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1. März 2009 |
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Am Freitag, den 20. Februar, fand in
Dortmund am Dortmunder Max-Planck-Institut die europaweite Tagung
„Einstellung und Wissen zu Evolution und Wissenschaft in Europa“
(LINK)
statt. Worum ging es dabei? Es ging in der Tat um die Evolution und
um die Evolutionstheorie, sowie dessen Verständnis und Akzeptanz in
der Bevölkerung. Dieses Thema mag verwundern. Gibt es etwa wirklich
ernsthafte Bestrebungen oder Äußerungen, die Erklärung der
Entstehung der Arten oder der Evolution anzuzweifeln, gar zu Gunsten
eines wie auch immer gearteten Kreationismus?
Von Patrick Grete
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17. November 2008 |
Am
Deutschen Primatenzentrum in Göttingen erforscht die
Verhaltensforscherin Prof. Julia Fischer die Evolution der
menschlichen Sprache. Als eine Herangehensweise, untersucht sie die Kommunikation der Tiere untereinander. Welche Rufe machen
Paviane, wenn sie Angst haben, wenn sie die Gruppe oder ein Kind
verloren haben? Das Grunzen oder Brüllen eines Tieres verrät
viel über sein aktuelles Befinden. Besonders starke Männchen
betonen ihre Persönlichkeitseigenschaften noch zusätzlich
in den Rufen. Warum aber bilden sie nicht auch Worte, um sich und
ihren Willen mitzuteilen?
von Hagen Lorenz
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5. April 2008 |
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Während in Deutschland derzeit heftig gegen den Ausbau der Kernenergie gestritten und das Prestigeprojekt Transrapid nach der Entscheidung in Bayern Ende März nun auch hier auf Eis gelegt wurde, findet weltweit eine Diskussion über die Notwendigkeit des technologischen – und wissenschaftlichen Fortschritts und eine Renaissance der Kernenergie statt. Zu beobachten ist dies vor allem in Amerika, Frankreich, England , Finnland , aber auch in Russland und China. Während seines Staatsbesuchs in Großbritannien Ende März schloss der französische Staatspräsident Nikolas Sarkozy ein Kooperationsabkommen mit dem englischen Premierminister Gordon Brown.Unter anderem einigten sich die beiden Staatschefs auf den verstärkten Ausbau der Kernenergie. Gemäß dem Abkommen will Paris „Expertenwissen“ an England liefern. Forschung und Entwicklung im Bereich Kernkraft könnten der britischen Wirtschaft bis zu 26 Milliarden Pfund (ca. 21 Milliarden Euro) bescheren.
Von Elisabeth Hellenbroich
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4. März 2008 |
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In einem Hintergrundgespräch, das ich kürzlich mit einem prominenten Kernphysiker in Deutschland führen konnte, berichtete ich diesem über ein Interview, das Solon-line im August letzten Jahres mit dem Brasilianer Dr. Guilherme Camargo geführt hatte. Von 1974 bis 1984 bei Siemens- (damals KU-)Kernkraftswerkbau tätig, erlebte dieser aus unmittelbarer Anschauung die Wende in der Energiepolitik in Deutschland und die sich damals formierenden Massenproteste. Dr. Camargo ist heute Vizepräsident der Organisation World Council for Nuclear Workers (WONUC) – das sind etwa 2 Millionen in Gewerkschaften und Vereinen organisierte Arbeiter aus dem Bereich der Nuklearindustrie aus über 30 Ländern.
Zur gegenwärtigen Debatte über die Zukunft der Kernenergie in Deutschland und als Einführung zu der Rede von Prof. Dr. Manfred Popp vor der Kerntechnischen Gesellschaft lesen Sie hier einen Kommentar
von Elisabeth Hellenbroich
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4. März 2008 |
Vortrag anlässlich der Verleihung der
Ehrenmitgliedschaft der Kerntechnischen Gesellschaft
Als ich den Titel „Gedanken zur Zukunft der Kernenergie in Deutschland“ wählte, wollte ich damit ankündigen, dass ich heute nicht vor einer ohnehin gläubigen Gemeinde über die Gründe für die Notwendigkeit der weiteren Nutzung der Kernenergie predigen will. Ich habe bisher ganz überwiegend für die Forschung gearbeitet und das heißt eben auch, dass die Zukunft sozusagen mein Thema ist. Durch Forschung kann man Zukunft zwar nicht gestalten, aber Chancen und Handlungsmöglichkeiten in der Zukunft eröffnen. Was heute nicht erforscht wird, steht auch in Zukunft nicht als Handlungsoption bereit. Nirgendwo ist Forschung so evident wichtig wie im Bereich der Energie, in dem wir bedenkenlos alle leicht verfügbaren Energiequellen verbrauchen – die deutsche Kohle ist bereits fast vollständig gefördert, die europäischen Erdgasvorkommen werden in 10 Jahren erschöpft sein, und die jetzt bekannten Erdölvorräte reichen bei anhaltendem Wachstum noch 20 Jahre. Nebenbei haben wir damit eine Veränderung des Weltklimas eingeleitet, die man nicht mehr aufhalten, allenfalls noch abschwächen kann. Welche Chancen haben unsere Kinder und Enkel, wenn wir ihnen durch Forschung nicht möglichst viele neue Handlungsmöglichkeiten für eine klimaverträgliche Energieversorgung eröffnen?
von Prof. Dr. Manfred Popp
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