Journal-Archiv

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Hintergrund & Analyse

    Hängt nicht alles am Und? Ein vernehmlicher Einspruch gegen das grausame Entweder-Oder Bericht von der Internationalen Rosenzweig Konferenz in Rom

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    Immer auf Wanderschaft, so sieht sich die Internationale Rosenzweig-Gesellschaft selbst; ihre Zelte schlägt sie alle zwei Jahre in irgendeiner gastfreundlichen Stadt auf, dieses Mal – im Februar 2017 – in Rom. Und eben hier haben vier Tage lang über 90 Referenten aus 14 Ländern sich wieder einmal dem Werk und dem Leben des deutsch-jüdischen Denkers

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    Beurteilungsprobleme des Ukraine-Konflikts

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    1. Die Forderung nach mehr Neutralität

    Das autoritäre Handeln der Administration Präsident Putins in Russland erzeugt Kritik, verstärkt durch Putins Annäherung an rechtskonservative und nationalistische Kräfte Westeuropas. Jedoch, so berechtigt die kritische Beurteilung von Putins Innenpolitik auch ist, sie zum Anlass für eine einseitige Beurteilung des Ukraine-Konflikts zu nehmen und Putin zum Alleinschuldigen an der

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    Der erstaunte Hegemon

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    Sollte der deutsche Nachrichtendienst (BND) jemals versuchen, einen US-Präsidenten auszuspionieren, wie es im umgekehrten Fall der Bundeskanzlerin Angela Merkel durch die NSA geschehen ist, oder gar große Teile der US-Administration ins Visier nehmen, wie es umgekehrt die NSA im Falle dreier deutscher Regierungen praktiziert hat, würden die USA „mit harten nachrichtlichen Sanktionen gegen Deutschland vorgehen“

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    Keine Völkerrechtsverstöße im Ukraine-Konflikt

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    Je länger sich der Ukraine-Konflikt hinzieht und die Spirale von Aktion und Reaktion weiter vorangetrieben wird, desto so schwieriger gelingt es, einen klaren Blick auf die Anfänge des Konfliktes zu bewahren. Dies ist jedoch unerlässlich, wenn es darum geht, einen wirklichen Ausweg aus der Neuauflage des Kalten Krieges zu suchen.

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    „Keine Religion ist eine Insel“ – Erinnerungen an Abraham Heschel bei der Jahrestagung des Zentrums für Jüdische Studien in Berlin

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    Anfang November hatte das Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg wieder zu seiner Jahrestagung eingeladen, die an der Humboldt-Universität eröffnet wurde. Festrednerin war Susannah Heschel, die einen bewegenden Vortrag über ihren Vater Abraham Heschel hielt, wobei vor allem wichtige Wegmarken der 1960er Jahren erwähnt wurden: so Heschels Zusammenarbeit mit Martin Luther King, sein Engagement gegen den Vietnam-Krieg sowie seine Intervention beim Vatikan im Zusammenhang zugunsten der Überwindung jahrhundealter anti-semtischer Positionen der Kirche.

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    „Alle Politik ist lokal“ – Wie wir die heutigen Opfer von Völkermord in Zentralafrika verraten

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    Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gibt es in Zentralafrika seit über zwei Jahrzehnten – mit Millionen Toten und Millionen Traumatisierten. Wer sind die dunklen Mächte im Hintergrund, die all diese Verbrechen vertuschen und das Leiden verlängert haben? Und was muss geschehen, um Gerechtigkeit wieder herzustellen?

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    Verhinderte Anbindung der Ukraine an die EU – Die angebliche Suche nach Schuldigen

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    Die intensive Suche nach Schuldigen für die ausgebliebene Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der EU täuscht darüber hinweg, wie gering das Interesse der EU und der ukrainischen Regierung an einem erfolgreichen Abschluss der Assoziierungsverhandlungen war. Keiner der direkt oder indirekt Beteiligten am gesamten Verhandlungsprozess wollte jedoch das Gesicht verlieren.

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    Das Unsagbare Schreiben – eine Berliner Tagung über Literatur zum Völkermord

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    Der Ort war nicht schlecht gewählt. Bei guter Sicht kann man von der Berliner Insel Schwanenwerder über das Wasser der Havel hinüberblicken zum Haus der Wannsee Konferenz. Diese räumliche Nähe symbolisierte vielleicht auch eine zeitliche, womöglich etwas von der zeitübergreifenden Thematik, um die es auf Schwanenwerder ging: „Das Unsagbare schreiben – Prosa über den Völkermord“, so der Titel einer Tagung der Evangelischen Akademie, die in Zusammenarbeit mit der AGA (Arbeitsgruppe Anerkennung – gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V.) sowie der Deutsch-Armenischen Gesellschaft organisiert wurde und Mitte Oktober in den Räumlichkeiten der Akademie stattfand.

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    Gesellschaftliche Tauschverhältnisse als Basis ökonomischer Theorien

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    Gesellschaftliche Tauschverhältnisse sind zwar der Ausgangspunkt der ökonomischen Theorie, aber die in der Regel in Tauschverhältnissen existierende ungleiche Ausgangsposition der Tauschwilligen bleibt in der vorherrschenden Theoriebildung zunächst unberücksichtigt. Warum das so ist und welche Folgen daraus entstehen, lässt sich am Buch von Joseph E. Stiglitz „The Price Of Inequality“ gut erkennen.

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    „Swing“ Power Indien im Fokus US-amerikanischer Hegemonialstrategie

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    In der gleichen Weise wie Großbritannien für Europa von den USA eine Sonderstellung innerhalb der hegemonisierten Mächte eingeräumt wird, soll auch Indien als ehemals führendes blockfreies Land den USA helfen, den US-amerikanischen Anspruch auf Etablierung einer globalen Hegemonie in Asien zu unterstützen.

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    Chinesische Anstrengungen zur Vermeidung eines neuen Ost-West-Konflikts: USA/EU/Japan – China/Russland

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    1. Premier Li Keqiangs erster Auslandsbesuch führt nach Indien

    Anlässlich des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang in New Delhi publizierte die führende Zeitung Indiens, The Hindu, am 5. Juni 2013 Srinath Raghavans Kommentar „When the dragon comes calling – The new Chinese leadership wants to reach out to India and New Delhi should make

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    Staat, Markt, Individuum: Zivilgesellschaftliches Engagement und seine Grenzen

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    „Die Verantwortung für das eigene Leben als etwas, das wert ist, gelebt zu werden, und die Verantwortung gegenüber dem Leben anderer sind auf vielfache Weise miteinander verbunden, aber sie folgen zwei unterschiedlichen Logiken“ (Rainer Forst, Ein moderner Sokrates – In seinem epochalen Werk „Gerechtigkeit für Igel“ zeigt der Philosoph Ronald Dworkin, dass das gute und das gerechte Leben immer eins sind, Die Zeit, 18.10.2012)

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    Looking beyond the honeymoon

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    Wie schätzen die USA Indien ein: gleichbedeutend mit China als Global Player oder als hilfreicher Mitspieler in der Eindämmung Chinas? Verfolgt Indien weiterhin eine eigenständige Politik auf der Grundlage originärer indischer Interessen? Welche multipolare Konstellation wird sich in Asien durchsetzen? Die Autoren dieses Artikels, der zuerst in der in Indien viel gelesenen und sehr geschätzten Zeitung „The Hindu“ erschienen ist, versuchen auf die Fragen eine Antwort zu geben.

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    Das Finanzsystem als organisierte Verantwortungslosigkeit Amerikanische – Hintergründe der internationalen Finanzkrise

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    Ein Essay über die Hintergründe der Finanzkrise von der freien Journalistin Dr. Sabine Grund.

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    An English Patient and a Scottish Project

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    by Michael Liebig

    Compared with the continuing problems on the “continent,” as the British say, Britain seems to be in good shape. Britain doesn’t belong to the eurozone and doesn’t care much about the next rounds of stressful EU summits in Brussels. Instead, the British prospect is the great spectacle on the occasion of the

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    IT Security: From Stuxnet to Your Smartphone

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    by Michael Liebig

    In my last column, I have already pointed out that IT security was an exciting topic at the Feb. 3-5 Munich Security Conference (MSC). This pertains particularly to the remarks by Eugene Kaspersky, CEO of Kaspersky Labs, a leading international company specializing in IT security, and the Gen. Michael Hayden, former head

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    Russia: The “Cold Friend”

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    Russia: The “Cold Friend”

    by Michael Liebig

    On March 4, 2012, presidential elections will be held in Russia. It seems certain that Putin will win, becoming President for a third term, after the previous two terms 2000-2008 and having been Prime Minister 1999-2000 and 2008-2012. The time span in which Putin has been the most

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    A “Round Table” for Syria?

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    By Michael Liebig

    Founded in 1962 by Ewald von Kleist, the Munich Security Conference (MSC) has become probably the leading international event debating security policy. Until 1990, then named Wehrkunde conference, the event was an exclusively „trans-Atlantic“ affair. But von Kleist recognized early on that the world was moving towards multipolarity and invited also political

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    America: Primaries and Military-Strategic Primacy

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    America: Primaries and Military-Strategic Primacy

    by Michael Liebig

    January 2012 is the month of key “primaries” in the United States: Iowa, New Hampshire, South Carolina, Florida. In the American electoral system, primaries are the procedure to select a candidate for a political office among competing aspirants within a political party. On the Democratic side, there

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    Unendliche Fäden aus einem Knäuel gezogen – Jahresrückblick 2011

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    Man kann sich gegen Ende des Jahres 2011 kaum vor Jahresrückblicken retten. In selbigen werden aber eher konstruierte Zusammenhänge gezeigt: So sieht man dann innerhalb einer Minute Bilder von der Strahlung in Fukushima und dem strahlenden Glamour der Hochzeit von Prinz William und Kate. Trivialerweise ist richtig, dass in 2011 viel passiert ist in Deutschland, in Nordafrika, im Nahen Osten, in Japan, aber auch in unserem Denken und unseren „Werten“, wo vieles was in 2010 noch als wichtig erachtet wurde, unwichtig oder gar falsch geworden ist. Es gab so viele Fäden, nicht nur rote, an die man in Texten anknüpfen könnte, aus denen man Texturen schaffen könnte und sie bilden ein echtes Knäuel. Wir wollen hier gar nicht versuchen, alle Fäden abzuwickeln und zu einem einheitlichen, gar abgeschlossenen, Bild zu weben, aber wir wollen einige Fäden herausziehen. Denn es lohnt auch der ausschnitthafte Blick zurück auf 2011, von dem wir hier einen möglichen skizzieren und damit unsere Leserinnen und Leser zum eigenen Weben anregen wollen.

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    The Neo-Nazi Terror Group “NSU” & the 1980 Oktoberfest Bombing

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    The Neo-Nazi Terror Group “NSU” & the 1980 Oktoberfest Bombing

    by Michael Liebig

    After November 4, 2011, the German public has experienced a kind of shock wave. The cause wasn’t yet another twist of the „euro crisis“, but the realization that there was something in Germany that wasn’t supposed to exist. Something for which

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    Large-Scale IT Sabotage: Fiction or a Real Threat?

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    Lessons to be Learned from “LÜKEX 2011”

    by Michael Liebig

    For most people in Germany and certainly outside of Germany, the word „LÜKEX“ makes no sense. The weird word is an acronym designating a national command post exercise dealing with „disaster situations“. Every second year, the crisis management for different disaster scenarios is being

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    The “Euro Drama” and a Bust on Wall Street

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    The “Euro Drama” and a Bust on Wall Street

    by Michael Liebig

    The first week of November 2011 was an eerie one. The mood in many media outlets, the financial markets and political sphere was almost hysterical. There was the tentative climax of the “Greek tragedy” and the beginning of the “Italian drama”. But

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    Helmut Schmidt and Giscard d’Estaing: What Needs to be Done After the Brussels EU Summit

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    Helmut Schmidt and Giscard d’Estaing: What Needs to be Done After the Brussels EU Summit

    By Michael Liebig

    The 50% “haircut” of Greece’s debt was inevitable. Most private creditors had already written off their Greek state bonds by that percentage – or more. The € 440 billion “European Financial Stability Facilty” (EFSF) has gotten the

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    America and China: Strategic “Competition” in the Pacific Escalates

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    America and China: Strategic “Competition” in the Pacific Escalates

    by Michael Liebig

    The American sociologist Immanuel Wallerstein has recently noted that most politicians and media have a strange habit: debating intensely geopolitical developments which turn out to be non-events. Wallerstein listed some recent examples of this geopolitical myopia: „Israel is not going to bomb

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    “Cyberwar” & Cybersecurity

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    On June 16, 2011, the Cyber-Abwehrzentrum – its official English designation is “National Cyber Response Center” – was officially inaugurated in Germany. In the media coverage on the occasion the term “cyberwar” played a prominent role. Indeed, “cyberwar” has become a media catchword – like “star wars” (aka SDI) in the 1980s or “war on terror” after Sept. 11, 2001. However, we should have learned that security – including security in cyberspace – is not exclusively, not even primarily a military matter.

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    The Berlin Wall: A Lesson in Geopolitics

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    The Berlin Wall: A Lesson in Geopolitics

    By Michael Liebig

    Fifty years ago, on August 13, 1961, the Berlin Wall was built on orders by Soviet leader, Nikita Khrushchev, and East German leader, Walter Ulbricht. Oddly enough, the governments of the United States, Britain and France, which then had the exclusive sovereignty over West-Berlin

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    „Staatstrojaner“, Online-Durchsuchung, Verfassungsbruch – Was bleibt jenseits des Hypes?

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    Die aktuelle Debatte in Politik und Medien über „Staatstrojaner“ und Grundrechte zeichnet sich durch ein hohes Maß an Aufgeregtheit aus, was die relevante Diskussion über technische und rechtliche Aspekte verdeckt. Im Folgenden soll zur Klärung beigetragen werden.

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    Der „Holocaust des Kaisers“ immer noch Tabu? Wie stellt sich Deutschland dem Völkermord an Herero und Nama ?

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    Weder in den Schulbüchern noch im kollektiven Gedächtnis ist der zwischen 1904 und 1908 verübte deutsche Völkermord an den Herero und Nama präsent. Nun gibt es Hoffnung auf einen Wandel: Ende September hatte eine 73-köpfige Delegation aus Namibia Berlin besucht, um die Schädel von 20 Opfern dieses ersten Völkermords des 20.Jahrhunderts in die Heimat zurückzubringen, nachdem diese Gebeine vor 100 Jahren zu „Forschungszwecken“ an die Berliner Charite gebracht worden waren und hier bis heute lagen. Während das Presseecho größer als erwartet ausfiel, demonstrierte die Bundesregierung jedoch arrogante Gleichgültigkeit. Organisiert und begleitet wurde das Besuchsprogramm von einem breiten zivilgesellschaftlichen Aktionsbündnis, zu dem sich insgesamt acht Organisationen zusammengeschlossen hatten, u.a. AfricAvenir e.V. und der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag. Die Besonderheit dieses Bündnisses lag darin, dass hier Gruppen aus verschiedenen afrikanischen Herkunftsländern mit Afrodeutschen und Deutschen eine gemeinsame Plattform gefunden hatten.

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    “Pirates” in Berlin – Some Thoughts on a New Political Phenomenon

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    “Pirates” in Berlin – Some Thoughts on a New Political Phenomenon

    by Michael Liebig

     

    Normally, the results of the election for the city parliament of the German capital Berlin would not be matter of major interest – certainly not outside Germany. But the Sept. 18 elections in Berlin produced something quite unusual

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    9/11: Ten Years After

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    9/11: Ten Years After

    by Michael Liebig

     

    The shock and the emotional excitement in the United States and worldwide on Sept. 11, 2001, and during the months thereafter, have faded away with time passing. Ten years later, a sober assessment will conclude that 9/11 has not decisively changed the basic trends in

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    The Political Sociology of Stress

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    The Political Sociology of Stress

    by Michael Liebig

    At a graffiti-painted wall in a run-down building in Frankfurt, I recently read the following sentence: “The Essence of the 21st Century in One Word: Stress”. Well, we ‚re only into the 11th year of the 21st century. And the 20th century with its “hot” and “cold”

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    A Chinese Becomes Deputy Head of the IMF

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    by Michael Liebig

    The International Monetary Fund (IMF) is certainly one of the most influential international institutions. It does matter a lot when the head of the IMF addresses the debt crisis in the United States by demanding that “bold fiscal action” be taken “immediately” to avert “an adverse fiscal shock” with international ramifications.

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    Germany “Suspends” the Draft

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    By Michael Liebig

    As of July 1, 2011 mandatory military service is “suspended” in Germany. Now almost all European countries have all-volunteer armies. Was the German move a sensible and overdue adaption to the international security environment? Serious doubts come to mind.

    Conscription was not formally abolished because this would have necessitated a change

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    Die Medien zur Eröffnung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums

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    Oder: Die Folgen der Unkenntnis zur Frage, „Was ist Intelligence?“ In diesem Beitrag kommt ein Experte für Informationssicherheit und Unternehmensberater zu Wort, der die mediale Berichterstattung zur Eröffnung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums in Bonn kritisch beleuchtet und dabei auf relevante Defizite in der deutschen Debatte über Informationssicherheit hinweist. Von Richard Stein

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    US-Strategie nach der Bush-Ära

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    Die Transatlantic Academy in Washington D.C empfindet sich als ein Kompetenzzentrum, in dem europäische und amerikanische Experten gemeinsam Zukunftsthemen bearbeiten. Sie wurde von der ZEIT-Stiftung und dem German Marshall Fund of the United States geschaffen. Die Autoren Daniel Deudney (Associate Professor at John Hopkins University USA), James Goldgeier (Professor of Political Science at George Washington University USA), Hanns W. Maull (Professor für Außenpolitik und Internationale Beziehungen an der Universität Trier), Steffen Kern (Direktor für Internationale Finanzmarkt Politik bei der Deutschen Bank) Soo Yeon Kim (ab 2011 Associate Professor of Political Science at National University of Singapor), Iskander Rehman (Science Po, Institute of Political Studies, Paris) analysieren die „Weltpolitik im Umbruch“ und fragen sich, auf welche Weise der „Westen“ auf den Aufstieg Chinas antworten sollte.

