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22. März 2010 |
Eine
internationale Konferenz der Deutschen Gesellschaft für
Auswärtige Politik e.V. (DGAP) in Berlin am 9. März 2010
Wie
wird die künftige Außen- und Sicherheitspolitik der
Ukraine aussehen? Welche wirtschaftlichen Reformen sind nötig,
um mit der EU und Russland zu kooperieren? Welche Rolle wird die
Zivilgesellschaft – z.B. NGOs – bei der Stabilisierung der
Ukraine spielen, und was kann Kiew zur Bekämpfung des
internationalen Terrorismus beitragen? Darüber diskutierten im
Rahmen der internationalen Konferenz The
New European Architecture. The role of Ukraine
Experten aus der Ukraine, Deutschland, Russland und der EU. Das
Zentrum Russland/Eurasien der DGAP führte die Konferenz zusammen
mit der ukrainischen Stiftung „United World” durch, die der
„Partei der Regionen" nahe steht. Ergänzend zum Beitrag
von Alexander Rahr finden Sie (im Anschluss an den Konferenzbericht)
einen Link auf Reinhard Hildebrandts Aufsatz What
Unites the European Union and Ukraine? - The Search for Identity!
Von Alexander Rahr
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3. März 2010 |
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Obwohl sich ein Vergleich zwischen der
Europäischen Union und der Ukraine nicht auf den ersten Blick
aufdrängt, haben beide eine Gemeinsamkeit: ihre Randsituation
innerhalb größerer Zusammenschlüsse. Die EU existiert
im transatlantisch-pazifischen Verbund am östlichen Rand und die
USA nehmen sich nach wie vor als Zentrum dieses Dreiecks wahr. Die
weiter abnehmende Bedeutung des innerwestlichen Dreiecks zwingt die EU zur Entfaltung einer eigenen Identität. Die
Ukraine steht gegenüber der EU und Russland ebenfalls in einer
Randstaatenposition, abwechselnd mehr Russland oder der EU zuneigend
bzw. mal mehr von der einen oder der anderen Seite vereinnahmt.
Von Dr. Reinhard Hildebrandt
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14. Juni 2009 |
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Welche Bedeutung hat die OSZE (Organisation für Sicherheit
und Zusammenarbeit in Europa) noch in der gegenwärtigen internationalen Lage,
die medial von UNO, NATO oder regionalen Bündnissen wie EU und ASEAN beherrscht
wird? Wie wichtig sind Länder wie Kasachstan, Usbekistan oder Kirgisien, die
man gemeinhin als Zentralasien bezeichnet, in einer von „global players" wie
USA, Russland und China (vielleicht noch von der EU) dominierten Welt? Im Jahre
2010 wird Kasachstan den Vorsitz der OSZE übernehmen, was Gelegenheit bietet,
sich mit dem Land und der internationalen Organisation, die beide nicht
die Topliste der Weltnachrichten anführen - und dennoch für eine eurasische
Sicherheitsstruktur entscheidend sein dürften - , näher zu beschäftigen. Die
DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik) hat deswegen Anfang Juni in
Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kasachstans OSZE-Vorsitz 2010" mit
Wissenschaftlern und Politikern aus Deutschland und Kasachstan organisiert.
Von Frank Hahn
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25. Februar 2009 |
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Im Bewusstsein der Öffentlichkeit rangiert Belarus
(Weißrussland) immer noch auf gleicher Höhe mit Nordkorea oder anderen
„Schurkenstaaten". In Wirklichkeit führt die EU seit einigen Monaten einen
Dialog mit Minsk und sucht die Intensivierung der Zusammenarbeit auf vielen
Gebieten. Mitte Februar besuchte der EU-Außenbeauftragte Javier Solana Minsk,
nachdem bereits der Außenminister von Belarus, Sergej Martynow, im Januar zu
politischen Gesprächen nach Brüssel gefahren war und schließlich am 10. und 11.
Februar hochrangige politische Termine in Berlin wahrgenommen hatte. Bei dieser
Gelegenheit sprach er auch auf Einladung der DGAP (Deutsche Gesellschaft für
Auswärtige Politik) und des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft vor einigen
Hundert Gästen im Adlon-Hotel.
Von Frank Hahn
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16. Dezember 2008 |
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Mit dem Regierungswechsel in Warschau vor einem Jahr brach
das Eis, das sich seit 2005 auf die deutsch-polnischen Beziehungen gelegt
hatte. Am 9. Dezember fanden die ersten deutsch-polnischen Regierungskonsultationen
in Warschau statt, an dem das halbe Bundeskabinett teilnahm. Vier Tage vorher
trafen sich in Berlin Vertreter der deutschen und polnischen Eliten zum
deutsch-polnischen Forum, das seit drei Jahren zum ersten Mal wieder unter der
Obhut von Gesine Schwan und Irina Lipowicz zusammenkam.
Von Frank Hahn
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