„Keine Religion ist eine Insel“ – Erinnerungen an Abraham Heschel bei der Jahrestagung des Zentrums für Jüdische Studien in Berlin

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Anfang November hatte das Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg wieder zu seiner Jahrestagung eingeladen, die an der Humboldt-Universität eröffnet wurde. Festrednerin war Susannah Heschel, die einen bewegenden Vortrag über ihren Vater Abraham Heschel hielt, wobei vor allem wichtige Wegmarken der 1960er Jahren erwähnt wurden: so Heschels Zusammenarbeit mit Martin Luther King, sein Engagement gegen den Vietnam-Krieg sowie seine Intervention beim Vatikan im Zusammenhang zugunsten der Überwindung jahrhundealter anti-semtischer Positionen der Kirche.

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Maria Janions „Die Polen und ihre Vampire“ – auch eine Literaturgeschichte der schwierigen Ost-West-Beziehungen in Europa

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„Unsere östlichen Nachbarn“, dieser Ausdruck wurde mit der Osterweiterung der EU beliebt, aber was wissen wir von diesen Nachbarn, und vor allem, was wollen wir wissen? Die Krise um die Ukraine offenbart viel der Ignoranz und Hilflosigkeit des Westens, das ganz Andere der östlichen Kulturen wahrzunehmen. Nun ist im Sommer im Suhrkamp Verlag unter dem Titel „Die Polen und ihre Vampire“ ein Buch mit Essays der polnischen Literaturwissenschaftlerin Maria Janion erschienen, in dem sich ganz neue Sichtweisen auf unseren östlichen Nachbarn öffnen, die zugleich die Bedeutung der Literatur als ursprüngliches Feld für das psychologisch-historische Verständnis nationaler Kulturen erkennen lassen.

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Der erste Weltkrieg und die Frage nach der Brüderlichkeit

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Der folgende Essay entstand bereits im Frühjahr 2014 und wurde ursprünglich für den Essay-Wettbewerb der Universität Eichstätt geschrieben, der dieses Jahr unter dem Motto „2014 – 1914: Brücken über Gräben“ stand. Nachdem das Wettbewerbs-Verfahren im Oktober abgeschlossen wurde, steht der Veröffentlichung des folgenden Texts nichts mehr im Wege.

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Stimme und Blick, Gleichgültigkeit und Antwortfähigkeit Hermann Brochs Roman „Die Schuldlosen“ und die Krise Europas

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Hermann Brochs Roman „Die Schuldlosen“ und die Krise Europas

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