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    Merkel’s Twin-Trip to India and America

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    An Object Lesson on the Multipolar World System

    by Michael Liebig

    During the first week of June, Chancellor Angela Merkel made two state visits: One eastbound to the Indian capital New Delhi and to Singapore, one westbound to Washington, DC. In Delhi, Merkel received the Jawaharlal Nehru Award for International Understanding and in Washington

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    Der Leser darf nicht sterben – vom Hören, Schweigen und vom Widerstand der Literatur

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    Wer wollte leugnen, dass die „Versuchung zur Tyrannei“ nirgends und niemals abwesend ist? Dass das „Monster totalitärer Herrschaft“ jeden Moment aufwachen kann? Wir zitieren hier zwei Schriftsteller, die außerhalb Europas ihre Wurzeln haben: Kossi Efuoi aus Togo und Elias Khoury aus dem Libanon. Beide haben kürzlich vor Berliner Publikum eine wissenschaftliche Tagung zum Thema „Rassismus in der Philologie des 19.Jahrhunderts“ (1) eingeleitet und begleitet. Dass unsere Abwehrkräfte gegen die erwähnte Versuchung und das entsprechende Monster nicht zuletzt durch das „Lebensmittel Literatur“ (Prof.Ottmar Ette) gestärkt würden, gelang Ihnen zweifellos trefflich zu zeigen.

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    Money Alone Won’t Solve the Greek Crisis

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    By Michael Liebig

    In early May, a poll conducted for the magazine stern showed that 43% of the Germans polled oppose German financial aid to Greece, while 51% find it acceptable. On May 26, the Frankfurter Allgemeine Zeitung titled an article on the same subject “Swelling Disgruntlement”. However, the disgruntlement is the German population has

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    Some Thoughts on the “DSK Affair”

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    By Michael Liebig

    All in all, Bill Clinton was a good American President. Yet, in 1998 President Clinton was almost impeached because he had an extramarital affair with a young woman, Monica Lewinsky, and had initially lied about it. All in all, Dominque Strauss-Kahn was a good, maybe a very good Managing Director of the

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    Können wir uns Hegemonialmächte heute noch leisten?

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    Sind Hegemonialmächte unabdingbar?

    Ein Vortrag vom 12.04.2011 in Berlin von

    Dr. Reinhard Hildebrandt

     

     

    Die Erfahrung lehrt uns, dass Hegemonialmächte zur Aufrechterhaltung ihrer Hegemonie stets den Versuch unternehmen, den hegemonisierten Mächten ihre spezifische Gesellschaftsform, ihr Wertgefüge, ihre Politik und ihre Strategien überzustülpen. Hegemonialmächte schwächen ihre Opfer, entziehen ihnen Ressourcen.

    Ob wir der

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    Tzvetan Todorov: Civilization Exists as Civilizations – Why Cultural Multitude is not a “Zero-Sum” Game

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    In 2008, the Franco-Bulgarian philosopher Tzvetan Todorov published the book Lapeur des barbares. Au-déla du choc des civilisations. In 2010, English and German translations followed. Reading Todorov’s The Fear of Barbarians: Beyond the Clash of Civilizations is a most inspiring experience. Based on a an enormous breath and depth of knowledge in anthropology, philosophy, sociology

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    Waldai-Klub 2010: Russische Geschichte und deren Einfluss auf die politische Gegenwart

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    In diesem Artikel fasst der ehemalige Ministerpräsident und Justizminister der slowakischen Republik Dr. Jan Čarnogurský (links ein Bild von ihm mit Dr. Sergej Karaganow von der Waldai-Konferenz 2009) seine Eindrücke über die diesjährige 7. Tagung des Waldai-Klubs zusammen, die vom 31. August bis zum 7. September in St. Petersburg statt fand. Jedes dieser Treffen wird von einer sehr offenen diskursiven Atmosphäre getragen und bietet so einen sonst selten möglichen Einblick in die Denkweise und Ansicht von Russlands Führung und zivilgesellschaftlichen Elite zur Zukunft Russlands und seiner internationalen Beziehungen. Von Dr. Jan Čarnogurský

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    Brauchen die Deutschen Integrationshilfe? Gedanken zum moralischen Dammbruch des Jahres 2010

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    Inspiriert von einigen mahnenden sowie erfrischenden Texten und Äußerungen zur unseligen Debatte um Integration und Identität versucht der folgende Kommentar, über die tagespolitischen Aufgeregtheiten hinaus Denkanstöße aus historischer, philosophischer und psychologischer Sicht zu geben, die helfen mögen, Dämme gegen die Flut alter und neuer Ressentiments zu errichten.

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    QE 2.0 and the Emerging Multipolar World Monetary System

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    When, in a few years from now, political analysts will look back on November 2010, they will likely see it as the moment when the debate over a new multipolar world monetary system became really serious. On Nov. 2, President Obama and Democratic Party suffered severe losses in the US mid-term elections – mainly due to the protracted economic malaise in America. On Nov. 3, the Federal Reserve decided to buy US treasury bonds (and state and municipal bonds) worth $600 billion (a lot more will likely follow). The international answer was unprecedented – in the negative. Then, on Nov. 8, Robert Zoellick, the head of the World Bank and a key figure of the US establishment, suddenly proposed the creation of a “new monetary system”.

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    Kautilya Who? – Trying to Comprehend India’s “Strategic Culture”

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    At the beginning of the 21st century, we see a re-balancing among the major longue durée cultures – Euro-Atlantic, China and India – as the center of gravity of world affairs is shifting towards Asia. This implies the necessity to become (better) acquainted with the internal resources of Indian and Chinese culture. For understanding India’s “strategic culture,” Kautilya’s opus magnum Arthashastra is of paramount importance.

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    Zwischen Hype und Ignoranz – Stuxnet und Cyberwar; ein Kommentar

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    Der Artikel in der FAZ am 22.7.2010 über den Computerwurm Stuxnet war ein echter Paukenschlag. Zuerst war gar keine Reaktion auf diesen Artikel zu verzeichnen – das donnernde Schweigen – und inzwischen gibt es ein ganzes Bündel an Folgeartikeln und anderen Medienberichten. Hat hier wirklich ein Staat einen hochprofessionellen Computerwurm entworfen und hier einen echten Angriff über das Netz auf einen anderen Staat ausgeübt? Um diese und verwandte Fragen angehen zu können muss man ein wenig ausholen.

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    Geheimdienste in der Systemtransformation von 1989

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    Geheimdienste sind ein wichtiger und bei nüchterner Betrachtung auch ein unverzichtbarer Bestandteil der politischen Wirklichkeit. Kein Staat – unabhängig vom politischen Ordnungssystem – verzichtet auf diese Institutionen. Aber die nüchtern-objektive Befassung mit Geheimdiensten bleibt ein schwieriges Pflaster – auch wenn dies im zeitgeschichtlichen Rückblick geschieht.

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    Greece 2011 & Turkey 2001: The Tale of Two Crises

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    By Michael Liebig

     

    In seems almost certain that Greece will get a 50%+ debt cut sometime in 2012, if not earlier. The “haircut” will be painful for the holders of Greek state bonds – in Greece and abroad. But the EU governments, the European Central Bank and the IMF will do whatever

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    Unintended Consequences – Some Thoughts on the 20th Anniversary of Germany’s Reunification

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    October 3, 2010 marked the 20th anniversary of German reunification. The same day, there were Presidential elections in Brazil. Surely, sheer coincidence, but one might also see it as a curious hint at a parallelism of change since 1990. The year of German unification also marked a takeoff point for rising powers like China, India or Brazil. Then, of course, no one saw it that way. German unification ended the bipolar system of two superpowers, it seemed to open up an era of unipolar domination by one superpower, but ultimately marked the beginning of a multipolar world.

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    Towards a Global Concert of Powers

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    Some Observations on the Annual IISS Meeting

    by Michael Liebig

    Following the 2007-09 financial-economic crisis, the concept of a multipolar world (and multiple connectivity embedded within it) has gained broad acceptance. The denial of multipolarity became unsustainable when the economies of China, India and Brazil withstood the crisis, which had originated in the USA

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    Is There Something to Be Learned from Switzerland?

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    On October 14, 2010, the northern and southern tunnel piercings of the Gotthard Base Tunnel are scheduled to meet. The construction of the world’s longest rail tunnel is an occasion to have a look at Switzerland – a country full of idiosyncrasies. But, compared to its neighbors, things in Switzerland seem to work out notably well.

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    „Der Optimismus hat sich gelohnt“

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    Deutschland heute – Bilanz und Ausblick Über viele Jahre hinweg hat Friedhelm Ost in der Bundesregierung und im Bundestag die deutsche Politik mitgestaltet. Und er kennt die deutsche Wirtschaft von innen her. Ost steht also über den Aufgeregtheiten der Tagespolitik. Wie sieht er die gegenwärtige Lage der Bundesrepublik? Lesen Sie dazu den politischen Jahresüberblick, den Ost am 22. August 2010 vor dem Bonner “Mid Atlantic Club” (MAC) vortrug. Von Dr. Friedhelm Ost

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    Bericht über eine Reise in die Ukraine

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    Fast vier Wochen lang bereisten die Autoren in diesem Sommer die Ukraine. Im Folgenden ihre Eindrücke, Beobachtungen und Einschätzungen.

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    Is There a Way Out of the Monetary and Fiscal Cul-de-Sac?

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    The background to this year’s central bankers‘ gathering in Jackson Hole is a grim reality: Policies of unprecedented fiscal and monetary super-stimulus have not uplifted the real economy. Instead, they undermine and put in question sovereign credit. Is it conceivable that a “Hamiltonian reflex” will emerge in the USA? Can fiscal and monetary consolidation converge with a productive alignment towards the economic dynamic in Asia and Latin America?

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    All Quiet on the European Front?

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    In May and June, many mainstream media and “experts” were telling you that Europe was facing imminent disaster: A chain reaction of state bankruptcies in Southern Europe would blow apart the euro currency system and throw the euro zone, if not the whole continent into an economic depression. Merely two months later, the situation looks rather different.

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    Der amerikanische Geheimdienst-Komplex vor schwierigen Zeiten

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    CIA-Direktor Leon Panetta hat eingeräumt, dass die Vereinigten Staaten mit einem Haushaltsdefizit von 1,5 Billionen Dollar „gegen die Wand fahren“. Die Kosten für den gigantischen amerikanischen Geheimdienst-Sicherheits-Komplex – mit mehr als 800.000 Akteuren – sind unerschwinglich geworden. Dies ist der Hintergrund der aktuellen Debatte über die Dysfunktionalität und Ineffizienz des amerikanischen Geheimdienst-Systems.

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    Prima Klima? – Neue Einsichten über den Klimawandel

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    Kaum ein anderes Gebiet der jetzigen Forschung wird so überlagert von ideologischen Eingaben wie die Klimaforschung. Bei Zeiten ist es daher gut für eine Disziplin in dieser Lage, wenn ein Wissenschaftler aus einem anderen Gebiet die Klimaforschung in Augenschein nimmt. Noch besser ist es dann, wenn dieser Wissenschaftler Dinge findet, die bisher übersehen wurden und sich seine eigenen Gedanken und Theorien überlegt. Ein Beispiel für so einen Wissenschaftler ist der Dortmunder Physiker und Lehrstuhlinhaber für theoretische Festkörperphysik Prof. Dr. Werner Weber, dessen Artikel in den „Annalen der Physik“ Ausgabe 522(6) S. 372-381 (2010) erschienen ist und dessen Arbeit wir hier für ein Nicht-Fachpublikum vorstellen wollen.

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    Trouble Ahead for the American Intelligence “Bazaar”

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    CIA Director Leon Panetta has acknowledged that with a $1.5 trillion budget deficit the United States are going to “hit the wall”. The costs for the giant American intelligence-security complex – employing more than 800,000 people – have become unaffordable. This is the background to the current debate over the dysfunction and inefficiency of the American intelligence system.

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    Die Hilfsorganisation medica mondiale – Über die Lage der Frauen in Afghanistan

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    medica mondiale ist eine in Deutschland ansässige internationale Nicht-Regierungsorganisation, die sich weltweit für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt. Die Hilfsorganisation wurde 1993 in Bosnien-Herzegowina von der Ärztin Dr. Monika Hauser gegründet, um kriegstraumatisierte Frauen und ihre Kinder allgemeinmedizinisch, gynäkologisch und psychisch sowie juristisch zu betreuen. Seit 2002 tut dies medica mondiale auch in Afghanistan. Von medica mondiale

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    Indien – Ein Schlüsselakteur in der multipolaren Welt – Probleme und Perspektiven

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    Ein Gespräch mit Dr. Hans-Georg Wieck Nach seiner Tätigkeit als Botschafter in Teheran, Moskau und bei der NATO in Brüssel sowie als Präsident des Bundesnachrichtendienstes war Wieck von 1990 bis 1993 deutscher Botschafter in Indien. Von 1996 bis 2008 war er Vorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft. In einer Vielzahl von Aufsätzen und Reden hat sich Wieck mit der inneren Entwicklung und den Außenbeziehungen Indiens beschäftigt. Das folgende Interview mit Solon-line fand am 1. Juli 2010 in Berlin statt; die Fragen stellte

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    Disenchantment with Politics

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    Not only in respect to the financial crisis and its consequences, the people sense that the political class is unwilling and/or incapable to explain how and why policy choices have been made. Consequently, there is widespread frustration with politics. By its submission to the imperatives of the mass media, the political class has almost eliminated the public discourse on the contents of strategic political issues – and thereby undercut its claim for political leadership.

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    Austerity in “Old Europe”

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    The current wave of fiscal austerity across Europe, should not have surprised anyone. While the insistence on social justice is warranted, excessive state debt is also a symptom of basic demographic shifts impacting society, economy and social security systems. A re-definition of “work life” seems to open up the chance of preserving social security systems.

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    Towards a New Trans-Cultural Modernity – The Symposium “Cultures Intertwined: Another Enlightenment” in Berlin

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    On June 30, 2010, Christian Wulff, the former christian-democratic Governor of Lower Saxonia, was elected German President, succeeding Horst Köhler who had suddenly resigned in May. It was a hot day in Berlin and it took almost nine hours and three electoral rounds until Wulff received the necessary majority. Wulff is a typical representative of Germany’s political class: clever, good-looking, eloquent and politically experienced. And that’s it.

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    The US National Security Strategy, “Smart Power” & Karl Mannheim

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    While the European Union is still reeling from the “Greece”/“Euro” crisis and Asia is facing a nasty conflict escalation on the Korean Peninsula and a social-political crisis in Thailand, it seems things are going well for the United States. The seemingly bright picture is only disturbed by the catastrophic oil spill in the Gulf of Mexico which will have ugly environmental, economic and political consequences for months to come. Looking beyond the headlines, there was an another important event in Washington on May 27, 2010: The release of the “National Security Strategy” of the United States[1]. Barely covered in the mainstream media, NSS 2010 provides key insights into the strategic thinking of the Obama Administration.

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    (Preliminary) Lessons from the “Euro Crisis”

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    Slowly the smoke is clearing over the “Euro battlefield”. The speculative “war of aggression” against the Eurozone, as the head of the German Financial Supervisory Agency (Bafin), Jochen Sanio, put it on May 5, seems to have topped out. The pundits are proclaiming that the battle was lost by Europe and the euro. Supposedly, the status of the euro as a world reserve currency has been irreparably damaged, while the US dollar has asserted its role as “the” world reserve currency and safe haven for angst-driven investors.

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    Just North of Greece

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    The focus on the crisis over Greece has eclipsed important geopolitical and geo-economic developments in the neighboring Balkans region. South Eastern Europe and the Adriatic Sea have become a crucial area of transit for trade between Europe and Asia. And China is positioning itself as an important player in the Balkans.

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    Dialog oder Monolog? Universalität und Individualität bei Wilhelm von Humboldt

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    Aus Anlass des 175. Todestages Wilhelm von Humboldts veranstaltete die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Anfang April eine internationale Tagung unter dem Titel „Wilhelm von Humboldt: Universalität und Individualität“, die gleichzeitig einen von mehreren Beiträgen der Akademie zum Berliner Wissenschaftsjahr 2010 ausmachte. Dabei traten ganz unterschiedliche Zugänge zu Humboldts Werk und Ideen zu Tage – ein Hinweis auf die Vielschichtigkeit unserer eigenen Geistestradition zwischen dialogischem und monologischem Denken, der nachzuspüren es ermöglichte, auch manche aktuelle Fragen aus neuem Blickwinkel zu beleuchten.

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    Not Long Ago: A Really Scary Story

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    When assessing current events, it’s quite helpful to situate them in a historical context. Often, looking back just a few decades will suffice. Between 1981 and 1985, the world stood at brink of nuclear war by paranoid miscalculation. Benjamin B. Fischer’s historical essay The Soviet-American War Scare of the 1980s rovides frightening, but also reassuring insights.

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    Intelligence Analysis Demystified

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    Is strategic intelligence – the comprehensive analysis and assessment of international relations (in political, economic and security terms) – a matter of “craft” and “intuition”? Or is there a cognitive methodology in intelligence analysis, which approximates scientific standards like reliability and validity? 61 years ago, the American historian and intelligence analyst Sherman Kent wrote a book making the case for the latter. This “old” book deserves the status of mandatory reading for serious journalists, private sector analysts or political scientists.

