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Zwischen Hype und Ignoranz – Stuxnet und Cyberwar; ein Kommentar

Bild eines Clusters von Computern Der Artikel in der FAZ am 22.7.2010 über den Computerwurm Stuxnet war ein echter Paukenschlag. Zuerst war gar keine Reaktion auf diesen Artikel zu verzeichnen – das donnernde Schweigen – und inzwischen gibt es ein ganzes Bündel an Folgeartikeln und anderen Medienberichten. Hat hier wirklich ein Staat einen hochprofessionellen Computerwurm entworfen und hier einen echten Angriff über das Netz auf einen anderen Staat ausgeübt? Um diese und verwandte Fragen angehen zu können muss man ein wenig ausholen.

Von Dr. Patrick Grete

 

"After"Deutsch (1) -- Sprachenvielfalt oder amerikanisierte Einfaltssprache?

Wilhelm (2. v.l.) mit Schiller, seinem Bruder Alexander und Goethe in JenaDie fortschreitende Anglisierung unserer Sprache ist nicht nur ärgerlich, sie hat weitreichende Konsequenzen auf allen Gebieten. Besonders folgenreich ist diese Entwicklung im Bereich Wissenschaft und Bildung. Die Universitäten werden zu anglisierten Inseln, und sogar an den Schulen ist dieser Prozess in vollem Gange. Forschen und Anwenden, Denken und Sprechen werden voneinander abgeschnitten, die Gesellschaft zweigeteilt in eine Elite, die Englisch spricht und schreibt, und eine Öffentlichkeit, die sich selbst immer weniger versteht. Die Lösung liegt in der Mehrsprachigkeit; mehrere Sprachen lernen und gut beherrschen ist alte europäische Tradition und das beste Mittel gegen Anglisierung und Halbsprachigkeit. 
Von Rosa Tennenbaum
 

"Alter Wein in neuen Schläuchen"

Während die Welt auf den amerikanischen Vorwahlkampf und die Wahlkampfrhetorik der Präsidentschaftsaspiranten schaut, startet das US-Establishment „Versuchsballone", die erkennen lassen, wie die US-Außenpolitik ab dem Jahre 2009 aussehen könnte. Ein solcher "Versuchsballon" ist der Artikel von Parag Khanna in der New York Times vom 27. Januar 2008, der den durchaus missverständlichen Titel trägt: "Abschied von der Vorherrschaft".


Von Michael Liebig

 Barack Obama  Hillary Rodham Clinton  John McCain
 Barack Obama
Hillary Clinton
John McCain
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"Alexander von Humboldt und die Globalisierung" – eine Buchbesprechung

Buchcover von Ottmar Ettes Buch Alexander von Humboldt und die Globalisierung

Rechtzeitig zum 150.Todestag Alexander von Humboldts ist das neueste Buch des renommierten Humboldt-Forschers Ottmar Ette „Alexander von Humboldt und die Globalisierung" erschienen. Der Leser lernt Humboldt nicht nur aus ganz neuer und eigener Perspektive kennen, sondern wird gleichzeitig herausgefordert, Humboldt aus der Rolle des halb vergessenen „letzten Universalgelehrten" zu befreien, um mit ihm tätigen und lebendigen Umgang zu pflegen, den Verästelungen und Verflechtungen seines Denkens - MOBILE DES WISSENS - zu folgen, damit die heutige Phase der Globalisierung friedvoll gestalten werden kann.

 

Von Frank Hahn

 

"Giftmüll" überall im Finanzsystem

07081_ikblogo_sm.gif Seit Ende Juli rollt eine neue Welle heftiger Erschütterungen über die internationalen Finanzmärkte. Die „Stimmung auf den Märkten" hat völlig gedreht. Die Aufregung in den Finanzmedien ist groß. Plötzlich stellt man fest, dass sich überall im internationalen Finanzsystem "Giftmüll" befindet - nicht nur in den USA, sondern bei Banken hier in Deutschland, in der Schweiz, Großbritannien oder Australien. Und diese Liste wird noch länger werden. Der "Giftmüll"  - das sind Schuldverschreibungen und ins besonders Kreditderivate, die als Basiskomponente amerikanische Ramschhypotheken - "Subprime"- oder "Alt A"-Hypotheken - haben. Die Leser von Solon konnten genau hierzu schon am 16. März, als die ersten US-Finanzinstitute wegen "Subprime"-Problemen kollabierten, lesen: "Überraschend ist das alles nicht, überraschend ist eher, wie überrascht man jetzt tut." 
Von Michael Liebig
 


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