Montag, den 09. August 2010 um 10:19 Uhr
Kaum ein anderes Gebiet der jetzigen
Forschung wird so überlagert von ideologischen Eingaben wie die
Klimaforschung. Bei Zeiten ist es daher gut für eine Disziplin in
dieser Lage, wenn ein Wissenschaftler aus einem anderen Gebiet die
Klimaforschung in Augenschein nimmt. Noch besser ist es dann, wenn
dieser Wissenschaftler Dinge findet, die bisher übersehen wurden und
sich seine eigenen Gedanken und Theorien überlegt. Ein Beispiel für
so einen Wissenschaftler ist der Dortmunder Physiker und
Lehrstuhlinhaber für theoretische Festkörperphysik Prof. Dr. Werner
Weber, dessen Artikel in den „Annalen der Physik“ Ausgabe 522(6)
S. 372-381 (2010) erschienen ist und dessen Arbeit wir hier für ein
Nicht-Fachpublikum vorstellen wollen.
Von Patrick Grete
Dienstag, den 03. August 2010 um 10:56 Uhr
Die Krise der westlichen Welt ist nicht
zuletzt durch übersteigertes Macht- und Gewinnstreben sowie die
darin sich ausdrückende Maßlosigkeit geprägt, die man im antiken
Griechenland „Hybris“ nannte. Der folgende Beitrag zum Thema der
Selbsterkenntnis möchte zwar einerseits als philosophisch-
historische Betrachtung darüber gelesen werden, wie das sokratische
Ethos des „Erkenne dich selbst“ sich aus der delphischen
Tradition der Apollon-Religion entwickelt hat; zum anderen aber
berührt er mit dem Thema der Mäßigung als Antwort auf die Hybris,
wie es von den Apollon-Priestern oder dem Dichter Pindar im Zuge der
gesellschaftlichen Krise des antiken Griechenland im 6./7.
Jahrhundert v.Chr. behandelt wurde, ganz aktuelle Fragen.
Von Dr. Bettina Fröhlich
Dienstag, den 27. Juli 2010 um 17:31 Uhr
Im Rahmen des Berliner
Wissenschaftsjahres 2010 fand am 30.Juni ein Symposium zum Thema
„Miteinander der Kulturen: eine andere Aufklärung“ statt, das
gemeinsam von Spree-Athen e.V. und der Initiative Humboldt-Forum
veranstaltet wurde. Es sollten dabei Ansätze zu anderen als nur
„wissenschaftlichen“ Formen des Wissens, also sinnlichem,
gestischem, ästhetischem und ethischem Wissen in einem Lernen der
Kulturen von und miteinander erprobt werden. Dazu waren sieben
außergewöhnliche zeitgenössische Denker aus Asien, Europa und Afrika
zusammengekommen, die ihre Beiträge als Ansätze einer „Aufklärung
der Aufklärung“ verstanden wissen wollten. Zweifelsohne trug
dieses Symposium über den Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres hinaus auch
zu einer Begegnung verschiedener Denkstile jenseits der oft zu eng
gefassten europäischen Selbstreflexion bei. Dass diese Begegnungen
in einer multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts, die zunehmend asiatisch
und afrikanisch geprägt sein wird, von eminenter
Bedeutung für das friedliche „Miteinander der Kulturen“ sind,
bedarf wohl kaum der Erwähnung.
Von Frank Hahn
Montag, den 26. Juli 2010 um 11:52 Uhr
Trouble Ahead for the American
Intelligence “Bazaar”
CIA Director Leon Panetta has
acknowledged that with a $1.5 trillion budget deficit the United
States are going to “hit the wall”. The costs for the giant
American intelligence-security
complex – employing more than 800,000
people – have become unaffordable. This is the background to the
current debate over the dysfunction and inefficiency of the American
intelligence system.
by Michael Liebig
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Samstag, den 24. Juli 2010 um 17:01 Uhr
medica mondiale
ist eine in Deutschland ansässige internationale
Nicht-Regierungsorganisation, die sich weltweit für Frauen und
Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt. Die
Hilfsorganisation wurde 1993 in Bosnien-Herzegowina von der Ärztin
Dr. Monika Hauser gegründet, um kriegstraumatisierte Frauen und ihre
Kinder allgemeinmedizinisch, gynäkologisch und psychisch sowie
juristisch zu betreuen. Seit 2002 tut dies medica mondiale
auch in Afghanistan.
Von medica mondiale
Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 19:36 Uhr
Ein Gespräch mit Dr. Hans-Georg Wieck
Nach
seiner Tätigkeit als Botschafter in Teheran, Moskau und bei der NATO
in Brüssel sowie als Präsident des Bundesnachrichtendienstes war
Wieck von 1990 bis 1993 deutscher Botschafter in Indien. Von 1996 bis
2008 war er Vorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft. In einer
Vielzahl von Aufsätzen und Reden hat sich Wieck mit der inneren
Entwicklung und den Außenbeziehungen Indiens beschäftigt. Das
folgende Interview mit Solon-line fand am 1. Juli 2010 in Berlin statt; die Fragen stellte
Michael Liebig.
Montag, den 12. Juli 2010 um 21:54 Uhr

Towards a New Trans-Cultural Modernity – The Symposium “Cultures Intertwined: Another Enlightenment” in Berlin
by Michael Liebig
Dienstag, den 29. Juni 2010 um 10:22 Uhr
Disenchantment with Politics
Not only in respect to the
financial crisis and its consequences, the people sense that the
political class is unwilling and/or incapable to explain how and why
policy choices have been made. Consequently, there is widespread
frustration with politics. By its submission to the
imperatives of the mass media, the political class has almost
eliminated the public discourse on the contents of strategic
political issues – and thereby undercut its claim for political
leadership.
by Michael Liebig
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