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    Auf Augenhöhe mit Russland – Aspekte der Modernisierungspartnerschaft

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    In den deutsch-russischen sowie den europäisch-russischen Beziehungen haben auf der übergreifenden strategischen Ebene in den letzten Jahren manche Krisen, Missverständnisse und auch Rückschläge das Klima immer wieder belastet. Dennoch wird der Dialog auf allen Ebenen nicht nur fortgesetzt, sondern auch immer neu begonnen. Dass dies so ist und manche Belastungsprobe in den Beziehungen schließlich im gemeinsamen Interesse gemeistert werden konnte, liegt wohl vor allem an den unzähligen „rissfesten“ menschlichen und zivilgesellschaftlichen Kontakten und Gesprächebenen, die vor allem im deutsch-russischen Forum und dem Petersburger Dialog gebündelt werden (www.deutsch-russisches-forum.de). Viel zu wenig von der Öffentlichkeit bemerkt, bewegen sich die jeweiligen Gesellschaften schrittweise aufeinander zu, ohne dabei ihre Eigenarten aufgeben zu müssen – das Stichwort hierfür lautet Modernisierungspartnerschaft. SOLON sprach darüber mit zwei ausgewiesenen Experten des deutsch-russischen Forums: Martin Hoffman (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des deutsch-russischen Forums) und Prof. Dr.Wilfried Bergmann (Stellvertretender Vorsitzender des deutsch-russischen Forums).

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    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Vorratsdatenspeicherung

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    Am 2. März 2010 hat das Bundesverfassungsgericht das lang erwartete Urteil zur Vorratsdatenspeicherung veröffentlicht und das entsprechende Gesetz für nichtig erklärt, obwohl Vorratsdatenspeicherung nicht schlechthin unvereinbar mit dem Grundgesetz ist. Wir werfen einen differenzierten Blick auf das Urteil und die Möglichkeit einer jeden zukünftigen Vorratsdatenspeicherung, die mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Wir schließen mit einem Ausblick, um aufzuzeigen, dass die Diskussion über die Vorratsdatenspeicherung nur der Beginn einer wesentlich umfassenderen Debatte sein kann.

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    Iteration in World Politics

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    Iteration is a way of advancing step by step, in successive efforts of testing and adaption. The current world political configuration seems to favor or even necessitate iterative approaches. In the multipolar world system, actors with decisive leverage to bring about “quick fixes” or alternatively ruptures seem to be absent. One area where iteration is evident is security policy notably including US military strategy. The upcoming BRIC Summit in Brasilia is another example. By Michael Liebig

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    What unites the European Union and Ukraine? – The search for identity!

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    Although a comparison between the European Union and Ukraine does not appear compelling at first glance, there is one thing they have in common: their marginal position within larger groupings. The EU forms part of the Transatlantic-Pacific alliance, and extends to its easternmost borders, while the U.S. still perceives itself as the center of the triangle. The ever-declining importance of the inner-western triangle compels the EU to develop its own identity. Ukraine also finds itself in the position of a border state vis-à-vis the EU and Russia, alternately inclining more towards Russia or the EU, or at times being co-opted more heavily by the one or the other side.

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    Die neue Europäische Architektur: Die Rolle der Ukraine

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    Eine internationale Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) in Berlin am 9. März 2010 Wie wird die künftige Außen- und Sicherheitspolitik der Ukraine aussehen? Welche wirtschaftlichen Reformen sind nötig, um mit der EU und Russland zu kooperieren? Welche Rolle wird die Zivilgesellschaft – z.B. NGOs – bei der Stabilisierung der Ukraine spielen, und was kann Kiew zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus beitragen? Darüber diskutierten im Rahmen der internationalen Konferenz The New European Architecture. The role of Ukraine Experten aus der Ukraine, Deutschland, Russland und der EU. Das Zentrum Russland/Eurasien der DGAP führte die Konferenz zusammen mit der ukrainischen Stiftung „United World” durch, die der „Partei der Regionen“ nahe steht. Ergänzend zum Beitrag von Alexander Rahr finden Sie (im Anschluss an den Konferenzbericht) einen Link auf Reinhard Hildebrandts Aufsatz What Unites the European Union and Ukraine? – The Search for Identity!

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    With a Little Help from Max Weber – The American Ideology and the Puritan Puzzle

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    When trying to assess the current situation of the United States, the focus usually is on economic and geopolitical factors. But there is an ideological dimension too. Sociology of religion, in particular Max Weber’s work on Puritan sects in America, can be helpful for a better understanding of the “American mindset”.

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    Der Andere im jüdischen Denken

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    Mitte Februar fand in der Europäischen Akademie in Berlin-Grunewald das erste Graduiertenkolloquium der Hebraic Graduate School of Europe i.G. statt, bei dem die Themen der Tagung aus dem November 2009 fortgesetzt wurden, über die Solon seinerzeit ausführlich unter dem Titel „Europa das Judentum zurückgeben“ berichtet hatte. Die Initiatorin des Projekts, die Rabbinerin und Wissenschaftlerin Eveline Goodman-Thau (Jersualem/Berlin) hatte junge und ältere Wissenschaftler und Intellektuelle aus sechs europäischen Ländern eingeladen, die gemeinsam ein anspruchsvolles dreitägiges Kolloquium gestaltet haben, in dem sich Tradition und Moderne, Sprache und Offenbarung nicht zuletzt im Begriff des Anderen vielfältig kreuzten.

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    Beyond Greece: The Inflation Debate – The IMF’s Blanchard vs. the Bundesbank

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    The „Greek crisis“ has become the catalyst for long overdue regulation of derivatives speculation. As Western governments will have to raise $4 trillion in 2010, speculation against sovereign debt simply cannot be tolerated any longer. But the next big issue of financial policy is already on the table: „Controlled“ inflation as an instrument of crisis management. That is what the IMF’s chief economist is recommending. Not only the Bundesbank is not amused.

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    Was verbindet die Europäische Union und die Ukraine? – Die Suche nach Identität!

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    Obwohl sich ein Vergleich zwischen der Europäischen Union und der Ukraine nicht auf den ersten Blick aufdrängt, haben beide eine Gemeinsamkeit: ihre Randsituation innerhalb größerer Zusammenschlüsse. Die EU existiert im transatlantisch-pazifischen Verbund am östlichen Rand und die USA nehmen sich nach wie vor als Zentrum dieses Dreiecks wahr. Die weiter abnehmende Bedeutung des innerwestlichen Dreiecks zwingt die EU zur Entfaltung einer eigenen Identität. Die Ukraine steht gegenüber der EU und Russland ebenfalls in einer Randstaatenposition, abwechselnd mehr Russland oder der EU zuneigend bzw. mal mehr von der einen oder der anderen Seite vereinnahmt.

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    Behind the Hype over Greece

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    Since the beginning of the year 2010, the Anglo-American and also continental European mainstream media have been indulging in the financial and fiscal woes of Greece. If we believe the media, Greece is tottering at the brink of state bankruptcy and might detonate the European Monetary Union (EMU). Moreover, we are told, not only Greece but the whole southern belt of the Eurozone – Portugal, Spain and Italy – has become a financial and fiscal disaster area. One should add however that the hype over Greece is accompanied by massive currency speculation against the euro and by a massive speculation drive with respect to “credit default swaps” (CDS). The “global players” of international finance are back to the very speculation practices which caused the 2007/08 financial crisis. If there’s one sensible conclusion from the “Greek affair”: States must finally get tough on financial regulation. This is as important for their credibility as fiscal discipline.

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    The 2010 Munich Security Conference: China Enters the Scene

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    The atmosphere at this year’s Munich Security Conference seemed stressful: Probably too many sticky security problems internationally – not to speak of the financial and fiscal problems within the “West”. And, on top of this, new, rising powers are joining the premier league of global security actors. While speaking softly in Munich, the Chinese Foreign Minister put forward new rules of the game for global security.

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    “New Normal”: The Return of Power Symmetry in Global Affairs

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    Reportedly, at the 2010 “World Economic Forum” in Davos, the informal motto is “new normal”. However, this catchword is not supposed to mean that there is a return to the “normality” of the “anything goes” decade prior to the financial crisis. Of course, many financial actors in the USA and Europe are indeed trying to go back to the paradigm of financial speculation with no regard for the real economy. However, I venture the forecast that this attempt will fail. Why? Because another “financial crisis” of the the type we have seen in 2007-08 would not only blow the financial system, but would demolish the whole Western societal “system.” And the political class does know that. Moreover, the Western finance class is the prime “loser” of the new power symmetry in world politics.

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    Unerhörte Echos aus 2009 und ihr Nachhall für 2010

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    Das Jahr 2010 hat begonnen und die diversen Jahresrückblicke aus Zeitungen und Fernsehen haben das Jahr 2009 abgearbeitet. Ist das so? Oder gibt es Themen die nicht hinreichend beachtet wurden, die noch „nachhallen“? In diesem Beitrag nehmen wir diverse Peilungen zu diesen „Echos“ aus 2009 auf, die auch noch für 2010 wichtig sein werden. So rekapitulieren wir „die Krise“ und blicken auf die Studentenproteste. Ferner thematisieren wir den Zustand des kritischen Journalismus hier in Deutschland und diskutieren den Skandal um das Testendlager Asse mit seinen Implikationen auf die Klimadebatte. Es war also ein volles und ereignisreiches Jahr 2009. Wir wünschen allen unseren Lesern ein gutes neues Jahr 2010. Von Patrick Grete und Frank Hahn

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    “Controlled Inflation“ as Exit Strategy?

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    In 2010, a key issue of the political agenda in Euro-Atlantic space will be the costs of the financial crisis. Governmental debt has exploded because of bank bailouts and support measures for the real economy driven into deep recession by the financial crisis. How should the immense state indebtedness – often at ratios of 100% of GDP or even higher – be brought down to manageable levels? Progressive public debt reduction by the growth of the real economy? Or by “controlled” inflation, which “devalues” national debt and state expenses – in particular social expenses?

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    Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube – (K)ein Dialog

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    In diesem Beitrag wird der Versuch unternommen einen Dialog zwischen Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube aufzunehmen. Dabei geht es nicht um ein plumpes Übersetzen oder die Argumentation für ein ambivalentes Nebeneinander. Es werden vielmehr Gründe für die Seltenheit eines solchen Dialoges gesucht und einige bisher wenig bedachte Gründe diskutiert, nämlich das Vorherrschen eines Materialismus auf beiden Seiten der Diskussion.

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    The Reconfiguration of the World Economy – and Germany’s Geo-Economic Readjustment

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    In 2009, we have witnessed a “world in transition.” The global economic-financial system has not disintegrated, as many feared a year ago, but both the world economy and the global political system are being profoundly transformed. Old habits have become unsustainable – and are indeed being replaced by new attitudes.

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    Russia in Euro-Atlantic Space

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    Sergei Karaganov is a leading Russian political scientist. He is Deputy Director of the Institute of Europe at the Russian Academy of Sciences. In the following article, Karaganov analyzes Russia’s position in the current – multipolar – world political setting. He argues that Russia is facing not only a strategic, but a civilizational choice: Prioritizing relations with China and Asia or with Europe and the USA? By Sergei Karaganov

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    Indo-European Dialogue in a Changing World

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    On November 25-27, 2009, the conference “Indo-European Dialogue” was held in Brussels and in Paris. The event was organized by the Foundation for European Progressive Studies in collaboration with the French Foundation Jean Jaurès. We publish here Dr. Reinhard Hildebrandt’s discussion paper, titled “Indo-European Dialogue in a Changing World,” for the conference.

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    Über den Abgrund der Geschichte Europa das Judentum zurückgeben

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    Die Shoa, die Krise der Geisteswissenschaften und das jüdische Erbe Europas war die thematische Klammer einer Konferenz der Hebraic Graduate School of Europe in Berlin i.G., die in den Berliner Räumen und mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung stattfand. Ferner wurde die Konferenz auch vom Aussenministerium und der Stiftung EVZ (Erinnerung, Verantwortung, Zukunft) unterstützt. Das Oberthema der von Prof.Eveline Goodman-Thau organisierten Tagung lautete „Israel in Europa – Europa in Israel“. Hiermit sollte ausgedrückt werden, dass Europa ohne die jüdische und Israel nicht ohne die europäische Kulturtradition zu verstehen sei. Aber die jeweiligen vergessenen oder verschütteten Wurzeln freizulegen, ist wahrlich keine „archäologische“ oder auf akademische Kreise beschränkte Aufgabe; vielmehr geht es um einen Beitrag zur friedlichen Gestaltung der Welt im 21.Jahrhundert sowie um die Wiedergewinnung der europäischen Seele. Europa sein Judentum zurückgeben – das wird nicht zuletzt Aufgabe der in Berlin geplanten „Hebraic Graduate School of Europe“ sein.

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    Back to the Future: The Humboldt University System & the “Bologna Reforms”

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    The most important production factor in any economy is the quality of its labour force, which decisively depends on the quality of primary, vocational and higher education. The key criterion for the quality of university education is whether it provides students with the intellectual capacity to contribute to the generation of scientific and technological innovations. The Humboldt university system, with its characteristic symbiosis of teaching and research, has that quality. But in 1999, the “Bologna reforms,” subjecting German universities to American “management methods,” were launched. These “reforms” have undermined the foundations of both the university system itself and the German economy.

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    From Berlin to Brazil

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    The 20th anniversary of fall of the Berlin Wall, should be an occasion to think about the enormous changes that have occurred in world politics over the past two decades. New “leading powers” have emerged on the world political stage. Strengthening and upgrading relations with these new leading powers is of paramount importance for Germany’s foreign policy. The “German Institute for International and Security Affairs” (SWP) seems to think that way.

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    200 Jahre Berliner Universität: Was ist von Humboldt noch zu lernen?

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    Die Berliner Humboldt-Universität feiert ihr 200-jähriges Bestehen. Damit werden wir an das wegweisende, reformerische Bildungskonzept ihres Gründers Wilhelm von Humboldt erinnert, das über Berlin hinaus weltweit Nachahmer fand. Insofern sind auch die Feierlichkeiten der nächsten 15 Monate ein Thema, das nicht nur Berlin betrifft, sondern die bildungspolitische Diskussion dieser Tage mit Humboldts Ideen bereichern könnte. Der Eröffnungsfestakt am 12. Oktober begann dementsprechend wegweisend mit einer Debatte zur Frage: „Was ist von Humboldt noch zu lernen?“

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    Hugo Junkers und die Moses-Mendelssohn-Stiftung

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    Der Flugzeugbauer Hugo Junkers stand im Dessau der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts zusammen mit den Kulturschaffenden von Bauhaus und Theater für den Aufbruch in die Moderne, der nicht zuletzt auch aus den Ideen der Aufklärung eines Moses Mendelssohn genährt wurde. Aus Anlass der Neugründung der Moses-Mendelssohn-Stiftung Dessau im September 2009 porträtierte der Enkel Bernd Junkers in seiner Rede den berühmten Großvater, wobei er Spuren der faszinierenden Atmosphäre jener Jahre vor beinah einem Jahrhundert einfing. Von Bernd Junkers

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    The Lisbon Treaty, the German Constitutional Court & New Franco-German Initiatives

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    In the context of the ongoing power shifts in the world economy and the world political system, some observers have voiced the opinion that the European Union will be the main “loser” in the new setting of world affairs. Before rushing to premature answers on this question, one should take a closer look at some quite significant developments that have occurred recently within the EU.

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    Was vorüber schien, beginnt: zur Neugründung der Moses-Mendelssohn -Stiftung

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    80 Jahre nach Gründung der ersten Moses-Mendelssohn-Stiftung zur Förderung der Geisteswissenschaften fand im Anhaltinischen Theater zu Dessau am 6. September 2009 die Feier zur Neugründung dieser Stiftung statt, die den Namen des großen jüdischen Aufklärers, Philosophen und Menschenfreundes trägt. Auch dies ist ein Erfolg, der auf das jahrelange geduldig-ungeduldige Bemühen von Eva Engel-Holland – der Herausgeberin der Mendelssohn Jubiläumsausgabe – zurückgeht.

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    Parteien, Zivilgesellschaft & Wissenschaft – Anmerkungen zur Bundestagswahl

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    Mit den Bundestagswahlen am 27. September 2009 ist das jahrzehntelange Duopol der „Volksparteien“ CDU/CSU und SPD durch ein komplexes Fünfparteiensystem abgelöst worden. Mit der neuen Bundesregierung von CDU/CSU und FDP dürfte sich an den Grundlinien der deutschen Außen- und Innenpolitik sich zunächst nicht viel ändern – was kein Nachteil sein muss. Der Niedergang der Volksparteien offenbart die tiefe Kluft zwischen den politischen Parteien und der Zivilgesellschaft. Durch diese Kluft sind die Parteien, nicht nur die Volksparteien, einer geistig-politischen Sterilität anheim gefallen. Es droht den Parteien ein selbstverschuldetes Abdriften in den politischen Autismus, denn neue, zukunftsweisende Ideen werden im zivilgesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs erzeugt.

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    Some Thoughts on the German Elections and the Pittsburgh G20 Summit

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    The September the 27th, Bundestag elections in Germany and the G20 summit in Pittsburgh two days earlier have something in common. Both events feature polycentrism. In Pittsburgh, the G20 was formally institutionalized the as new – polycentric – framework for directing world economic and financial affairs. In Germany, the decade-long duopol of a center-right and a center-left party has been replaced by a much more diversified and complex five-party system.

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    Willkommen im „Club“?

