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Dialog der Kulturen
Russische Schüler erkunden den Wirtschaftsraum Rhein-Main PDF Drucken E-Mail
20. Dezember 2009

Moskauer Kreml von der Kamenny BrückeBrennpunkte der Zivilgesellschaft praktisch erlebt

Ende November fand in der Wiesbadener Carl- von- Ossietzky Schule ein deutsch- russischer Abend statt. Etwa 15 russische Schülerinnen und Schüler des Moskauer linguistischen Gymnasiums 1513, das seit nunmehr bald 25 Jahren in regelmäßigem Schüleraustausch mit der Carl -von -Ossietzky Schule steht, wurden in Anwesenheit von Eltern, Förderern, den Russisch- und Deutschlehrern der Carl- von -Ossietzky Schule und Repräsentanten des Lehrerkollegiums der Moskauer Schule (sie gehört zu den bekanntesten fremdsprachlich ausgerichteten Gymnasien in Moskau) nach vierzehntägigem Aufenthalt in Wiesbaden verabschiedet.

Von Elisabeth Hellenbroich

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Konflikt um die historische Erinnerung in Europa PDF Drucken E-Mail
18. Dezember 2008

bramauw.jpgWie erinnert sich Europa der Schrecken des 20.Jahrhunderts? Seit dem Beitritt der mittelosteuropäischen Länder zur Europäischen Union vor vier Jahren hat diese Frage neue Brisanz und Bedeutung gewonnen. Die Erinnerung an die Diktaturen, den Holocaust und den zweiten Weltkrieg hat aus historischen und kulturellen Gründen in Osteuropa ein ganz anderes „Gesicht“ als im Westen des Kontinents. Damit sich die Nachbarn im europäischen Haus besser verstehen, sollte über die verschiedenen „Erinnerungskulturen“ mehr gesprochen werden. Deswegen veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Beitrag aus polnischer Sicht. Der Autor Dr. KAZIMIERZ WOYCICKI hat in Lublin Philosophie sowie in Freiburg Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Unter Tadeusz Mazowiecki hat er in den 70er und 80er in der oppositionellen Zeitschrift „Wiez“ mitgearbeitet und war in den 90er Jahren Chefredakteur der Zeitung „Zycie Warszawy“. Nachdem er Leiter des Polen-Instituts in Düsseldorf und Leipzig gewesen war, leitet Woycicki heute als Direktor die Abteilung Stettin des Instituts des Nationalen Gedenkens (IPN) und lehrt als Dozent an der Universität Warschau.

Von Dr. Kazimierz Woycicki

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Vom Archiv zur Arche - zur Frage des eigenen Erinnerns PDF Drucken E-Mail
21. November 2008

goodmanthau.jpg„Die Tatsache, dass das Judentum als lebendige geistige Größe in der Shoa Europas verloren gegangen ist, hat eine Tragweite für die europäische Kultur als Ganze, weil das Judentum Träger des abendländischen Erbes ist. Das Ausmaß dieses Verlustes greift tief in die Wurzeln dieses Erbes ein und macht die Wiederentdeckungsarbeit schwierig" - so heißt es im vorliegenden Text von Prof. Dr. Eveline Goodman-Thau. War die deutsch-jüdische Symbiose vor 1933 nur eine Täuschung? Wie soll ein Anfang (griech. ARCHE)  heute aussehen, in dem das Judentum als geistig-kulturelle Kraft der Vermittlung von Tradition und  Moderne in Europa eine lebendige Wirkstätte erhält?  Diesen Fragen geht Goodman-Thau in ihrem Text nach, der gleichzeitig Grundlage ihrer Rede auf der Tagung „History and Memory after the Holocaust" in Berlin Anfang November war (s.Artikel von Frank Hahn). Der Untertitel dieses Redemanuskripts heißt: "Zur Frage des eigenen Erinnerns zum 70. Jahrestag der Reichskristallnacht und dem 60jährigen Bestehens des Staates Israel". Goodman-Thau wurde 2001 erste Rabbinerin Österreichs in ihrer Heimatstadt Wien, aus der sie 1938 mit ihrer Familie nach Holland geflohen war. Dort überlebte sie im Versteck den Holocaust und siedelte 1956 nach Jerusalem über, wo sie als Professorin für Jüdische Religions- und Geistesgeschichte lehrt. 1999 gründete sie in Buchen/Odenwald die „Hermann-Cohen-Akademie für Religion, Wissenschaft und Kunst" (www.hermann-cohen-akademie.de) Goodman-Thau hatte in den letzten Jahren Gastprofessuren u.a. in Kassel, Oldenburg und Halle inne.

Von Prof. Dr. Eveline Goodman-Thau

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Die Garantie der Menschenwürde PDF Drucken E-Mail
1. Mai 2008
schloss_tutzing-blick-vom-see-zum-haupthaus.jpg Über die Frühjahrstagung des Politischen Clubs in Tutzing (7.3.2008) „Demokratie im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit”
Vor dem Hintergrund der in Solon diskutierten Frage über die Zulässigkeit von Online-Durchsuchungen (LINK) lohnt es sich, einen Blick auf die Debatte der Frühjahrstagung des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing zu werfen, die am 7. März unter dem Motto „Demokratie im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit“ stattfand. Ein prominenter Redner war der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr.Dres.h.c Hans-Jürgen Papier.
von Elisabeth Hellenbroich
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Bauen für eine bessere Zukunft - Aga Khans Architekturwettbewerb PDF Drucken E-Mail
17. März 2008
Preisträger des Architektur-Wettbewerbs Ein "aufgeklärter Islam" wäre nötig, so vernimmt man es landauf, landab im politischen Diskurs. Das "Aga Khan Development Network" bemüht sich genau darum: die islamischen Gesellschaften unter Wahrung ihrer Identität zu "modernisieren" und gleichzeitig der "westlichen Moderne" zu zeigen, dass ein "aufgeklärter Islam" keine Chimäre ist. Ein Mittel hierzu ist der seit 10 Jahren stattfindende Architekturwettbewerb. Im letzten Jahr wurden die Gewinner und Preisträger des "10th Architecture Award" in Kuala Lumpur (Malaysia) prämiert. Bei näherer Betrachtung der Kriterien und Motive der Jury ergeben sich erstaunliche Einsichten in eine Philosophie des Dialogs, der zwar bei der Architektur beginnt, sich dann aber auf  interessante politische und tiefgreifend geistig-kulturelle Dimensionen hin öffnet.
von Frank Hahn

 

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