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Artikel
Solons Sicherheits Bulletin, 29. Juli 2010 PDF Drucken E-Mail
29. Juli 2010
Logo von Jürgen Hübschens Beratungsunternehmen Friedenssicherung und Sicherheitskonzepte

General James Mattis, der neue CENTCOM-Kommandeur

Das U.S. Central Command (CENTCOM) ist für West- und Zentralasien, den Nahen und Mittleren Osten und Ostafrika zuständig. Sein bisheriger Chef, General Petraeus, ging anstelle des entlassenen Generals McChrystal nach Afghanistan. Der neu ernannte CENTCOM-Kommandeur James Mattis ist vor dem Hintergrund dessen, was er im Irak-Krieg tat und was er über den Afghanistan-Krieg sagte, eine glatte Fehlbesetzung.

Von Jürgen Hübschen

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Miteinander der Kulturen: Eine andere Aufklärung - ein Symposion in Berlin PDF Drucken E-Mail
27. Juli 2010

Flyer des Spree-Athen SymposiumsIm Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 fand am 30.Juni ein Symposium zum Thema „Miteinander der Kulturen: eine andere Aufklärung“ statt, das gemeinsam von Spree-Athen e.V. und der Initiative Humboldt-Forum veranstaltet wurde. Es sollten dabei Ansätze zu anderen als nur „wissenschaftlichen“ Formen des Wissens, also sinnlichem, gestischem, ästhetischem und ethischem Wissen in einem Lernen der Kulturen von und miteinander erprobt werden. Dazu waren sieben außergewöhnliche zeitgenössische Denker aus Asien, Europa und Afrika zusammengekommen, die ihre Beiträge als Ansätze einer „Aufklärung der Aufklärung“ verstanden wissen wollten. Zweifelsohne trug dieses Symposium über den Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres hinaus auch zu einer Begegnung verschiedener Denkstile jenseits der oft zu eng gefassten europäischen Selbstreflexion bei. Dass diese Begegnungen in einer multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts, die zunehmend asiatisch und afrikanisch  geprägt sein wird, von eminenter Bedeutung für das friedliche „Miteinander der Kulturen“ sind, bedarf wohl kaum der Erwähnung.

Von Frank Hahn

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Die Hilfsorganisation medica mondiale – Über die Lage der Frauen in Afghanistan PDF Drucken E-Mail
24. Juli 2010

Dr. Monika Hauser (2004), Gründerin von medica mondialemedica mondiale ist eine in Deutschland ansässige internationale Nicht-Regierungsorganisation, die sich weltweit für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt. Die Hilfsorganisation wurde 1993 in Bosnien-Herzegowina von der Ärztin Dr. Monika Hauser gegründet, um kriegstraumatisierte Frauen und ihre Kinder allgemeinmedizinisch, gynäkologisch und psychisch sowie juristisch zu betreuen. Seit 2002 tut dies medica mondiale auch in Afghanistan.

Von medica mondiale

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Solons Sicherheits Bulletin, 22. Juli 2010 PDF Drucken E-Mail
24. Juli 2010
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Der Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffes Cheonan

In den Medien wird der Eindruck erweckt, es stehe zweifelsfrei fest, dass Nordkorea am 26. März 2010 das südkoreanische Kriegsschiffe Cheonan versenkt habe. Diese Version des Vorfalls, die vor allem von den US-Regierung vertreten wird, ist aber keineswegs über begründete Zweifel erhaben.

Von Jürgen Hübschen

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Reflexionen eines Elder Statesman PDF Drucken E-Mail
24. Juli 2010

Bild von Helmut Schmidt aus 2001Helmut Schmidt über die Frage des „Gemeinwohls“ und „Pflicht zur Verantwortung“ der Politiker

Vor kurzem nahm Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt in einem Interview mit dem ZDF (28.06.2010) und in einer Rede anlässlich seiner Auszeichnung mit dem Point-Alpha-Preis (17.06.2010) in Thüringen Stellung zur gegenwärtigen Lage in Deutschland. Besonders bemerkenswert war sein Einblick in die Politikverdrossenheit der deutschen Bevölkerung. So bezeichnete er den Koalitionsvertrag als einen Akt der „Instinktlosigkeit“ und äußerte Verständnis dafür, dass viele Menschen in Deutschland das Sparpaket als „sozial unausgewogen“ empfinden. Es sei objektiv wahr, dass in Wirklichkeit die kleinen Leute stärker belastet erscheinen und dass einige der großen Leute, nicht alle, ungeschoren davon zu kommen scheinen. Über die tiefer liegenden Gründe für das „Unbehagen“ an der Politik reflektierend, sprach der 91- jährige Ex-Bundeskanzler Schmidt von einem „Vertrauensverlust in die Politik“ und in die „politische Klasse“. Dies sei jedoch kein spezifisch deutsches Phänomen, sondern finde gleichermaßen auch in anderen Ländern Europas statt. Schmidt sprach von einer „Führungskrise“ und erinnerte die politisch Verantwortlichen an ihre „Pflicht zur Verantwortung“, welche im Einklang stehen müsse mit der „Idee des Gemeinwohls“.

Von Elisabeth Hellenbroich

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