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    Am 26. Juli 2009 erfolgte in Anwesenheit des indischen Ministerpräsidenten Mahoman Singh der Stapellauf des ersten in Indien gebauten Atomunterseebootes Arihant. Dieses Atom-U-Boot verfügt nicht nur über einen nuklearen Antrieb, sondern wird auch mit nuklearen Fernraketen bestückt sein. Auch Brasilien baut jetzt sein erstes Atomunterseeboot. Ökonomisch, politisch und kulturell-zivilisatorisch ist die Welt längst multipolar geworden. Doch wie sieht es in Bezug auf die sicherheitspolitische Weltlage aus? Verschieben sich durch die „aufstrebenden“ Mächte nun auch die militärischen Kräfteverhältnisse in der Welt?

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    Welcome to the “Club”

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    On July 26, 2009, India’s the first nuclear submarine was launched in the presence of Indian Prime Minister Mahoman Singh. The Arihant is a SSBN – meaning a submarine with nuclear propulsion and armed with long-range nuclear missiles. Also, Brazil is building its first nuclear submarine. Economically, politically and in cultural-civilizational terms, the world has become multipolar. Now we are seeing that the “emerging” powers are beginning to impact the global security architecture, too.

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    Ein Leben für Moses Mendelssohn – zum 90.Geburtstag von Eva Engel-Holland

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    Es gibt viel zu feiern um den Namen Mendelssohn in diesem Jahr. Moses Mendelssohn wäre am 6. September 280 Jahre alt geworden, und seine wohl wichtigste Weggefährtin von heute beging am 18. August ihren 90. Ehrentag: Frau Prof. Eva Engel-Holland, Herausgeberin der Mendelssohn Jubiläumsausgabe. Ihr zu Ehren fand an ihrem Geburtstag eine akademische Feier in der Herzog-August-Bibliothek zu Wolfenbüttel statt. In den verschiedenen Grußworten sowie dem Festvortrag wurde nicht nur die Jubilarin auf sehr persönliche Weise gewürdigt, sondern auch ein bemerkenswertes Panorama der Geschichte jüdischen Geisteslebens in Deutschland aufgespannt.

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    Ein „smarter“ NATO-Generalsekretär

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    Der politische Hintergrund des neuen NATO-Generalsekretärs und früheren dänischen Ministerpräsidenten Rasmussen ist komplexer als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Unter seiner Ägide soll die NATO nun eine neues „strategisches Konzept“ bekommen. Diesem wollen die Amerikaner ihre „Smart Power“-Doktrin aufdrücken. Aber die NATO wird nicht an der Finanz- und Wirtschaftskrise und ihren Folgen vorbeikommen.

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    A „Smart“ NATO Secretary General

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    The political background of NATO’s new Secretary General, the former Danish Prime Minister Anders Fogh Rasmussen, is more complex than it may seems. He is facing the task of articulating a “new strategic concept” for NATO. The Americans want to shape this document along the lines of their new “smart power” doctrine. But above all, NATO has to face the impact of the financial-economic crisis.

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    Netzsperren und die Politisierung des Protestes gegen die IT-gestützten Sicherheitsgesetze

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    Das Gesetz zu Netzsperren, welches wir schon in einem Artikel am 9. Mai 2009 vorgestellt haben, ist verabschiedet worden. Wir werfen hier einen weiteren Blick auf den Stand der Dinge, den Verlauf der Diskussion und deren Begleitumstände. Exemplarisch werden wir auf die von Kritikern befürchtete und prompt auch aus konservativen Kreisen vorgeschlagene Ausweitung der Netzsperren auf andere Bereiche eingehen und auf die Unerbittlichkeit der Befürworter dieses Gesetzes, die selbige scheinbar immun gegen sachliche Argumente und sogar Fakten macht. Wenn man sich nicht mit dem in Stammtischkreisen beliebte aber unpassende Bild von unfähigen und ideologischen Politikern begnügen möchte, muss man diese Entwicklungen in einem breiteren Rahmen darstellen, der einerseits die fehlende Kompetenz in Sachen IT der befürwortenden Politiker, als auch andererseits die Politisierung des Protestes und dessen immer bessere Organisation durch Praktiker aus der IT-Branche behandelt. Dies wird uns zu einer neuen Partei, den Piraten (links das Logo der Partei), führen, deren Erfolge wir als Ausdruck und weiteren Qualitätssprung dieses Protestes hier aufzufassen versuchen wollen.

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    Anders zur Welt kommen — im Humboldt-Forum Berlin

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    Seit über einem Jahr begleiten wir bei solon-line.de die Diskussion über das Berliner Humboldt-Forum. In diesem Sommer wird nun – nach Beendigung des Architektenwettbewerbs sowie der endgültigen Räumung des Schlossplatzes – der breiteren Öffentlichkeit das Thema Humboldt-Forum präsentiert. Am 8.Juli wurde im Alten Museum die Ausstellung „Anders zur Welt kommen“ eröffnet, in der man Idee und Konzeption des Humboldt-Forums im „Werkstattblick“ zu sehen bekommt. Parallel dazu haben der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, sowie der ehem. Kultursenator Thomas Flierl im Verlag Theater der Zeit ein Buch herausgegeben: „Humboldt-Forum Berlin – Das Projekt“. Wir nehmen beides zum Anlass, die Leser von Solon auf den neuesten Stand der Diskussion zu bringen.

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    The Real Issue of the G8/G5 Summit in L’Aquila

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    In L’Aquila an era has ended which began 34 years ago in Rambouillet near Paris. The trilateral “World Economic Summits” of the USA, Europe and Japan are history. Now China, India, Brazil, South Africa and Mexico and the G8 are meeting “on an equal footing”. The G8 has become the “G8/G5”. Inevitably, the question arises why the US dollar should remain the single world reserve currency?

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    Is BRIC Triggering “New Thinking”?

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    The BRIC countries – Brazil, Russia, India, and China – are no longer content with being invited to the G20 and G8 summits by the West. They just held their own BRIC summit in Yekaterinburg. And the London Economist has discovered that the BRIC economies have “decoupled” from the crisis in the West. Indeed, they have decoupled, but not just in economic and financial terms.

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    Die EU – eine Ellipse mit zwei Brennpunkten

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    Vorliegender Text wurde am Tag der Europawahlen als Kommentar aus deutscher Sicht in einem französischen Online-Magazin veröffentlicht. Die europäische Entwicklung von der Gründung der Montanunion bis zur EU wird dabei in den größeren weltpolitischen Kontext eingeordnet.

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    Zusammendenken und Zusammenleben. Alexander von Humboldt als Herausforderung für das Humboldt-Forum

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    „Alles ist Wechselwirkung“ lautet eines der Axiome im Wissenschaftsverständnis Alexander von Humboldts, mit dem er gegen jegliches Systemdenken auftrat. Wechselwirkung zwischen Natur und Kultur, zwischen verschiedenen Kulturen und Zivilisationen, zwischen diversen Wissenschaften, Kunst und Geschichte – diesen Gedanken angemessen auszuschöpfen und aufzufüllen, wäre der Weg zu einer modernen, globalen Weltgesellschaft des 21.Jahrhuderts. Damit beschäftigt sich vorliegender Aufsatz von Ottmar Ette, dem wohl zur Zeit renommiertesten Alexander von Humboldt Forscher in deutscher Sprache. Ette ist seit 1995 Professor für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Neben zahlreichen Gastdozenturen in verschiedenen Ländern Lateinamerikas sowie in den USA war er 2004-2005 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seine Buchpublikationen zum Thema Alexander von Humboldt umfassen u.a. A.v.Humboldt: Reise in die Äquinoktial-Gegenden (1991), Weltbewusstsein. Alexander von Humboldt und das unvollendete Projekt einer anderen Moderne (2002) sowie Alexander von Humboldt und die Globalisierung (2009). Von Ottmar Ette

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    Towards a Multiple and Globally Intertwined Modernity

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    The western military mission in Afghanistan is at a dead end. This should be an occasion for some basic reconsiderations of the assumptions underlying this deployment: Can the „western model“ be forced upon putatively „subaltern“ peoples and states? No, in a world which has become multipolar also in civilizational terms, this is no longer possible. Instead, it’s necessary to understand that the world is on the way towards a multiple and globally intertwined modernity.

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    Nicht-tödliche Waffen? – Ein Interview mit einem kritischen Experten

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    An nicht-tödlichen Waffen wird seit Jahren geforscht und über ihren Einsatz und die Verwendung wird zum Teil sehr kontrovers diskutiert. In Europa koordiniert die europäische Arbeitsgruppe zu nicht-tödlichen Waffen diese Arbeit und organisiert alle zwei Jahre ein Symposium, um über die Forschung und Diskussion auch für die breite Öffentlichkeit zu informieren. Patrick Grete von Solon-line führte das folgende Interview mit dem angesehenen Physiker und Abrüstungsforscher Dr. Jürgen Altmann von der Technischen Universität Dortmund und sprach mit ihm sowohl über die Technologie selbst als auch über deren Implikationen für die internationale Stabilität und die Eröffnung von diversen Grauzonen, die einer breiten Diskussion bedürfen.

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    Stellungnahme zum Artikel von Dr. Hans-Georg Wieck von Dr. Reinhard Hildebrandt

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    Auf den Beitrag von Botschafter a.D. Hans-Georg Wieck „Deutschland und Russland im europäischen Gefüge“, der am 19.4.09 auf Solon-line erschienen ist, antwortet Reinhard Hildebrandt mit folgendem Artikel. Wir freuen uns, dass in Solon-line das Angebot zu einer kontroversen Debatte auf hohem Niveau aufgegriffen wird.

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    Wege aus der Krise in die „Hölle“

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    So notwendig es war, die amerikanischen Banken auf dem Höhepunkt der Finanzkrise mit frischem Kapital zu versorgen, stellen sich gleichzeitig viele drängende Fragen: wie kann eine galoppierende Inflation vemieden werden? Kommt es zu einer neuen spekulativen Blasenbildung? Werden die Europäer größere wirtschaftspolitische Unabhängigkeit entwickeln? Und vor allem: haben Regierungen den Mut, das globale Finanzcasino zu schließen? Fragen über Fragen, deren Beantwortung auch darüber entscheiden wird, ob diese Krise mit friedlichen Mitteln beigelegt werden kann oder nicht.

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    Interview mit Prof. Gerhard Mensch

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    Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist zum Alles beherrschenden Thema in der Politik und den Medien geworden. Viele werden zunehmend von den Ereignissen getrieben. Eine tiefere Analyse der Krise, die ja durchaus historische Vorläufer hat, wird bisweilen als überflüssiger Luxus zu betrachtet. Wir fragen uns aber, ob alleine Konjunkturprogramme und neue Regulierungen das Problem lösen können. Deshalb möchten wir in diesem Interview von der Diagnose zur Therapie fortschreiten. Interview mit Prof. Gerhard Mensch

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    A New Type of Global Order?

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    That the world has become multipolar is a truism. But what about a multipolar world order? This question was raised at a forum of the Peace Research Institute Frankfurt (PRIF)/Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). The discussion about “The World Order of the 21st Century” yielded some refreshing and unconventional ideas. “Power” is more than

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    Netzsperren gegen Kinderpornographie – Ausdruck von Fashion-Politik

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    Derzeitig wird die Maßnahme der Netzsperren gegen Kinderpornographie sehr heiß und vielfach unsachlich diskutiert. In diesem Kommentar werden die Maßnahmen vorgestellt und verdeutlicht, dass sie keinerlei Wirkung in der Sache haben werden, aber großes Missbrauchspotential aufweisen. Eine unglückliche Mischung, die noch dadurch verschlimmert wird, dass wir eine wahlkampfwirksame Inszenierung durch die Medien erleben. Durch diese Eigenschaften, nichts zu bewirken, aber „gut auszusehen“ ist hier das Phänomen der „Fashion-Politik“ festzustellen; eine Form von Politik, die dem Thema keineswegs angemessen ist.

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    Some Thoughts on this Year’s Hanover Fair

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    The inherent “driver” of the capitalist economy is innovations. When basic innovation reach their saturation phase, the economy goes into a crisis, until new innovations are realized, transforming the economy. This transition process is painful and usually takes the form of recession. That much for the real economy. Things get really nasty when on top of this, pent up financial speculation implodes. Unwinding the financial mess is essentially a matter of political will. Overcoming the crisis in the real economy, however, necessitates the realization of basic innovations creating new production methods, products and employment. The world’s largest manufacturing fair in Hanover, is a good opportunity to think about innovations as being the key for the way out of the crisis.

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    Die Werte der Wirtschaft und der Wert des Staates

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    Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio hielt am 15. März im Rahmen eines vom Politischen Club der Evangelischen Akademie Tutzing organisierten Seminars eine Rede zum Thema „Die Werte der Wirtschaft und der Wert des Staates.“ Darin wies er zunächst darauf hin, dass die Geldwirtschaft mit ihrem Leitwert Rendite seit nunmehr 500 Jahren konstitutiv für die Gesellschaft der Moderne ist, die sich ja gerade durch die Koexistenz unterschiedlicher Wertvorstellungen auszeichnet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise meinte di Fabio, dass die „partikularen“ Werte der Wirtschaft im Prinzip zu akzeptieren seien, aber zugleich die anderen Gemeinschaftswerte gestärkt werden sollten. Hier liege die Herausforderung an Staat, Zivilgesellschaft und öffentliche Meinung. Durch die gelebte Haltung bürgerlicher Verantwortung in der Gesellschaft können „hemmungslose Bereicherung, Finanzakrobatik und die öffentliche Gier nach schnellen, bequemen Erfolgen“ in ihre Schranken verwiesen werden. von Udo di Fabio

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    Deutschland und Russland im europäischen Gefüge

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    Seit dem Ende des Kalten Krieges tragen Deutschland und Russland – in jeweils spezifischer Weise – mit ihrem politischen Gewicht und ihrer zivilisatorischen Leistung (im weitesten Sinne des Begriffs) zur Entwicklung des europäischen Gefüges bei. Dabei werden beide Staaten, wenn auch in unterschiedlichem Maße, von der Europäischen Union, NATO, Europa-Rat und OSZE sowie von den Erwartungen der anderen Bewohner des „Gemeinsamen Hauses Europa“ und globalstrategischen Problemstellungen beeinflusst. Dies muss vor dem Hintergrund der gegenseitigen kulturellen und politischen Wahrnehmung in der Geschichte – insbesondere während der beiden Weltkriege und des Kalten Krieges – bis in die Gegenwart gesehen werden. Von Dr. Hans-Georg Wieck

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    From the Thames to the Rhine

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    The stated purpose of the G 20 Summit on April 2, 2009 was laying the foundations for a new global financial architecture, which should prevent the recurrence of financial excesses and ensuing crises of the type we are currently experiencing. Do the results of G 20 Summit measure up to this goal? Are those right who say: “Much ado about nothing?” No, the world financial system is indeed being transformed, albeit in ways which seem puzzling at first sight.

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    Die soziale Kennkarte und Moral der deutschen Top-Manager

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    Am 26. März 2009 fand in Frankfurt/M die Jahresversammlung der Eugen-Gutmann-Gesellschaft e.V. (siehe Anhang I) statt, die nach dem jüdischen Bankier Eugen Gutmann (siehe Anhang II) benannt ist, der den Aufstieg der Dresdner Bank von 1872 bis 1920 entscheidend formte. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung sprach der Soziologe Prof. Eugen Buß von der Universität Hohenheim (Stuttgart) zum Thema „Die soziale Kennkarte und Moral der deutschen Top-Manager“. Der Vortrag von Prof. Buß basiert auf einer empirischen Erhebung unter Führungskräften der deutschen Wirtschaft, über die er 2007 das Buch „Die deutschen Spitzenmanager − wie sie wurden, was sie sind: Herkunft, Wertvorstellungen, Erfolgsregeln“ veröffentlichte. Im Folgenden Ausschnitte aus dem Vortrag, der in voller Länge in Kürze von der Eugen Gutmann Gesellschaft auf ihrer Internetseite publiziert wird. von Prof. Dr. phil. Eugen Buß

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    China’s Initiative for a New World Monetary System

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    Just before the beginning of the G-20 Financial Summit in London, China has launched an initative which aims at replacing the US dollar as the global reserve currency. According to the plan, the IMF’s “Special Drawing Rights” will become the reserve currency of the world monetary system in the near tearm, in the longer-term a supranational, “commodity-based” currency, derived from John Maynard Keynes “Bancor” concept, will assume that role. Russia’s proposals for a new financial architecture point in a similiar direction. Preliminary reactions from politicians and economists in Europe and Latin America have been cautious, but open-minded, while President Obama sees “no need” for a new world reserve currency. No doubt, China has kicked off a discussion which won’t go away.

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    Glaubensbekenntnis eines ehemaligen Dissidenten

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    Dr. Ján Čarnogurský war in den Jahren vor 1989 Dissident in der Tschechoslowakei. Aus dem Gefängnis wurde er durch die „Sanfte Revolution“ im November 1989 befreit. In den folgenden Jahren war er der Stellvertretende Ministerpräsident der Tschechoslowakei, danach der Regierungschef und der Justizminister der Slowakei. Im folgenden seine Gedanken zum Osterfest 2009. Von Jan Čarnogurský

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    “Merchants of Hysteria”: The Case of Der Spiegel’s Gabor Steingart

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    Until quite recently, Chancellor Merkel’s calm, but efficient political professionalism was widely praised by the Anglo-American and German media. Now these same media circles are assailing her as dull, petty minded and ineffective in dealing with the financial-economic crisis. Of particular significance, in this media campaign is Der Spiegel’s correspondent in Washington, Gabor Steingart.

