Staat, Markt, Individuum: Zivilgesellschaftliches Engagement und seine Grenzen

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„Die Verantwortung für das eigene Leben als etwas, das wert ist, gelebt zu werden, und die Verantwortung gegenüber dem Leben anderer sind auf vielfache Weise miteinander verbunden, aber sie folgen zwei unterschiedlichen Logiken“ (Rainer Forst, Ein moderner Sokrates – In seinem epochalen Werk „Gerechtigkeit für Igel“ zeigt der Philosoph Ronald Dworkin, dass das gute und das gerechte Leben immer eins sind, Die Zeit, 18.10.2012)

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Looking beyond the honeymoon

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Wie schätzen die USA Indien ein: gleichbedeutend mit China als Global Player oder als hilfreicher Mitspieler in der Eindämmung Chinas? Verfolgt Indien weiterhin eine eigenständige Politik auf der Grundlage originärer indischer Interessen? Welche multipolare Konstellation wird sich in Asien durchsetzen? Die Autoren dieses Artikels, der zuerst in der in Indien viel gelesenen und sehr geschätzten Zeitung „The Hindu“ erschienen ist, versuchen auf die Fragen eine Antwort zu geben.

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Industrielle Entwicklung und Verortung Russlands in der globalen Machtstruktur

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Die Berichterstattung über Russland wechselt von traditionellen Vorurteilen – wie z.B. die Einschätzung als rückständiges Land weit im Osten Europas – zu bewusst abschätzigen Bemerkungen über sein Gesellschaftssystem; von der Furcht vor unkontrollierbaren Einfluss in der Energieversorgung Europas zu missionarischen Forderungen nach Demokratisierung des Landes. In einer Analyse der augenblicklichen strategischen Position Russlands im Weltgeschehen erweisen sich solche Meinungsäußerungen als große Hindernisse, die schleunigst überwunden werden müssen.

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Jacques Derrida: Denken in und mit der Sprache

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Die drei Autoren dieses Beitrags haben im Rahmen ihrer Forschungen zum Thema Sprache gemeinsam einen Text von Jacques Derrida gelesen, den sie im Folgenden versuchen zu kommentieren und zu „entschlüsseln“. Es handelt sich um Derridas Aufsatz „Babylonische Türme“, der selbst ein Kommentar zu Benjamins berühmten Text „Die Aufgabe des Übersetzers“ ist. Die folgenden Seiten sind also ein Kommentar des Kommentars zum Thema Sprachverwirrung, Übersetzung, Namensgebung, das so alt ist wie die Geschichte vom Turmbau zu Babel – und so neu wie jeder Tag der Begegnung unterschiedlicher Menschen in dieser vielfältigen Welt. von Katrin Funke, Frank Hahn, Reinhard Hildebrandt

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Henry Kissinger “On China” – Analyse eines Konzepts

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Henry Kissinger definiert für den Zeitraum von 1945 bis zum Ende des Ost-West-Konflikts (1990) das Verhältnis der USA zur konkurrierenden Sowjetunion nicht als Herausbildung und Funktionsweise einer dualen Hegemonie, sondern versetzt beide zusammen mit China in ein Dreiecksverhältnis unterschiedlich mächtiger, aber prinzipiell gleichrangiger Kontrahenten. Zur Erhaltung des Kräftegleichgewichts zwischen diesen drei Polen sei die atomare Abschreckung eine unbedingte „Notwendigkeit“ gewesen, behauptet Kissinger. Darin ist er sich mit seinem späteren Außenministerkollegen George Shultz, dem früheren US-Verteidigungsminister Bill Perry und dem ehemaligen US-Senator Sam Nunn einig. Für die Zeit nach dem Ost-West-Konflikt vertritt er jedoch die Auffassung, dass eine von nuklearen Waffen freien Welt die bessere Alternative darstellt. Welcher Paradigmenwechsel verbirgt sich hinter dieser neuen Rationalität bzw. von welcher Theorie hat sich der Stratege Kissinger verabschiedet? Ein Blick in den Epilog des Buches vermittelt mehr Aufschluss (Kissinger, Henry, On China, London, 2011)

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China – An Attempt at Understanding a Complex Power Structure

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China, “a socialist state under the democratic dictatorship of the people”, is in a state of transition today that outsiders would hardly be in a position to fathom. Perhaps those in power would themselves not have too clear a picture. Whether the information that is freely available provides a realistic analysis of the existing situation is anything but certain. The present work draws from both personal impressions as well as reports. Most importantly, it provides the tools for obtaining a more exact picture, based on the theoretical analysis it undertakes.

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Buchbesprechung: Alexander Rahr, Der kalte Freund

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Eine Buchbesprechung von zu Alexander Rahrs Buch “Der kalte Freund”.

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Buchbesprechung: Eberhard Sandschneider

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Der erfolgreiche Abstieg Europas – Heute Macht abgeben, um morgen zu gewinnen Autoren informieren ihre Leser meist im Vorwort oder der Einleitung darüber, warum sie das Buch geschrieben haben. Sandschneider äußert sich in der Einleitung und im Haupttext auf Seite 52 über seine Motive.

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China – Annäherung an eine komplexe Herrschaftsstruktur

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In welchem Übergangsstadium sich China als „sozialistischer Staat unter der demokratischen Diktatur des Volkes“ gegenwärtig befindet, ist für Außenstehende kaum feststellbar. Vielleicht sind sich die Machthaber noch nicht einmal selbst darüber völlig im klaren. Ob die Informationen, die frei verfügbar sind, bereits eine realistische Lageanalyse liefern, ist ungewiss. Der nachfolgende Text stützt sich sowohl auf eigene Eindrücke wie auch auf Berichte. Auf der Grundlage einer theoretischen Analyse stellt er aber vor allem ein Instrumentarium zur Verfügung, mit dem man sich einem präziseren Bild annähern kann.

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US-Strategie nach der Bush-Ära

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Die Transatlantic Academy in Washington D.C empfindet sich als ein Kompetenzzentrum, in dem europäische und amerikanische Experten gemeinsam Zukunftsthemen bearbeiten. Sie wurde von der ZEIT-Stiftung und dem German Marshall Fund of the United States geschaffen. Die Autoren Daniel Deudney (Associate Professor at John Hopkins University USA), James Goldgeier (Professor of Political Science at George Washington University USA), Hanns W. Maull (Professor für Außenpolitik und Internationale Beziehungen an der Universität Trier), Steffen Kern (Direktor für Internationale Finanzmarkt Politik bei der Deutschen Bank) Soo Yeon Kim (ab 2011 Associate Professor of Political Science at National University of Singapor), Iskander Rehman (Science Po, Institute of Political Studies, Paris) analysieren die „Weltpolitik im Umbruch“ und fragen sich, auf welche Weise der „Westen“ auf den Aufstieg Chinas antworten sollte.

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