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Ideen-Diskurs & Strategische Lage

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Prima Klima? - Neue Einsichten über den Klimawandel

Bild einer Gewitter-SuperzelleKaum ein anderes Gebiet der jetzigen Forschung wird so überlagert von ideologischen Eingaben wie die Klimaforschung. Bei Zeiten ist es daher gut für eine Disziplin in dieser Lage, wenn ein Wissenschaftler aus einem anderen Gebiet die Klimaforschung in Augenschein nimmt. Noch besser ist es dann, wenn dieser Wissenschaftler Dinge findet, die bisher übersehen wurden und sich seine eigenen Gedanken und Theorien überlegt. Ein Beispiel für so einen Wissenschaftler ist der Dortmunder Physiker und Lehrstuhlinhaber für theoretische Festkörperphysik Prof. Dr. Werner Weber, dessen Artikel in den „Annalen der Physik“ Ausgabe 522(6) S. 372-381 (2010) erschienen ist und dessen Arbeit wir hier für ein Nicht-Fachpublikum vorstellen wollen.

Von Patrick Grete

 

Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Existenz

Foto von Dr. Bettina FröhlichDie Krise der westlichen Welt ist nicht zuletzt durch übersteigertes Macht- und Gewinnstreben sowie die darin sich ausdrückende Maßlosigkeit geprägt, die man im antiken Griechenland „Hybris“ nannte. Der folgende Beitrag zum Thema der Selbsterkenntnis möchte zwar einerseits als philosophisch- historische Betrachtung darüber gelesen werden, wie das sokratische Ethos des „Erkenne dich selbst“ sich aus der delphischen Tradition der Apollon-Religion entwickelt hat; zum anderen aber berührt er mit dem Thema der Mäßigung als Antwort auf die Hybris, wie es von den Apollon-Priestern oder dem Dichter Pindar im Zuge der gesellschaftlichen Krise des antiken Griechenland im 6./7. Jahrhundert v.Chr. behandelt wurde, ganz aktuelle Fragen.

Von Dr. Bettina Fröhlich

 

Miteinander der Kulturen: Eine andere Aufklärung - ein Symposion in Berlin

Flyer des Spree-Athen SymposiumsIm Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 fand am 30.Juni ein Symposium zum Thema „Miteinander der Kulturen: eine andere Aufklärung“ statt, das gemeinsam von Spree-Athen e.V. und der Initiative Humboldt-Forum veranstaltet wurde. Es sollten dabei Ansätze zu anderen als nur „wissenschaftlichen“ Formen des Wissens, also sinnlichem, gestischem, ästhetischem und ethischem Wissen in einem Lernen der Kulturen von und miteinander erprobt werden. Dazu waren sieben außergewöhnliche zeitgenössische Denker aus Asien, Europa und Afrika zusammengekommen, die ihre Beiträge als Ansätze einer „Aufklärung der Aufklärung“ verstanden wissen wollten. Zweifelsohne trug dieses Symposium über den Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres hinaus auch zu einer Begegnung verschiedener Denkstile jenseits der oft zu eng gefassten europäischen Selbstreflexion bei. Dass diese Begegnungen in einer multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts, die zunehmend asiatisch und afrikanisch  geprägt sein wird, von eminenter Bedeutung für das friedliche „Miteinander der Kulturen“ sind, bedarf wohl kaum der Erwähnung.

Von Frank Hahn

 

Letter from the Rhine, July 25, 2010

Rhine panorama, view from Niederwald memorial near Rüdesheim

Trouble Ahead for the American Intelligence “Bazaar”

CIA Director Leon Panetta has acknowledged that with a $1.5 trillion budget deficit the United States are going to “hit the wall”. The costs for the giant American intelligence-security complex – employing more than 800,000 people – have become unaffordable. This is the background to the current debate over the dysfunction and inefficiency of the American intelligence system.
by Michael Liebig

 

Die Hilfsorganisation medica mondiale – Über die Lage der Frauen in Afghanistan

Dr. Monika Hauser (2004), Gründerin von medica mondialemedica mondiale ist eine in Deutschland ansässige internationale Nicht-Regierungsorganisation, die sich weltweit für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt. Die Hilfsorganisation wurde 1993 in Bosnien-Herzegowina von der Ärztin Dr. Monika Hauser gegründet, um kriegstraumatisierte Frauen und ihre Kinder allgemeinmedizinisch, gynäkologisch und psychisch sowie juristisch zu betreuen. Seit 2002 tut dies medica mondiale auch in Afghanistan.

Von medica mondiale

 

Indien – Ein Schlüsselakteur in der multipolaren Welt – Probleme und Perspektiven

Foto von Dr. Hans-Georg Wieck

Ein Gespräch mit Dr. Hans-Georg Wieck

Nach seiner Tätigkeit als Botschafter in Teheran, Moskau und bei der NATO in Brüssel sowie als Präsident des Bundesnachrichtendienstes war Wieck von 1990 bis 1993 deutscher Botschafter in Indien. Von 1996 bis 2008 war er Vorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft. In einer Vielzahl von Aufsätzen und Reden hat sich Wieck mit der inneren Entwicklung und den Außenbeziehungen Indiens beschäftigt. Das folgende Interview mit Solon-line fand am 1. Juli 2010 in Berlin statt; die Fragen stellte

Michael Liebig.

 

Letter from the Rhine, July 9, 2010

Rhine panorama, view from Niederwald memorial near Rüdesheim

Towards a New Trans-Cultural Modernity – The Symposium “Cultures Intertwined: Another Enlightenment” in Berlin

by Michael Liebig

 

Letter from the Rhine, June 26,2010

Rhine panorama, view from Niederwald memorial near Rüdesheim

Disenchantment with Politics

Not only in respect to the financial crisis and its consequences, the people sense that the political class is unwilling and/or incapable to explain how and why policy choices have been made. Consequently, there is widespread frustration with politics. By its submission to the imperatives of the mass media, the political class has almost eliminated the public discourse on the contents of strategic political issues – and thereby undercut its claim for political leadership.

by Michael Liebig

 


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