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    „Aktive Konjunkturpolitik“ in der Weltwirtschaftskrise

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    Wer hätte das gedacht? In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung konnte man im Februar 2009 in täglichen Fortsetzungen John Maynard M. Keynes’ Rundfunkansprachen aus dem Jahre 1932 – dem Tiefpunkt der Weltwirtschaftskrise – lesen. In seinen BBC-Ansprachen wollte Keynes die Engländer und ihre Regierung von den Vorzügen einer aktiven Konjunkturpolitik zur Überwindung der Depression überzeugen. Zur gleichen Zeit wurde auch in Deutschland eine ähnliche wirtschaftspolitische Debatte geführt. Vor allem der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund (ADGB) unter Federführung seines „Chefökonomen“ Woytinsky setzte sich für ein wohldurchdachtes Arbeitsbeschaffungsprogramm ein. Ein Rückblick auf die wirtschaftspolitische Debatte im Deutschland der Jahre 1930-33 kann in der aktuellen Krise wichtige Einsichten gewähren. Von Gabriele Liebig

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    The Opel/GM Crisis as Pars pro Toto

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    The current international economic-financial crisis has not indiscriminately flattened out macroeconomic and manufacturing conditions across the globe. Crisis conditions differ and the pathways for recovery out of crisis will differ in national economies and regional combines. American “stimulus” policies are certainly no model for the rest of the world. The traffic signs on the road to recovery are policies based on concerted state and private efforts for technological innovation, science and education, and modernizing hard and soft infrastructures.

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    List, Schumpeter & Lautenbach vs. the „Merchants of Hysteria“

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    In the United States, the Obama administration is launching a giant $850 billion Keynesian “stimulus” package. At the same time, the banks are escalating their pressure on the state to create a “bad bank” for some trillions of “toxic assets.” The state “bad bank” scheme would mean the socialization of privately incurred speculative losses – and probably a state bankruptcy. Instead of frantic activism, the following question must be addressed: What can the state do to promote and encourage scientific-technological and social policy innovations, that generate sustainable investments, employment and growth in the real economy? In Germany, three books – by Friedrich List, Joseph A. Schumpeter and Hans Schaeffer – have been (re-)published which open up new avenues of thinking for answering this question.

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    Vergänglichkeit von Imperien und Hegemonien

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    Der neue amerikanische Präsident Barack Obama erfährt zur Zeit eine Welle des „Mitleids“ angesichts der Diskrepanz zwischen den überhöhten Erwartungen der Welt und der tiefen ökonomischen, moralischen und strategischen Krise, in denen sich die USA befindet. Neben praktischen Lösungen für die Krisen im In- und Ausland hängt viel davon ab, ob und wieweit es Obama gelingt, dass die USA imperiale und hegemoniale Ansprüche aufgeben und eine neue Rolle innerhalb einer multilateralen internationalen Struktur finden. Mit den historischen und politischen Hintergründen dieser Fragestellung beschäftigt sich der folgende Artikel.

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    The 2009 Intelligence Picture: Not Grey on Grey

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    Gloom has become fashionable in the media world, yet the real world is much more colourful. In some parts of the world, the financial-economic crisis has touched off a depressive state of mind, often combined with frantic hyperactivity, but other actors on the world scene are calmly changing the rules of the game which have led to the current mess.

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    Jahresrückblick 2008 – Denkanstöße für 2009

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    Wie bei jedem Jahresrückblick ist es naturgemäß schwierig, alles zu überblicken und Revue passieren zu lassen. Aber darum geht es auch nicht, schließlich sind wir kein historisches Institut. Der Fokus dieses Rückblicks ist aber auch nicht die Unterhaltung, wie wir sie derzeitig häufiger im Fernsehen sehen, sondern es geht darum, die Aufmerksamkeit auf einige, in den Augen des Autors wichtige Aspekte des Jahres 2008 zu lenken und so zum Nach- und Weiterdenken und zur Diskussion einzuladen.

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    Informationsflut und Sprache: wird uns bald hören und sehen vergehen?

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    Sprache ist nicht Information, auch wenn dies in der „Informationsgesellschaft“ häufig behauptet wird. Wir drohen manches Mal, in der Informationsflut zu ertrinken, und gleichzeitig verarmt unsere Sprache zusehends, wie man am öffentlichen Gebrauch von „Plastikwörtern“ sehen – oder besser – hören kann. Weil das Denken vom Sprechen abhängt, ist dringend ein Bewusstseinswandel geboten bzw. ein besseres Verständnis, was Sprache eigentlich sei. Vom Ursprung der Sprache, von Plastikwörtern und von großen Sprachdenkern wie Humboldt, Herder oder Liebrucks handelt der folgende Text, der als Vortrag in Berlin am 16.Oktober 2008 vor dem Verein „Spree-Athen e.V.“ gehalten wurde.

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    The Crisis and the Multipolar World System

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    From Dec. 7-12, 2008, the Seminar “Crise – Rumos & Verdades” took place in Curitiba, Brazil. The seminar dealt with the financial and economic crisis and its implication for Brazil. Participants included senior political figures, economists, and business leaders from Brazil and other Latin American countries. Also participating were economists and political analysts from Russia, USA, Italy, Britain and Germany. Here we publish the contribution to the seminar by Michael Liebig

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    Konflikt um die historische Erinnerung in Europa

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    Wie erinnert sich Europa der Schrecken des 20.Jahrhunderts? Seit dem Beitritt der mittelosteuropäischen Länder zur Europäischen Union vor vier Jahren hat diese Frage neue Brisanz und Bedeutung gewonnen. Die Erinnerung an die Diktaturen, den Holocaust und den zweiten Weltkrieg hat aus historischen und kulturellen Gründen in Osteuropa ein ganz anderes „Gesicht“ als im Westen des Kontinents. Damit sich die Nachbarn im europäischen Haus besser verstehen, sollte über die verschiedenen „Erinnerungskulturen“ mehr gesprochen werden. Deswegen veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Beitrag aus polnischer Sicht. Der Autor Dr. KAZIMIERZ WOYCICKI hat in Lublin Philosophie sowie in Freiburg Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Unter Tadeusz Mazowiecki hat er in den 70er und 80er in der oppositionellen Zeitschrift „Wiez“ mitgearbeitet und war in den 90er Jahren Chefredakteur der Zeitung „Zycie Warszawy“. Nachdem er Leiter des Polen-Instituts in Düsseldorf und Leipzig gewesen war, leitet Woycicki heute als Direktor die Abteilung Stettin des Instituts des Nationalen Gedenkens (IPN) und lehrt als Dozent an der Universität Warschau. Von Dr. Kazimierz Woycicki

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    And What About a New Security Architecture?

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    The fact that the world needs a new financial and economic architecture can no longer be disputed. The G-20 World Financial Summit on Nov. 15, 2008 is a first, but crucially important step for overcoming the failed G-7 mechanism and the “Washington consensus”. Yet, the need for a new international security architecture – starting with the space “from Vancover to Vladivostok” – is at least as pressing as is the need for a new financial and economic architecture. A new security architecture must include fresh approaches to nuclear weaponry, non-proliferation and foreign military bases.

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    Nikolai Kondratiev as the Mirrror of the Global Crisis

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    The following essay by two Russian economists situates the current financial and economic crisis in the context of the “long cycles” of capitalist economic development. These “long waves” are named after Russian economist Nikolai Kondratiev, whose analytical approach was incorporated in Joseph Schumpeter’s theory of business cycles in the 1930s and 1940s. Since, Kondratiev has largely been marginalized in mainstream economics. However, the impact of the current crisis has led to Kondratiev’s “rediscovery” on an international scale. By Alexander Aivasov and Andrey Kobyakov

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    Looking at the Crisis “From Above” Kondratiev, Schumpeter and the “Long Waves” of Economic Development

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    Beyond immediate crisis management, the design work for a new and sustainable global economic order and financial architecture necessesitates new conceptual approaches in economic theory. Such “new thinking” must be more than a mere negation of discredited neo-liberalism. Most relevant here are two 20th century economists: Joseph Schumpeter and Nikolai Kondratiev.

    By Michael Liebig

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    Ehrendoktor für Wolf Biermann – Philosophisches und Poetisches zum Thema Geist und Macht

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    Wenn der Philosoph den Dichter ehrt und dies zu einem politischen, also öffentlichen Akt gestaltet, dann muss uns weniger bang sein um Philosophie, Kunst und Politik. So gesehen war es ein freudiges Ereignis, dass der Philosoph Volker Gerhardt vor der Öffentlichkeit im Audimax der Humboldt-Universität zu Berlin die Laudatio auf den Dichter Wolf Biermann hielt, dem hier der Doktor Honoris Causa der Philosophie verliehen wurde – und seine Diplomarbeit im Fach Philosophie ausgehändigt wurde, die er vor 45 Jahren geschrieben hatte, aber aus politischen Gründen nie in Empfang nehmen durfte.

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    Nach vorn gewandt erinnern: 70 Jahre Reichskristallnacht – 60 Jahre Israel

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    70 Jahre Reichskristallnacht und 60 Jahre Israel markieren den Beginn der Vernichtung des europäischen Judentums und die Gründung eines eigenen jüdischen Staates. Beider Daten wurde im Jahre 2008 gedacht. Die Hermann-Cohen-Akademie für Religion und Wissenschaft und die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin hatten unter dem Titel „1938 – 1948 – 2008: Memory and History after the Holocaust“ Anfang November eine Tagung organisiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie man sich „nach vorn gewandt“ erinnern könne. Die Hermann-Cohen-Akademie strebt auf Grundlage intensiven Quellenstudiums und in der Begegnung zwischen Religion und Moderne, Morgenland und Abendland eine wissenschaftliche Renaissance an. Gründerin und Direktorin ist Eveline Goodman-Thau, Professorin in Jerusalem und Rabbinerin in Wien. Sie möchte in dem Wort von „Erbe und Erneuerung“ die jüdische Kulturphilosophie im Denken und Handeln des heutigen Europa wieder fest verankern. Nur so lassen sich die Erinnerung an das Vergangene und der Aufbau der Zukunft verknüpfen.

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    Die Europäische Union und das Neue Russland

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    Am 30. Oktober sprach Dr. Hans-Georg Wieck — er war Botschafter in Teheran, Moskau, bei der NATO in Brüssel, in Indien, Repräsentant der OSZE Vertreter in Minsk und Präsident des Bundesnachrichtendienstes — vor dem Mid Atlantik Club in Bonn, der unter der Leitung des ehemaligen Regierungssprechers Dr. Friedhelm Ost und Dr. F. Krüger-Sprengel (Ministerialdirigent a.D.) steht. Das Thema des Vortrages von Dr. Wieck war „Die Europäische Union und das Neue Russland“. Vor dem Hintergrund des jüngsten Kaukasuskonfliktes und der geopolitischen Tatsache, dass die EU und Russland auf eine gute Nachbarschaft angewiesen sind, ist die Frage, wie das Verhältnis zwischen EU und Russland in der Zukunft gestaltet werden soll, von größter Wichtigkeit. Das gilt gerade in Hinblick auf den EU-Russland-Gipfel am 14. November in Nizza. Die wesentlichen Aspekte des Vortrages vor dem Mid Atlantic Club sind in dem nachfolgenden Aufsatz von Dr. Wieck enthalten, der u.a. in der Zeitschrift der Gorbatschow-Stiftung erschienen ist. In den kommenden Wochen wird SOLON weitere Beiträge zur Gestaltung des Verhältnisses EU- Russland veröffentlichen. von Dr. Hans-Georg Wieck

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    Plan B zur Erhaltung US-amerikanischer Hegemonie

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    Ausgangspunkt und Zentrum der Finanzkrise sind die USA. Amerika wird mit allen Mitteln versuchen, in dieser Krise ihre Vormachtstellung in der Welt zu verteidigen. Inwieweit dies gelingt, hängt massgeblich von den europäischen Antworten ab. Der folgende Artikel debattiert die Unterschiede zwischen Europa und den USA hinsichtlich des aktuellen Krisenmanagements sowie der vorgesehenen Regulierungsmassnahmen der Finanzmärkte vor dem Hintergrund der verschiedenen Staatsauffassungen auf beiden Seiten des Atlantiks.

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    Das Humboldt – Forum in Berlins Mitte als Ort des Zuhörens und der Katharsis?

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    „Was erwartet die Welt vom Humboldt-Forum?“ – unter diesem Motto fanden in den letzten beiden Monaten in Berlin zwei Veranstaltungen der „Initiative Humboldt-Forum“ an symbolträchtigen Orten wie der Rotunde des Alten Museums sowie im Neubau der Akademie der Künste am Brandenburger Tor statt. Der japanische Philosoph Ohashi sowie der ehemalige UNO-Generalsekretär Boutros Boutros Ghali waren eingeladen, um die Frage nach der Erwartung an das Humboldt-Forum zu beantworten. Im November soll der Architekturwettbewerb um die innere Gestaltung des Berliner Schlosses entschieden sein, so dass die Debatte um das Konzept des Humboldt-Forums in die nächste Runde gehen kann. Damit richtet sich die Frage an die Welt gleichermaßen an uns alle – an die Menschen in Berlin, Deutschland und Europa.

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    Die neue Weltfinanzkrise und ihre Lösungsmöglichkeiten

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    Im Folgenden fasst für uns der Diplom-Volkswirt Hans-Henning Koch die Ereignisse der letzten Wochen rund um die Finanzkrise noch einmal zusammen und formuliert am Schluss einige Forderungen, die bei der Neuordnung des Systems zu beachten sind. Der Autor war u.a. von 1991 bis 2004 Leiter des Referats „Wirtschaft, Technologie, Arbeitsmarkt und Berufliche Bildung“ in der Senatskanzlei des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und Mitbegründer der Berliner „Asien-Pazifik-Wochen“. von Hans-Henning Koch

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    Who will lead the world?

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    It is a sign of the times when the BMW Foundation makes this question the theme of her annual conference on international affairs. The financial crisis has greatly accelerated geopolitical shifts. The ASEM Summit in Bejing, ahead of the G-20 World Financial Conference, has demonstrated that indeed tectonic shifts are underway in international relations.

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    Die Krise des Finanzsystems ist auch eine nicht eingestandene Krise der Volkswirtschaftslehre

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    Krisenmanagement ist angesichts der schlimmsten Finanzkrise seit 80 Jahren unvermeidlich und kann kurzfristig die Kernschmelze des Systems verhindern. Aber was folgt danach? Der ehemalige Bundestagsabgeordnte und Staatssekretär Dietrich Sperling fordert nicht nur bessere Regeln für die Märkte, sondern eine bessere Wirtschaftswissenschaft. Denn sie hat mindestens genauso versagt wie Märkte und Banker. von Dietrich Sperling

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    Financial Arson, Fire Protection & the Real Economy

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    The financial crisis was bad enough before the US government let Lehman go bankrupt. Thereafter, panic took over, necessitating unprecedented emergence action by European governments. But at the same time, an International Financial Summit for a new multipolar financial architecture has been put on the agenda by the European Union. What is still missing, is concerted action for the protection and stimulation of Europe’s real economy.

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    Die Neuentdeckung Europas unter Verzicht auf die Embryonalstellung

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    Nun entblößen sich auch seriöse Zeitungsmacher! War es bisher nur armen Teufeln in nachmittäglichen Talkshows des Genres Exhibitionismus vorbehalten, ihr Innenleben vor einem Millionenpublikum auf den Seziertisch zu legen, folgt nun der Chefredakteur des Blattes, das in manchen Kreisen immer noch für rückhaltlose Seriosität steht, dem Impuls des öffentlichen Auskleidens. Frank Schirrmacher sehnt sich in seiner FAZ nach der embryonalen Stellung – oder haben wir da etwas missverstanden?

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    Financial Crisis: Beyond the „Fog of War“

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    Confidence has collapsed in the world financial system. Crisis management now means, first of all, panic suppression. But first elements of a new, regulated and multipolar financial system are emerging. And, there are indications that internationally coordinated infrastructure investment programs are being considered to prevent the financial crisis from turning into a depression of the real economy.

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    Entering a new Era

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    The escalation of the American financial crisis during September translates into the end of the era of post-modern financial capitalism. The crisis is generating a new relationship between market and state, finance and the real economy. The fact the issue of a “new multipolar architecture” for the international financial system is becoming a central issue among the world’s leading governments, is not only indicated by the speech of French president Sarkozy before the UN General Assembly.

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    The US Financial Crisis and the „Decoupling“ Debate in Europe

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    The serial bankruptcies on Wall Street are a reality shock for those in Europe who thought the American financial-economic crisis could be pushed under carpet during the US presidential election campaign. Now a debate is underway whether Europe can “decouple” from the crisis in America or not. Protecting Europe is doable, but it necessitates a lot more than financial crisis management.

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    Der Westen hat eine falsche Vorstellung von Russland

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    Zu den russisch-europäischen Beziehungen und ihrer Zukunft nach dem Krieg im Kaukasus befragte SOLON-ONLINE Alexander Rahr, den Programmdirektor für Russland/Eurasien bei der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik) in Berlin. Rahr fungierte als Berater für die RAND Corporation in Santa Monica, ist im Vorstand von Yalta European Strategy (YES) und Mitglied des Lenkungsausschusses des Petersburger Dialogs. Er ist Autor der Biographien von Michael Gorbatschow (1986) und Wladimir Putin (2000). Sein Buch »Russland gibt Gas« erschien 2008. Alexander Rahr hat einen M.A. in Geschichte und Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes (2003) und Ehrenprofessor an der Moskauer Staatsuniversität für internationale Beziehungen (MGIMO).

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    Political Reason or Hysteria

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    If there were a lasting deterioration of Russian-European relations, Germany would bear the damage – economically and politically. Not to speak of the “tertius gaudens”. Neither a mentally unstable Georgian president, nor American attempts to deflect from their own problems – the economy, Iraq and Afghanistan, nor Russian attitudes of defiance, nor russophobe newspaper writers should hinder Germany to do what is in her national interest.

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    Russland heute: Tauwetter ade und kalter Krieg ?

