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Feuilleton
Miteinander der Kulturen: Eine andere Aufklärung - ein Symposion in Berlin PDF Drucken E-Mail
27. Juli 2010

Flyer des Spree-Athen SymposiumsIm Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 fand am 30.Juni ein Symposium zum Thema „Miteinander der Kulturen: eine andere Aufklärung“ statt, das gemeinsam von Spree-Athen e.V. und der Initiative Humboldt-Forum veranstaltet wurde. Es sollten dabei Ansätze zu anderen als nur „wissenschaftlichen“ Formen des Wissens, also sinnlichem, gestischem, ästhetischem und ethischem Wissen in einem Lernen der Kulturen von und miteinander erprobt werden. Dazu waren sieben außergewöhnliche zeitgenössische Denker aus Asien, Europa und Afrika zusammengekommen, die ihre Beiträge als Ansätze einer „Aufklärung der Aufklärung“ verstanden wissen wollten. Zweifelsohne trug dieses Symposium über den Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres hinaus auch zu einer Begegnung verschiedener Denkstile jenseits der oft zu eng gefassten europäischen Selbstreflexion bei. Dass diese Begegnungen in einer multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts, die zunehmend asiatisch und afrikanisch  geprägt sein wird, von eminenter Bedeutung für das friedliche „Miteinander der Kulturen“ sind, bedarf wohl kaum der Erwähnung.

Von Frank Hahn

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„Nicht von der Notdurft der Materie will (die Kunst) ihre Vorschrift empfangen...“ PDF Drucken E-Mail
31. Mai 2010

Standortfaktor KulturAnmerkungen zu Kultur und Bildung anlässlich einer Konferenz in Frankfurt

„Standortfaktor Kultur“ war der Titel einer Konferenz, die am 19. Mai im Frankfurter Congress Center von der Maleki Group organisiert wurde. Dort fand eine lebhafte Diskussion zwischen Politikern und Experten aus den Bereichen Musik, Theater-, Tanz- und Bildende Kunst statt. Im Zentrum der Debatte stand die Frage, welchen Stellenwert Kunst und Kultur als Standortfaktor für die Profilgebung einer Region wie der Rhein-Main-Region spielt und welchen Stellenwert diese in Zeiten großer wirtschaftlicher Verwerfungen haben wird. Die Teilnehmer der verschiedenen Diskussionen – darunter die ehemalige hessische stellvertretende Ministerpräsidentin Ruth Wagner, Staatssekretär Otto (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie), Staatssekretärin Nicola Beer (Integration und Europa, Hessisches Ministerium für Justiz), Raimund Trenkler (Leiter der Kronberg Academy), Michael Herrmann (Intendant, Rheingau Musik Festival) und Professor Thomas Rietschel (Leiter der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) – kamen dabei zu teils übereinstimmenden, teils paradoxen Ergebnissen. SOLON hatte im Rahmen der Konferenz die Gelegenheit zu Hintergrundgesprächen mit einigen der Diskutanten.

Von Elisabeth Hellenbroich

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Byzanz – Pracht und Alltag PDF Drucken E-Mail
28. Mai 2010
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Unter diesem Titel präsentiert die Bonner Bundeskunsthalle eine faszinierende Schau des reichsten und mächtigsten Reichs des Abendlandes. Mit mehr als 600 Exponaten, Kurzfilmen und Computeranimationen zeigt sie nicht nur die Pracht des oströmischen Reiches, sondern versucht auch ein umfassendes Bild über den Alltag in Byzanz zu geben.

Von Maria Schmitz

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Verwirklichende Räume. Poetik und Raumkonzeption bei Paul Celan und Martin Buber PDF Drucken E-Mail
2. Mai 2010

Paul CelanMartin BuberKann Poesie Räume verändern oder schaffen – und damit eine neue Wirklichkeit entstehen lassen? Der Versuch einer Antwort führt auf das dialogische Prinzip, das wahre Poesie zur Sprache bringt. Zwei jüdische Denker, ein Dichter (Paul Celan) und ein Philosoph (Martin Buber), begegnen sich in dem Bemühen, die Wirklichkeit aus der Ich-Du-Beziehung neu zu gewinnen. Das Gedicht wird als Selbstbegegnung durch die Begegnung mit dem anderen verstanden – nur aus dem Du heraus kann das Ich wahres und aufrechtes Ich werden. Der Philosoph möchte einen neuen Zugang zum Raum als Wirklichkeit erschließen, wobei er ebenfalls das Dialogische dafür als grundlegend erkennt.
Von Dr. Marko Pajevic

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Der Dual der Erlösung. Zur Genealogie des Wir bei Rosenzweig PDF Drucken E-Mail
2. Mai 2010

Bild von Donatella di Cesare Der jüdische Sprachdenker Franz Rosenzweig wird äußerst selten mit dem Spachforscher Wilhelm von Humboldt in Verbindung gebracht. Im folgenden Beitrag wird Rosenzweigs Bezug auf Humboldt am Beispiel der grammatischen Form des Dualis erörtert, die neue Perspektiven eröffnet, ein gemeinschaftsbildendes Wir nicht in totalitären kollektiven Ideologien enden zu lassen. Die Autorin lehrt Sprachwissenschaften an der La Sapienza Universität in Rom sowie Jüdische Philosophie am Collegio Rabbinico Italiano der Hebräischen Universität Jerusalem.

Von Prof. Dr. Donatella Di Cesare

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