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Buchbesprechung
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20. Februar 2010 |
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In der Schweiz ist es inzwischen ein klassischer Bestseller:
Roger de Wecks Buch „Nach der Krise - Gibt es einen anderen Kapitalismus?", das
Ende 2009 im Verlag Nagel & Kimche erschienen ist. Der Publizist, Volkswirt
und ehemalige Chefredakteur der Zeit Roger de Weck begab sich Anfang Februar
auf Tour, um im Gespräch mit Joschka Fischer sein Buch vorzustellen. In Berlin
war die Veranstaltung im großen Saal des Ethnologischen Museums in Dahlem von
der Schleicherschen Buchhandlung organisiert, in Hamburg von der
Körber-Stiftung. Es folgt eine etwas andere Buchbesprechung.
Von Frank Hahn
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Buchbesprechung
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27. Oktober 2009 |
Dominique Moïsis Neuverteilung der Emotionen im globalen Spiel der Mächte
Rezension seines Buchs: Kampf der
Emotionen - Wie Kulturen der Angst, Demütigung und Hoffnung
die Weltpolitik bestimmen,
(Originaltitel: The
Geopolitics of Emotion), Deutsche Verlags-Anstalt, München
2009, 240 Seiten.
Von Reinhard
Hildebrandt
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Buchbesprechung
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15. Oktober 2009 |
Ausgewählte Arbeiten eines chinesischen Germanisten
(Verlag Königshausen & Neumann 2009, 649 Seiten, 68 Euro)
Zhang Yushu, em. Professor für deutsche Literatur an der Peking Universität, gilt als Doyen der chinesischen Germanistik. Sein Buch umfasst eine Aufsatzsammlung aus den letzten dreißig Jahren, wissenschaftliche Arbeiten, Reden und Essays, die wie Mosaiksteinchen viel über sein Leben und sein Werk zeigen, im großen Umriss auch die Entwicklung der chinesischen Germanistik, aber auch Aspekte des chinesischen Geistesleben der vergangenen Jahrzehnte markieren. In seinem Buch zeichnet Zhang Yushu seinen Weg als Germanist, Autor und Übersetzer der großen klassischen Werke deutscher Dichtung nach, der ihn zu einem entscheidenden Wegbereiter im deutsch-chinesischen Dialog werden ließ.
Von Elisabeth Hellenbroich
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Buchbesprechung
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9. September 2009 |
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Volker Gerhardt feierte im Juli seinen
65. Geburtstag, ihm zu Ehren erschien bei Duncker und Humblot eine
Festschrift seiner Schüler mit dem Titel „Was ist Leben?“. Nicht
nur wird hier einer der herausragenden Philosophen unserer Zeit
(LINK) gewürdigt, sondern wir erfahren auch etwas über das Leben der
Philosophie im heutigen Berlin, wo Gerhardt seit 1993 Philosophie an der Humboldt-Universität lehrt. Wer sich ein Urteil über Denkwege in
der zeitgenössischen Philosophie erlauben möchte, kommt an diesem
Buch nicht vorbei.
Von Frank Hahn
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Buchbesprechung
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8. September 2009 |
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Auch gebildete Menschen, die andere
Kulturen kennen, bleiben oft in einer „Weltanschauung“ gefangen,
die ihnen so selbstverständlich erscheint, dass sie als
„alternativlos“ empfunden wird. Aber alle Weltanschauungen –
egal ob volkstümlich oder elitär – sind durch besondere
historische Umstände bestimmt. Wenn nun solche partikulären
Epistemologien als „universal“ deklariert werden, dann sind
Probleme vorprogrammiert. Und deshalb ist der europäische
Universalismus in der multipolaren Welt ein ernstes Problem. Auf der
Suche nach neuen kulturell-zivilisatorischen Synthesen – einer
multiplen, global verwobenen Moderne – sind die Beiträge des
amerikanischen Sozialwissenschaftlers Immanuel Wallerstein hilfreich.
Von Michael Liebig
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