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    Der folgende Artikel war ursprünglich als Analyse der strategischen und politischen Bedeutung des Tandems Putin-Medwedew gedacht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Kaukasus geht der Text über das Analytische hinaus, indem der Verfasser eindringlich vor der Gefahr eines neuen kalten Krieges warnt und Schritte zur Vermeidung eines solch tragischen Irrwegs aufzeigt. Dr. Axel Lebahn weiß, wovon er spricht, denn er war von 1983-91 der „Moskau – Mann“ der Deutschen Bank, und als dieser u.a. mitverantwortlich für den Gasleitungsgroßkredit „Jamal-Urengoj“, für die „Wiedervereinigungsmilliardenkredite“ etc. Von 1992 bis 2003 war Lebahn Geschäftsführer des Zentrums für deutsch-russische Wirtschaftskooperation in Düsseldorf. Bereits in den 70er Jahren als Austauschwissenschaftler an der Universität MGU in Moskau sowie ab 1972 am Göttinger Institut für Völkerrecht als Gründer und Leiter der Abteilung für osteuropäisches Wirtschaftsrecht tätig, verfügt Lebahn somit über eine fast 40-jährige Erfahrung im Umgang mit Russland.Heute betreibt er strategische Russland- Beratung und -Publikation von Göttingen aus. Dr. Axel Lebahn

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    The Caucasus: Bloody Fighting and Realpolitik

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    The attempt by Georgian President Saaskashvili to reconquer South Ossetia was a fatal miscalculation. Russia has struck back militarily and Georgia has lost South Ossetia and Abchasia just as Serbia lost Kosovo. Weakened by its economic-financial crisis, Washington, Saaskashvili’s main sponsor, is forced to adopt a realpolitik stance.

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    Obama, Gorbi and Fannie Mae

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    During his visit to Berlin, Barak Obama came across as a foreign policy “realist.” Much of his foreign policy design remains vague, but his readiness for equitable trans-Atlantic cooperation seems genuine – it’s dictated by the self-interest of the United States in midst of a massive strategic and economic and financial crisis.

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    Raketenabwehr, Russland und der Nahe Osten – eine Konferenz in Berlin

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    „Coping with Transatlantic Divergence – Exploring Common Solutions: Missile Defense, Russia, and the Middle East“ (zu deutsch etwa „Leben mit der transatlantischen Divergenz − Suche nach gemeinsamen Lösungen: Raketenabwehr, Russland und der Nahe Osten“) − so lautete der komplizierte Titel der dritten Transatlantischen Konferenz, die von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Frankfurt sowie der Friedrich Ebert Stiftung Berlin organisiert war. Die Tagung fand am 24./25.Juni in Berlin − parallel zur Nahost-Konferenz des Außenministeriums − in den Räumen der Hessischen Landesvertretung statt. Unter dem nüchternen Thema kamen höchst brisante Themen zur Sprache, die im folgenden Artikel zusammengefasst und kommentiert werden

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    The Kissinger-Steinmeier Debate

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    In Berlin, on July 4, Henry Kissinger and German Foreign Minister Steinmeier presented key elements of their respective foreign policy “agendas.” The emerging “new realism” in America, which will be the hallmark of the next administration, and the policy views of the other major actors in world politics are certainly not congruent. Finding a compromise will be a truly tough job.
    by Michael Liebig

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    The irish referendum: More than meets the eye

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    When the key organizer of the Irish „no“ vote against the Lisbon treaty is a free market-pushing, neo-conservative millionaire with close ties to the American military and intelligence community, one begins wonder. Will the Irish vote paralyze the European Union at a time when the new power centers of the multipolar world are preparing their „agenda“ to be presented to the next US president?

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    Das Humboldt – Forum in der Mitte Berlins: Öffnung zur Welt

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    In 7 Jahren soll die Mitte Berlins ein neues Gesicht haben: Die Museumsinsel wird mit dem Schlossneubau zum Zentrum für Ausstellungen außereuropäische Kulturen und zur Begegnung Deutschlands und Europas mit der Welt – und sich selbst. Der Name für diese visionäre Aufgabe heißt „Humboldt-Forum“, und ganz im Sinne der Brüder Humboldt soll die Mitte der Hauptstadt der Kultur und nicht der politischen Macht gehören. Das Hinhören auf den Anderen und das Erkunden der Welt als Begegnung eigenen Verstehens könnte auch ein neues Verständnis von Staat und Gesellschaft in der Welt von morgen bedingen. Die Debatte um das Humboldt-Forum hat längst begonnen und sollte die Menschen hierzulande aufhorchen lassen und zur Teilnahme ermuntern.

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    Financial Markets Cannot Govern Us

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    During the past two weeks, German President Köhler and former Chancellor Schmidt, together with 16 elder statesmen from across Europe, have taken an extraordinary initiative in respect to the financial crisis and the need to promote a model of “decent capitalism” for the world economy and the global financial system.

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    Beyond the “G-8”

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    When Germans hear about the „Big Four,“ they tend to think of the four victorious powers of World War II. But, the term will likely gain a new meaning: BRIC, standing for Brazil, Russia, India and China. All four powers are truly big in terms of population, territory and economic potential. And, along with the United States and the European Union, they also form the “premier league” of world politics.

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    National Security, Intelligence & the “Curveball Affair”

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    In German public opinion, the intelligence services seem to exist mainly as the makers of ever new “scandals”. Harsh verdicts by politicians across the party spectrum usually accompany such intelligence “scandals”. But concerning a recent, very special “intelligence scandal” – the “Curveball” affair – the political class has remained silent.

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    Privatsphäre im Informationszeitalter – Über die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes

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    In diesem Artikel analysieren wir die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes zur Onlinedurchsuchung, Kfz-Kennzeichenerfassung und den Eilantrag zur Vorratsdatenspeicherung. Nach einer knappen Darstellung der Thematik wird vor allem die gesamtgesellschaftliche Bedeutung dieser Urteile erörtert. Dies soll den Beginn einer gesamtgesellschaftlichen Debatte begleiten, die wir hier katalysieren wollen.

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    We and our systems failed

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    On April 23, 2008, the annual meeting of the Union Bank of Switzerland (UBS) took place. Many of the 4000 shareholders assembled in Basel were in a state of high agitation, attacking the UBS management which had literally vaporized 27 billion euros ($38 billion) since the last general meeting (and further write-offs are quite likely). Only a few months ago, screaming and yelling at the general meeting of the biggest Swiss bank would have been completely inconceivable. But with the financial crisis, things have profoundly changed – also in Switzerland.

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    Moses Mendelssohn – der Berliner „Sokrates“

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    Den folgenden Vortrag hielt Frank Hahn am 30. Januar dieses Jahres in Berlin.

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    Es geht um Moses Mendelssohn! Die Bedeutung der Jubiläumsausgabe für gestern und morgen!

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    Moses Mendelssohn, der „Sokrates“ der europäischen Aufklärung, wäre in diesem Jahr 280 Jahre alt geworden, wenn man sein wahres Geburtsdatum zur Grundlage nähme, das die Mendelssohn-Forscherin und Herausgeberin seiner Werke, Prof. Eva Engel-Holland (im Bild links zusammen mit dem Verleger Günther Holzboog im September 1999 im Vorgarten des Lessing-Hauses in Wolfenbüttel), anhand ihrer Studien rekonstruieren konnte. Und im nächsten Jahr ist es 80 Jahre her, dass die Editierung der Jubiläumsausgabe der gesammelten Werke Mendelssohns zu seinem 200. Geburtstag begonnen wurde, da man seinerzeit noch von 1729 als Geburtsjahr ausging. Durch die Nazi-Diktatur, den Krieg und seine Folgen lag dieses umfassende Projekt der Editionsgeschichte 33 Jahre auf Eis, bevor im Jahre 1971 das in den 30er Jahren unterbrochene Vorhaben wieder aufgegriffen wurde. Nun droht allerdings – quasi auf den letzten Metern – dieses Projekt an der Uneinsichtigkeit des Verleger-Erben zu scheitern. Solon sieht sich dem Erbe der jüdischen Aufklärung und ihrer Rolle in der deutschen Kulturentwicklung besonders verpflichtet und möchte hiermit an den Verlag sowie die breitere Öffentlichkeit appellieren. Um das Lebenswerk der Herausgeberin der Mendelssohn-Werke, Prof. Eva Engel-Holland, vor dem Hintergrund der tragischen Geschichte des 20.Jahrhunderts besser zu verstehen, führte Solon ein Hintergrundgespräch mit Frau Prof. Engel-Holland (auf dem Bild mit dem Verleger Günter Holzboog).

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    The Bucharest Summit: NATO’s Curious „Transformation“

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    In the run-up to the April 2-4 NATO summit in Bucharest there was some talk, particularly in some “progressive” media, that this gathering would mark another dangerous step towards “military confrontation with Russia”, the “militarisation of the European Union,” or even an adoption of the American “preventive nuclear war” doctrine (NSS-2001) as “NATO doctrine.”

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    Normalität in Polen? Die neue Ostpolitik aus Warschauer Perspektive

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    Dass Polen mit den Wahlen vom letzten Herbst wieder ein „normales Land“ in Europa geworden sei, ist keine deutsche Anmaßung, sondern wird von vielen Polen so formuliert. Aber lieben wir nicht gerade die „nicht-normalen“ Seiten unseres Nachbarlandes, die seltene Mischung aus Ironie und Frömmigkeit, die Gleichmütigkeit im Chaos und die ungebremste Lebensfreude, wenn und weil im Grunde Alles ganz gut funktioniert? In Polen werden gängige politische, religiöse oder alltägliche Dogmen schon mal voll Inbrunst verkündet − um im nächsten Moment qua besserer Einsicht auch davon abzuweichen. Wir haben es also eigentlich mit einem erfrischend undogmatischen Nachbarn zu tun. Dies gilt zum Glück auch für die außenpolitische Orientierung, die sich gerade neu justiert. Jüngste Eindrücke aus Politik und Wirtschaft bei unseren östlichen Nachbarn konnten wir bei einer Stipp-Visite nach Warschau gewinnen.

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    Nachruf auf Claus Noe

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    Am 2. März verstarb der ehemalige Hamburger Staatsrat und Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Claus Noe, im Alter von 69 Jahren in Berlin. Solon-line würdigt ihn mit einem Nachruf, der nicht zuletzt auf vielen persönlichen Gesprächen mit Claus Noe beruht.

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    Ist der Neoliberalismus am Ende ? Gedanken zum Dialog zwischen Staat und Zivilgesellschaft

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    „Ein kleines Land kommt groß raus“, könnte man fast satirisch feststellen, seitdem das Fürstentum Liechtenstein Schlagzeilen im großen Steuerskandal macht, der uns vermutlich noch lange beschäftigen wird. Der moralische Ansehensverlust unserer Eliten wird zudem von einer Konsolidierung der Linken in Deutschland begleitet. Ist der Neoliberalismus als Ideologie am Ende, wie einige politische Beobachter mutmaßen ? Wie auch immer die Antwort darauf in der Folge ausfallen wird, geht Solon-Online der Frage nach, wie eine neue und tragfähige Balance zwischen transnationalen Konzernen, dem Staat und der Zivilgesellschaft in einem gesamtgesellschaftlichen Diskurs thematisch erarbeitet werden könnte. Wir würden uns freuen, wenn viele Stimmen sich an demselben beteiligten und laden ausdrücklich zu Kommentaren, Arbeitspapieren, Diskussionsbeiträgen ein, die auf unserer Website veröffentlicht werden können.

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    Russland mit Deutschland oder Russland gegen Deutschland

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    Im folgenden Aufsatz untersucht der frühere christdemokratische Ministerpräsident der Slowakei, Dr. Ján Čarnogurský, die sich abzeichnenden, tektonischen Veränderungen der europäischen Politik. Wird Europa – nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts – im 21. Jahrhundert wieder an das Beziehungsmodell des 19. Jahrhunderts anknüpfen? Die Schlüsselfrage dabei ist das deutsch-russische Verhältnis. Von Dr. Ján Čarnogurský

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    “Smart Power” Decends on Munich Security Conference

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    In 2007, the intervention of Russian President Putin dominated the Munich Security Conference. This year, it was the Obama admininistration’s “smart power” foreign policy, presented by a high-powered US delegation. Vice President Biden’s speech stood at the center of attention, but Joseph Nye explained what American “smart power” really means – which is not exactly what most people think it is.

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    Alter Wein in neuen Schläuchen

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    Während die Welt auf den amerikanischen Vorwahlkampf und die Wahlkampfrhetorik der Präsidentschaftsaspiranten schaut, startet das US-Establishment „Versuchsballone“, die erkennen lassen, wie die US-Außenpolitik ab dem Jahre 2009 aussehen könnte. Ein solcher „Versuchsballon“ ist der Artikel von Parag Khanna in der New York Times vom 27. Januar 2008, der den durchaus missverständlichen Titel trägt: „Abschied von der Vorherrschaft“.

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    Preussens Kulturblüte — Modell für heute? Ein Salonabend in der Akademie der Wissenschaften

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    Ein Salonabend der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in der Mitte Berlins für fast 2000 Menschen − da denkt man an Großveranstaltung und nicht an Salon. Und doch ist es der Akademie der Wissenschaften zum dritten Mal in ihrem „Salon Sophie-Charlotte“ gelungen, mit Lesungen, Musik, wissenschaftlichen Vorträgen und Ausstellungen auf fünf Stockwerken so etwas wie eine Salonatmosphäre herzustellen. Auch bei Rahel Varnhagen war zu Zeiten der Andrang groß und der Raum eng. Am 19. Januar wurde sechs Stunden lang gelesen, musiziert und referiert − dieses Mal zum Thema Preußen. Und während ein öffentlicher Salon für 2000 Leute noch als Sensation erscheinen mag, dann gilt dies für das Thema Preußen wohl weniger. Allerdings hatte die Behandlung dieses Themas singulären Charakter und kündet eher von Neuem als von Vergangenem, vermittelt nicht simple bildungsbürgerliche Behaglichkeit, sondern Aufbruch und frischen Wind. Wer an dieser Stelle neugierig werden sollte, dem empfehlen wir: Weiterlesen.

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    Amerika: Die „verlorenen Jahre“ der Ära Bush

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    Die Vereinigten Staaten stehen heute vor einem ganzen Bündel schwerer Krisen: Ein verlorener Krieg im Irak, das Scheitern der Iran-Politik, beispielsloser Ansehensverlust, schwere Finanzkrise und eine Rezession. Gibt es hier Ähnlichkeiten mit der Existenzkrise der Sowjetunion in den 1980er Jahren? Und was sind die Unterschiede? Was die schonungslose Einschätzung der eigenen Lage und notwendige Reform- und Sanierungsstrategien betrifft, so trifft sicherlich auch für Amerika Gorbatschows Ausspruch zu: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.

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    Die moderne Welt zwischen Relativismus und Fundamentalismus – wo ist das rechte Maß?

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    Kann der Weg zu einem Neuanfang in den politischen Beziehungen über die Philosophie verlaufen? Seit Platon, Fichte, Hegel und vielen anderen ist der Bund aus Philosophie und Politik gut dokumentiert. Im Folgenden geht es um Bemühungen, den transatlantischen Dialog durch einen Diskurs über grundsätzliche Fragen wie Relativismus und Fundamentalismus zu beleben. Eine Veranstaltung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften mit Bischof Huber und dem Religionssoziologen Peter Berger liefert die Kulisse für ein paar verstreute Gedanken zum Thema Mäßigung und Wahrheitsfindung, Individualität und Universalität in der Suche nach Antworten auf die beiden Verformungen der Moderne, den Relativismus und den Fundamentalismus.

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    Ist der Wille frei, oder determiniert?

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    Von Hirnforschern wird die These vertreten, der Mensch sei determiniert und es gäbe keinen freien Willen. Wissenschaftlich ist die Frage trivial und spätestens seit 1946 durch Max Planck geklärt.

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    Russland und der Parlamentarismus: die Menschen brauchen Luft, Raum und Zeit

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    Russland hat gewählt, das Ergebnis hat nicht überrascht. Hitzige Belehrungen in Sachen Demokratie sowie aufgesetzte Sorgenfalten als Reaktion auf einen medial beschworenen „Rückfall in alte Zeiten“ prägen die öffentliche Wahrnehmung der russischen Lage hierzulande.Da ist jeder Diskurs willkommen, der zu differenzierterer Betrachtung und weitergehenderReflektion auffordert und anregt. Unter diesem Zeichen stand die Jahreskonferenz des Deutsch-Russischen Forums in Berlin, die Mitte November unter dem Titel „Russland hat die Wahl – Die Zukunft des Parlamentarismus“ in der Hauptstadt abgehalten wurde. Zwar war – ähnlich wie beim Petersburger Dialog in Wiesbaden Mitte Oktober – die Tonlage hinsichtlich der Zukunft Russlands gedämpft skeptisch, aber die Diskussion wurde lebhaft und auf hohem Niveau geführt, was in Bezug auf den deutsch-russischen Dialog hoffnungsvoll stimmt.

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    Polen nach den Wahlen : außenpolitische Perspektiven

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    Die Wahlen vom 21. Oktober haben in Polen zu landesweitem Aufatmen geführt, das übrige Europa und insbesondere Deutschland waren ebenfalls erleichtert. Europäische Blockadepolitik, die Wiederbelebung längst überwunden geglaubter anti-deutscher Ressentiments durch die Regierung von Jaroslaw Kaczynski hatten längst an den Nerven der Nachbarn gezehrt. Und Polen selbst schlingerte zwischen slapstickhafter Polit-Groteske sowie dem nicht minder peinlich-operettenhaften Versuch, Methoden eines Überwachungsstaates im Namen von Recht und Gerechtigkeit zu praktizieren, hin und her. Wie geht es nun mit der neuen Regierung unter Donald Tusk weiter? Solon sprach dazu u.a. mit dem ehemaligen Botschaftsrat an der polnischen Botschaft in Berlin, Dr. Stanislaw Michalowski.

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    Big Brother reloaded oder notwendige Sicherheitsmaßnahmen?

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    Ein Artikel über die aktuelle Debatte über Online-Durchsuchungen und Verwandtes In den letzten Monaten erleben wir in Deutschland eine sehr lebhafte Debatte über die innere Sicherheit und den geeigneten Maßnahmen diese auch in Zeiten des internationalen Terrorismus sicherzustellen. Dazu sind angeblich ganz neue Ermittlungswerkzeuge nötig. Über dieses Themengebiet soll der vorliegende Artikel informieren und, wie für Solon-line üblich, zur Debatte einladen. Dazu werden die vorgeschlagenen Werkzeuge in Augenschein genommen und bewertet. Ferner wird aber auch der Stil der Debatte erörtert und neue Aspekte für die Debatte genannt. von Patrick Grete

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    Humboldt ist tot – es lebe Humboldt

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    Im Rahmen des „Jahres der Geisteswissenschaften“ veranstaltete der Deutsche Kulturrat am 26.09. und 27.09.2007 in Berlin einen Kongress unter dem Titel „Kultur als Arbeitsfeld und Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler“. Unterstützt wurde der Kongress vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Gerda Henkel Stiftung. Das Kulturbüro der EKD stellte als Kooperationspartner die Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt als Tagungsort zur Verfügung. In diesem kulturhistorisch ansprechenden Ambiente wurde diskutiert, wie sich der Kulturbereich als Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler verändert, welche Qualifikationen von Geisteswissenschaftlern erwartet werden und welche Beschäftigungsmöglichkeiten es gibt. von Maria Schmitz

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    Was ist der Mensch? Metaphysik heute — zum Humanprojekt der Akademie der Wissenschaften

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    Die Frage nach dem Wesen des Menschen schien lange Zeit obsolet zu sein − bis ein bestimmter Zweig der Hirnforschung die Freiheit des Menschen leugnete. Die Postmoderne hat darauf keine Antwort. Kommt es nun zu einer Rehabilitierung der Metaphysik? Das interdisziplinäre „Humanprojekt“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften versucht, darauf Antworten zu geben. Im Rahmen dieses Projekts fand im Frühjahr 2007 eine Vortragsreihe zum Thema „Naturgeschichte der Freiheit“ statt. Mitte Juli hielt Volker Gerhardt von der Humboldt-Universität dazu einen Vortrag, der aufgrund seines hohen Niveaus und allgemeinen Interesses hier zusammengefaßt wird.

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    „Giftmüll“ überall im Finanzsystem

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    Seit Ende Juli rollt eine neue Welle heftiger Erschütterungen über die internationalen Finanzmärkte. Die „Stimmung auf den Märkten“ hat völlig gedreht. Die Aufregung in den Finanzmedien ist groß. Plötzlich stellt man fest, dass sich überall im internationalen Finanzsystem „Giftmüll“ befindet – nicht nur in den USA, sondern bei Banken hier in Deutschland, in der Schweiz, Großbritannien oder Australien. Und diese Liste wird noch länger werden. Der „Giftmüll“ – das sind Schuldverschreibungen und ins besonders Kreditderivate, die als Basiskomponente amerikanische Ramschhypotheken – „Subprime“- oder „Alt A“-Hypotheken – haben. Die Leser von Solon konnten genau hierzu schon am 16. März, als die ersten US-Finanzinstitute wegen „Subprime“-Problemen kollabierten, lesen: „Überraschend ist das alles nicht, überraschend ist eher, wie überrascht man jetzt tut.“

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    Wir brauchen ein starkes China – für unsere eigene Bildung !

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    Ende Juni hatte sich der CDU-Politiker Roland Koch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wortreich als Globalisierungsgegner enttarnt, als er protektionistische Maßnahmen zum Schutz deutscher Unternehmen vor Übernahmen forderte. Er zielte dabei nicht etwa auf zweifelhafte Hedgefonds aus den USA oder Westeuropa, sondern sein Angstszenario galt der Übernahme der deutschen Wirtschaft durch russische und chinesische Staatsfonds! Fürchten die jahrelangen Vertreter des Freihandels plötzlich die asiatische Konkurrenz so sehr, dass sie ihre Ideologie bereit sind über Bord zu werfen? Wir nehmen Kochs „Befürchtungen“ zum Anlass, verschiedenen Fragen nachzugehen: Ist die Phase des Freihandels und der ungezügelten Globalisierung schon wieder vorbei? Was sollten wir eigentlich unter Globalisierung verstehen? Ist es tatsächlich so einfach, sich für oder gegen die Globalisierung zu erklären? Vor allem aber: Stellt die „kommende Wirtschaftsmacht China“ tatsächlich eine Bedrohung für uns dar? Was sind die ökonomischen Realitäten im Reich der Mitte heute, und wie wird sich das Land in 20 Jahren präsentieren? Solon hat zu dieser Thematik mit einem ausgewiesenen China-Experten ein Hintergrundgespräch geführt: Dr. Martin Posth. Er war von 2000-2006 Präsident des Asien-Pazifik-Forums in Berlin und in den 80er Jahren CEO von Volkswagen in Shanghai. Um es gleich vorweg zu sagen: Posth gehört nicht zu den ängstlichen Zweiflern und professionellen Bedenkenträgern dieser Welt, sondern ist ein aufgeklärter, weltoffener Geist, der den Aufstieg Chinas positiv bewertet, darin sogar große Chancen für Europa sieht, wenn wir zweierlei begreifen: die Zukunft liegt in der Verflechtung der eurasischen Volkswirtschaften – gelingen wird dies nur durch ein tiefgreifendes Verständnis der jeweils anderen Kulturen. Und: das Projekt der Verflechtung – ernsthaft betrieben – zwingt uns zu einer Bildungsoffensive ohnegleichen.

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    Wissensdarstellung bei Leibniz

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    Die in den letzten Jahrzehnten exponentiell anwachsende Flut von Wissen (und auch Pseudowissen) schreit förmlich nach neuen Methoden der Wissensdarstellung, mit denen Wissen bewertet, in Relation gesetzt und verwertbar gemacht werden kann. Schon Gottfried Leibniz war dieses Problem der Wissensdarstellung bewußt, und er hat grundlegende Entdeckungen auf diesem Gebiet gemacht, die heute mit der modernen Computertechnik verwirklicht werden können. Von Peter Jaenecke

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    „After“Deutsch (1) — Sprachenvielfalt oder amerikanisierte Einfaltssprache?

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    Die fortschreitende Anglisierung unserer Sprache ist nicht nur ärgerlich, sie hat weitreichende Konsequenzen auf allen Gebieten. Besonders folgenreich ist diese Entwicklung im Bereich Wissenschaft und Bildung. Die Universitäten werden zu anglisierten Inseln, und sogar an den Schulen ist dieser Prozess in vollem Gange. Forschen und Anwenden, Denken und Sprechen werden voneinander abgeschnitten, die Gesellschaft zweigeteilt in eine Elite, die Englisch spricht und schreibt, und eine Öffentlichkeit, die sich selbst immer weniger versteht. Die Lösung liegt in der Mehrsprachigkeit; mehrere Sprachen lernen und gut beherrschen ist alte europäische Tradition und das beste Mittel gegen Anglisierung und Halbsprachigkeit. Von Rosa Tennenbaum

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    Interview mit Eberhard Knobloch über Eulers Mathematik, Philosophie und Theologie

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    Vom 11.6. bis zum 15.6. 2007 fand an der Universität Dortmund im Fachbereich Physik die Eulerwoche zum Gedenken an den 300. Geburtstag des Mathematikers, Physikers und Philosophen Leonard Euler statt. Zum Auftakt hielt am Dienstag im physikalischen Kolloquium der Wissenschaftshistoriker Eberhard Knobloch von der TU Berlin einen Vortrag über einige Aspekte von Eulers Werk. Danach führte Patrick Grete von Solon-line mit Prof. Dr. Knobloch das folgende Interview über Eulers Mathematik, Philosophie, sowie auch über dessen Gottesverständnis und Theologie. Ferner wird auf den mathematischen Umgang mit dem Unendlichen sowohl bei Nikolaus von Kues als auch bei Leibniz und Euler eingegangen.

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    Das wahre Polen setzt auf die Freundschaft mit Deutschland

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    Es ist schwer, in diesen Tagen eine differenzierte Sichtweise der politischen Ereignisse in Polen zu entwickeln. Genau dies aber haben viele polnische Freunde in den letzten Tagen und Wochen von uns erwartet und gefordert. Sie sind selbst entsetzt über die Politik der Zwillingsbrüder Kaczynski, gleichzeitig aber schmerzt sie als polnische Patrioten der bissig-gehässige, manchmal schadenfrohe Ton in deutschen und europäischen Medien, in denen häufig nicht mehr zwischen der gegenwärtigen Regierung und der polnischen Gesellschaft und seiner Geschichte differenziert wird. Diese polnischen Freunde wünschen sehnlichst die Überwindung der Isolation Polens in Europa – und deshalb ist der folgende Artikel etwas anders als die momentan übliche Polen-Schelte. Er will helfen, die polnischen Befindlichkeiten zu verstehen und Wege aufzeigen, wie gerade die Erfolgsgeschichte der deutsch-polnischen Versöhnung das Terrain dafür abgeben könnte, Polen wie schon in den 80er Jahren einen Schub der gesellschaftlichen Veränderung zu geben, der diesmal nicht aus Mitleid und Solidarität, sondern aus Achtung vor der polnischen Nation gespeist wird. Dabei sollen aber auch die Entgleisungen der jetzigen Regierung nicht schöngeredet werden

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    Multipolare Weltwirtschaft

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    In Hinblick auf die weltpolitische Lage ist Multipolarität längst Realität, auch wenn wir noch weit von einer multipolaren Weltordnung entfernt sind. Aber auch die Weltwirtschaft und das Weltfinanzsystem sind längst multipolar geworden. Vor dem St.Petersburger Wirtschaftsforum hat der russische Präsident Putin eine „neue Architektur“ für die Weltwirtschaft und das Weltfinanzsystem verlangt, die den neuen Realitäten in der globalen Wirtschaftslandschaft Rechnung trägt. Auch unter Wirtschaftsanalysten wird diese Frage zunehmend thematisiert.

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    Der „militärische Keynesianismus“ in den USA

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    Die Militär- und Sicherheitsausgaben der USA sind inzwischen so hoch wie die Gesamtheit der Militärausgaben aller anderen Staaten der Welt. Im kommenden Haushaltsjahr erreichen sie die 1-Billion-Dollar-Marke. Manche sehen darin einen wesentlichen Faktor, der bisher eine Rezession in den USA und den Kollaps des Weltfinanzsystems verhindert hat. Allerdings hat diese „Stabilisierung“ für die Welt insgesamt höchst destabilisierende Nebeneffekte. Schon allein deswegen, weil stets ein bedrohlicher „Feind“ vorhanden sein muss.

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In Frage
gestellt

Essays

    Die Sprache und das Unnennbare Gedanken zu Jean-Luc Nancys „Das exzessive Sprechen“

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    „Aber die Sprache hört nicht auf, ihre Bedeutungen in Bewegung zu bringen, sie spielen und zittern zu lassen, und auf diese Weise spricht sie und weiß sich als Sprache: sie ist in der Annäherung, im Bewegten. Woher kommt sie?“ … so sagt es und so fragt der französische Philosoph Jean-Luc Nancy in seinem Buch „Die Anbetung“. Der folgende Text versteht sich als Kommentar zu einem Teilaspekt dieses Werks: dem Thema Sprache, das Unnennbare, das Schweigen und das Reden über das Göttliche.

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    Der Geist von Al-Andalus – Liebe in Zeiten der Furcht Das Sufi-Festival aus Fès in Berlin

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    Mitte August fand über drei Tage in Berlin zum ersten Mal eine europäische „Ausgabe“ des Festival de la Culture Soufie de Fès statt, bei dem die zahlreichen Besucher einen ganz „anderen“ Islam erleben konnten.

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    „Gute und schlechte Machtexpansion“ Eine kritische Analyse des Artikels von Vittorio Hösle, " Macht und Expansion - Warum das heutige Russland gefährlicher ist als die Sowjetunion der 70er Jahre, Blätter für deutsche und internationale Politik, 6`15, S.101-110

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    1. Demokratien machen Fehler, Putins Autokratie gefährdet die Menschheit

    Vittorio Hösle unterlegt seinem Artikel ein einfaches Schema, in dem der einen Seite zwar (un)verzeihliche Fehler vorgehalten werden, der anderen Seite aber aggressives Verhalten mit hohem Gefahrenpotential für die Erhaltung des Weltfriedens. Die (un)verzeihlichen Fehler rechnet er „dem Westen“ an, das gefährliche Ausmaß an Aggressivität Putins

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    Abraham Joshua Heschel und Martin Luther King jr. – theologische und politische Berührungspunkte Von Susannah Heschel

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    Susannah Heschel ist die Tochter des berühmten Rabbi und Gelehrten Abraham Joshua Heschel (1907 – 1972). Seit 2005 hat sie die Eli Black Professur für Jüdische Studien am Dartmouth College (USA) inne. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den jüdisch-christlichen Beziehungen im Deutschland des 19. und 20.Jahrhunderts, der Geschichte der Bibelforschung sowie der Geschichte des Anti-Semitismus. Zur Zeit schreibt sie an einem Buch zu den Islamstudien jüdischer Gelehrter des 19. und 20.Jahrhunderts. 2011-2012 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin. Im folgenden Beitrag geht sie den theologischen Spuren in der Zusammenarbeit ihres Vaters mit Martin Luther King nach.

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    Der erste Weltkrieg und die Frage nach der Brüderlichkeit

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    Der folgende Essay entstand bereits im Frühjahr 2014 und wurde ursprünglich für den Essay-Wettbewerb der Universität Eichstätt geschrieben, der dieses Jahr unter dem Motto „2014 – 1914: Brücken über Gräben“ stand. Nachdem das Wettbewerbs-Verfahren im Oktober abgeschlossen wurde, steht der Veröffentlichung des folgenden Texts nichts mehr im Wege.

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    Stimme und Blick, Gleichgültigkeit und Antwortfähigkeit Hermann Brochs Roman „Die Schuldlosen“ und die Krise Europas

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    Hermann Brochs Roman „Die Schuldlosen“ und die Krise Europas

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    Vergessen als Bedrohung?

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    Dieser Text wurde ursprünglich für einen Essaywettbewerb der Universität Eichstätt verfasst und erscheint nun in leicht überarbeiteter Fassung auf SOLON-LINE

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    Am Rand. Misstrauen als Engagement in der Poetik Ilse Aichingers

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    Von Dr.Marko Pajevic

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    Sagen als Antworten? Zeugnis und Prophetie in Levinas’ Jenseits des Seins – zweiter Teil eines Kommentars

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    Im ersten Teil hatten wir die stete Wiederholung des Wortpaares „Sagen und Gesagtes“ als Orgelton des gesamten Textes von „Jenseits des Seins“ benannt. In heutiger Zeit scheint dies in einem philosophischen Text ominös, und also des jeweils neuen Nachbohrens bedürftig. Wiederholen wir zunächst auf schlichte Weise: das Gesagte könnte man als das schon einmal Gesagte lesen, mithin als das Bekannte, Verständliche, sogar als Jargon könnte man es unter bestimmten Voraussetzungen bezeichnen. Zumindest aber als Worte, die als bereits gesagte zwar – so wie Levinas es beschreibt – thematisieren, informieren oder mitteilen, aber indem sie scheinbar eindeutig ihre Stelle im Kanon der Bedeutungen längst gefunden haben, auch schon verblasst und erstarrt sind, ihr Leben verloren haben, als bleiche Schatten ihrer selbst nur mehr die Kommunikation als leblose Abstraktion eines Gesprächs zulassen. Das Sagen demgegenüber finge je neu an, geschähe im Augenblick des lebendigen Zuhörens und Sprechens mit einem Anderen.

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    Schmerz, Verantwortung, Sagen: Aspekte der Sprache in Emmanuel Levinas’ „Jenseits des Seins“ (Teil 1)

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    Wie, wenn das Philosophieren nicht länger vom autonomen Ich ausginge, sondern vielmehr von dessen Verwundbarkeit und Ausgesetztheit? Ein solches Denken entzöge dem Ich zunächst seine Sicherheit – wurde doch und wird, zumeist und in der vordersten Linie des Denkens, die Selbstbestimmung des Ich als Befreiung und Verheißung gelesen; das autonome Ich, das sich seiner – religiösen, mythologischen oder politisch-gesellschaftlichen – Fesseln entledigt, wurde in eine Position scheinbarer Stärke eines wissenden Zugriffs gerückt, der sich die Welt nicht länger zu entziehen schien.

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    Zur Sprache Adornos

    Kontrapunktisch, hellhörig

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    Der vorliegende Text war seinerzeit von Rudolf zur Lippe für das Projekt eines deutschen Literaturlexikons geschrieben worden, dann wurde er vom Autor als Redebeitrag auf einer Arbeitstagung verlesen, die 2003 zum Thema „Die Lebendigkeit der kritischen Gesellschaftstheorie“ aus Anlass des 100.Geburtstages von Theodor W.Adorno an der Universität Frankfurt/Main stattfand. Alle Beiträge zu dieser Tagung sind in einem Sammelband zusammengefasst, der von Andreas Gruschka und Ulrich Oevermann im Pandora-Verlag unter dem Tagungs-Titel erschienen und inzwischen vergriffen ist. Deswegen freuen wir uns besonders darüber, auf der Solon-Website diesen Text zur Sprache Adornos der breiteren Öffentlichkeit vorstellen zu können.

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    Ist das Lesen von Gedichten politisch? Erster Versuch….

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    Statt einer Einleitung ein wenig leerer Raum, um die Frage klingen zu lassen .

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    Denken mit Glissant – Poesie und Philosophie der Vielfalt aus karibischer Sicht

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    Ein Jahr vor seinem Tod wurde ein Film über den karibischen Dichter, Essayisten und Philosophen Edouard Glissant (1928 – 2011) gedreht, der nun in voller Länge im Berliner „Haus der Kulturen der Welt“ gezeigt wurde. Anschließend gab es ein Gespräch zwischen dem Regisseur Diawara Manthia und dem Schriftsteller Mukoma Wa Ngugi, das von Barbara Wahlster vom Deutschlandradio moderiert wurde. Der Autor hat seine Eindrücke zu diesem Abend im Folgenden zusammengetragen.

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    Industrielle Entwicklung und Verortung Russlands in der globalen Machtstruktur

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    Die Berichterstattung über Russland wechselt von traditionellen Vorurteilen – wie z.B. die Einschätzung als rückständiges Land weit im Osten Europas – zu bewusst abschätzigen Bemerkungen über sein Gesellschaftssystem; von der Furcht vor unkontrollierbaren Einfluss in der Energieversorgung Europas zu missionarischen Forderungen nach Demokratisierung des Landes. In einer Analyse der augenblicklichen strategischen Position Russlands im Weltgeschehen erweisen sich solche Meinungsäußerungen als große Hindernisse, die schleunigst überwunden werden müssen.

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    Die „apolitische Politik von Auschwitz“ – Fragen zum Verhältnis von Vernunft und Moral

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    Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Jean-Francois Lyotard und Zygmunt Bauman In Fortsetzung des kurzen Kommentars zu Lyotards Buch „Heidegger und die Juden“ (Solon, 17.4.2012) soll versucht werden, einige schwierige Passagen in Lyotards Text im Lichte von Zygmunt Baumans Werk „Dialektik der Ordnung. Die Moderne und der Holocaust1“ weiter zu beleuchten – wie auch umgekehrt Baumans Text durch Lyotard anders wahrzunehmen.

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    Jacques Derrida: Denken in und mit der Sprache

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    Die drei Autoren dieses Beitrags haben im Rahmen ihrer Forschungen zum Thema Sprache gemeinsam einen Text von Jacques Derrida gelesen, den sie im Folgenden versuchen zu kommentieren und zu „entschlüsseln“. Es handelt sich um Derridas Aufsatz „Babylonische Türme“, der selbst ein Kommentar zu Benjamins berühmten Text „Die Aufgabe des Übersetzers“ ist. Die folgenden Seiten sind also ein Kommentar des Kommentars zum Thema Sprachverwirrung, Übersetzung, Namensgebung, das so alt ist wie die Geschichte vom Turmbau zu Babel – und so neu wie jeder Tag der Begegnung unterschiedlicher Menschen in dieser vielfältigen Welt. von Katrin Funke, Frank Hahn, Reinhard Hildebrandt

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    Henry Kissinger “On China” – Analyse eines Konzepts

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    Henry Kissinger definiert für den Zeitraum von 1945 bis zum Ende des Ost-West-Konflikts (1990) das Verhältnis der USA zur konkurrierenden Sowjetunion nicht als Herausbildung und Funktionsweise einer dualen Hegemonie, sondern versetzt beide zusammen mit China in ein Dreiecksverhältnis unterschiedlich mächtiger, aber prinzipiell gleichrangiger Kontrahenten. Zur Erhaltung des Kräftegleichgewichts zwischen diesen drei Polen sei die atomare Abschreckung eine unbedingte „Notwendigkeit“ gewesen, behauptet Kissinger. Darin ist er sich mit seinem späteren Außenministerkollegen George Shultz, dem früheren US-Verteidigungsminister Bill Perry und dem ehemaligen US-Senator Sam Nunn einig. Für die Zeit nach dem Ost-West-Konflikt vertritt er jedoch die Auffassung, dass eine von nuklearen Waffen freien Welt die bessere Alternative darstellt. Welcher Paradigmenwechsel verbirgt sich hinter dieser neuen Rationalität bzw. von welcher Theorie hat sich der Stratege Kissinger verabschiedet? Ein Blick in den Epilog des Buches vermittelt mehr Aufschluss (Kissinger, Henry, On China, London, 2011)

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    Das Unbegründete nicht vergessen

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    Gedanken zum Anti-Semitismus heute und gestern Wie anti-semitisch ist unsere Gesellschaft noch oder schon wieder? Die Frage wird gerade in diesen Wochen verstärkt aufgeworfen – Antworten aber, die sich als offen zu haltende Fragen läsen, gehen im Getöse des Meinungsstreits unter oder werden erst gar nicht ausgesprochen. Wir wagen an dieser Stelle zumindest einen Zwischenruf zum Thema – unter Bezugnahme auf Überlegungen des Philosophen Jean-Francois Lyotard.

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    China – An Attempt at Understanding a Complex Power Structure

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    China, “a socialist state under the democratic dictatorship of the people”, is in a state of transition today that outsiders would hardly be in a position to fathom. Perhaps those in power would themselves not have too clear a picture. Whether the information that is freely available provides a realistic analysis of the existing situation is anything but certain. The present work draws from both personal impressions as well as reports. Most importantly, it provides the tools for obtaining a more exact picture, based on the theoretical analysis it undertakes.

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    Die Rolle der Tragödie in der zeitgenössischen Philosophie – Über die ethisch-politische Dimension tragischer Erfahrung

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    Dem Athen des 5. Jahrhundert v. Chr. verdanken wir zwei kulturelle Ereignisse, deren globaler Erfolg bis heute nicht zu überschätzen ist: die Tragödie und Sokrates. Die zeitnahe Entstehung argumentativ operierender Philosophie und dramatischer Kunst in der attischen Polis ist keine zufällige Koinzidenz. Vielmehr entwickelt sich die philosophische Reflexion des platonischen Sokrates, Mitbürger und Gesprächspartner von Sophokles und Euripides, in Konkurrenz zur Kunst der Tragödie, die sie einerseits mit einer inhaltlichen, insbesondere ethisch-politischen Kritik und andererseits durch eine Transformation des Dramas in den Dialog abzulösen beansprucht.1 Richtet sich die inhaltliche Kritik gegen den von der Tragödie vorgeführten Bruch zwischen dem gutem, im sozialen Zusammenhang der Polis sich behauptenden Leben und der es leitenden Rationalität, nimmt die Form der platonischen Philosophie das Dialogische auf, um es von seiner bis zur Peripethie zugespitzten Dramatik und der Funktion des Chores zu trennen. Beides, die inhaltliche Kritik an der Tragik der Tragödie und die Auflösung der Tragödie in den Dialog und seine sich „diesseits von Tragik und von Komik“2 entfaltende Dialektik, hat nach Platon allerdings nicht zur endgültigen Aufhebung der Tragödie oder zu ihrem seit Nietzsche mehrfach proklamierten „Tod“3 durch Reflexion geführt.4 Von Asmus Trautsch

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    Braucht Deutschland ein Zentrum für verfolgte Schriftsteller, Künstler und Mu­siker?

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    Auf einer Tagung des Moses-Mendelssohn-Zentrums zum jüdischen Kulturerbe hielt Prof. Dr. Jakob Hessing (s. Bild) aus Jerusalem am 27. Oktober 2011 im Berliner Centrum Judaicum die folgende Rede. Hessing arbeitet als Schriftsteller und leitet die germanistische Abteilung der Hebräischen Universität Jerusalem (http://pluto.huji.ac.il/~jhessing/). Die Überschrift seines Vortrags verweist auf die Bemühungen um den Aufbau eines „Zentrums der verfolgten Künste“, wie es namentlich von der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft (http://www.exil-zentrum.de/ sowie http://www.exil-club.de/ ) seit Jahren gefordert wird. Aber auch die Nobelpreisträgerin Herta Müller hat sich in letzter Zeit mehrfach öffentlich für ein Museum des Exils eingesetzt (eine Kurzinfo dazu ist nach dem Redetext zu finden). Hessings Vortrag greift diese Bemühungen auf, um sie jedoch in den weiteren Zusammenhang einer Betrachtung zum Verhältnis von Macht und Kunst hinüberzuführen. Dabei ist es ihm gelungen, diese uralte Frage der Menschheit – wie nämlich die Kunst sich gegenüber der Macht behaupten kann – aus der gleichzeitigen Perspektive biblischer und moderner Zeiten sowie poetischer, religiöser und philosophischer Annäherungen lebendig werden zu lassen. Von Prof. Dr. Jakob Hessing

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    China – Annäherung an eine komplexe Herrschaftsstruktur

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    In welchem Übergangsstadium sich China als „sozialistischer Staat unter der demokratischen Diktatur des Volkes“ gegenwärtig befindet, ist für Außenstehende kaum feststellbar. Vielleicht sind sich die Machthaber noch nicht einmal selbst darüber völlig im klaren. Ob die Informationen, die frei verfügbar sind, bereits eine realistische Lageanalyse liefern, ist ungewiss. Der nachfolgende Text stützt sich sowohl auf eigene Eindrücke wie auch auf Berichte. Auf der Grundlage einer theoretischen Analyse stellt er aber vor allem ein Instrumentarium zur Verfügung, mit dem man sich einem präziseren Bild annähern kann.

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    Zivilgesellschaft im Spannungsverhältnis von Staat und Ökonomie

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    Politiker verweisen gern auf die Unzulänglichkeiten der Zivilgesellschaft, wenn ihre politischen Aktionen nicht den gewünschten Erfolg erbracht haben. Als erstrebenswerte Entwicklungsaufgabe sehen sie an, in weniger entwickelten Staaten zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern und zivilgesellschaftliche Strukturen zu installieren. In ihren Äußerungen erhält der Begriff der Zivilgesellschaft eine Eindeutigkeit, die ihm in der wissenschaftlichen Analyse jedoch nicht zukommt. Außerdem kann sich zivilgesellschaftliches Engagement nicht immer auf eine Unterstützung durch den Staat verlassen und der Staat ruft die Zivilgesellschaft auch nicht zur Hilfe, wenn er im Widerstreit mit transnationalen Unternehmen und dem weltweit agierenden Finanzkapital zu unterliegen droht.

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    Das drohende Ende der repräsentativen Demokratie

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    Die repräsentative Demokratie ist entgegen einer weit verbreiteten Meinung eine endliche Struktur. Gelingt es dem Staat nicht mehr, den formlosen Gegenhalt zu erhalten, den die gesellschaftlichen Formationen untereinander erzeugen, naht auch das vorzeitige Ende der repräsentativen Demokratie. Denn ist der Staat maßlosen „Gemeinwohlbelangen“ starker gesellschaftlicher Kräfte ohne hilfreiche Kooperationspartner ausgeliefert, muss er die Untergrabung seiner vom „Volk als Ganzes“ abgeleiteten Legitimation zur Erhaltung der Gesellschaft chancenlos hinnehmen. Die Zivilgesellschaft kann er als Kooperationspartner gewinnen, sofern er bereit ist, die seiner Hierarchie eigene starre Legitimationskette aufzubrechen und als zusätzliche Legitimationsquelle das sich selbstbestimmende Individuum anzuerkennen.

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    Der zerfallende Staat, hegemoniale Formationen und die „Global Governance“-Theorie

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    Der folgende politikwissenschaftliche Aufsatz über den „failing state“ im Aktionsradius hegemonialer Formationen und im Fokus der „Global Governance“-Theorie (samt deren merkwürdig „idealistischem“ Beigeschmack), schließt unmittelbar an den in Solon am 29. Januar 2010 veröffentlichten Aufsatz „Der gemeinwohlorientierte Staat“ an und bezieht sich in Teilen auch auf den am 2. November 2007 ebenfalls in Solon publizierten Aufsatz zur Frage „Wie souverän ist das Volk?“

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    Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Existenz

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    Die Krise der westlichen Welt ist nicht zuletzt durch übersteigertes Macht- und Gewinnstreben sowie die darin sich ausdrückende Maßlosigkeit geprägt, die man im antiken Griechenland „Hybris“ nannte. Der folgende Beitrag zum Thema der Selbsterkenntnis möchte zwar einerseits als philosophisch- historische Betrachtung darüber gelesen werden, wie das sokratische Ethos des „Erkenne dich selbst“ sich aus der delphischen Tradition der Apollon-Religion entwickelt hat; zum anderen aber berührt er mit dem Thema der Mäßigung als Antwort auf die Hybris, wie es von den Apollon-Priestern oder dem Dichter Pindar im Zuge der gesellschaftlichen Krise des antiken Griechenland im 6./7. Jahrhundert v.Chr. behandelt wurde, ganz aktuelle Fragen. Von Dr. Bettina Fröhlich

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    Vom Denken des Ursprungs zum Sprachdenken: Hermann Cohen und Franz Rosenzweig

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    Immer wieder gilt es zu erinnern, welchen Verlust das deutsche und europäische Geistesleben durch Vertreibung und Vernichtung der Juden unter der NS-Diktatur erlitten hat. Die Namen Hermann Cohen und Franz Rosenzweig sind unter Philosophen natürlich bekannt, aber die Bedeutung dieser jüdischen Denker im Kontext unserer Geistesgeschichte wird selten in der Tiefe gewürdigt und verstanden. Frank Hahn hat in einem philosophischen Kolloquium an der Humboldt-Universität Berlin über die Bedeutung des Infinitesimalen bei Hermann Cohen und das Sprachdenken von Franz Rosenzweig gesprochen. In der jüdischen Denkwelt hat das gesprochene Wort eine gleich große Bedeutung wie das geschriebene Wort, verhindert das Sprechen im Augenblick doch das Erstarren des Denkens in Dogmen und abgeschlossenen Systemen. Das Sprachdenken Rosenzweigs will zu dieser Methodik des Nicht-Systemdenkens vordringen und die Dynamik des Lebens, das sich immer im Jetzt und immer wieder neu vollzieht, besser erfassen. Die jeweilige Öffnung des Systems und die Dynamisierung der Begriffe war auch Cohens Anliegen, jedoch mithilfe der Mathematik und nicht der Sprache. Die Verwandtschaft mancher Aspekte des jüdischen Denkens mit der ostasiatischen Gedankenwelt unterstreicht die Aktualität der Themen – schließlich wird das Bedürfnis nach einem Gespräch der Kulturen immer drängender. Es folgt der überarbeitete Vortrag

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    Schillers Jungfrau von Orleans

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    In der „Jungfrau von Orléans“ sind verschiedene Ebenen ineinander verwoben. Obwohl sich Schiller in diesem Drama so weit wie in keinem anderen von der Geschichte entfernt, existiert dennoch die historische Jeanne d’Arc. Selbstverständlich gibt es den Bezug auf die politische Situation und die Ereignisse zu Schillers Lebzeit und die Bezüge zur Literatur und Philosophie. Das Drama gilt wohl deswegen als schwierig, weil keine dieser Ebenen überbewertet oder verkürzt werden darf, wenn man versucht, Schillers Wirken und Absicht als Künstler zu verstehen. Dieses wird in dem folgenden Aufsatz versucht.

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    Verwirklichende Räume. Poetik und Raumkonzeption bei Paul Celan und Martin Buber

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    Kann Poesie Räume verändern oder schaffen – und damit eine neue Wirklichkeit entstehen lassen? Der Versuch einer Antwort führt auf das dialogische Prinzip, das wahre Poesie zur Sprache bringt. Zwei jüdische Denker, ein Dichter (Paul Celan) und ein Philosoph (Martin Buber), begegnen sich in dem Bemühen, die Wirklichkeit aus der Ich-Du-Beziehung neu zu gewinnen. Das Gedicht wird als Selbstbegegnung durch die Begegnung mit dem anderen verstanden – nur aus dem Du heraus kann das Ich wahres und aufrechtes Ich werden. Der Philosoph möchte einen neuen Zugang zum Raum als Wirklichkeit erschließen, wobei er ebenfalls das Dialogische dafür als grundlegend erkennt. Von Dr. Marko Pajevic

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    Der Dual der Erlösung. Zur Genealogie des Wir bei Rosenzweig

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    Der jüdische Sprachdenker Franz Rosenzweig wird äußerst selten mit dem Spachforscher Wilhelm von Humboldt in Verbindung gebracht. Im folgenden Beitrag wird Rosenzweigs Bezug auf Humboldt am Beispiel der grammatischen Form des Dualis erörtert, die neue Perspektiven eröffnet, ein gemeinschaftsbildendes Wir nicht in totalitären kollektiven Ideologien enden zu lassen. Die Autorin lehrt Sprachwissenschaften an der La Sapienza Universität in Rom sowie Jüdische Philosophie am Collegio Rabbinico Italiano der Hebräischen Universität Jerusalem. Von Prof. Dr. Donatella Di Cesare

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    Der gemeinwohlorientierte Staat

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    Die Addition der (privaten) Eigenwohle ergibt nicht das Gemeinwohl. Die Gewährleistung des Gemeinwohls ist aber die Voraussetzung der Selbsterhaltung der Gesellschaft und der Staat ist der historisch gewachsene Akteur ihrer Sicherstellung. Nur der Staat kann die Grenzen ziehen, innerhalb derer das Gemeinwohl und damit die Selbsterhaltung der Gesellschaft gesichert bleibt. Je schwächer er wird, desto weniger ist er dazu in der Lage.

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    Lebensprozess und Mitteilung: Bewusstsein als Organ des Menschen

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    Die Frage nach dem Bewusstsein stellt uns – gerade angesichts eines manchmal überzogenen Anspruchs der Neurowissenschaften – vor nicht geringere philosophische Schwierigkeiten als die nach dem Leben. Volker Gerhardt, der an der Berliner Humboldt-Universität Philosophie lehrt (Web-Präsenz), scheut die Erörterung dieser Fragen schon deswegen nicht, weil er der Versuchung endgültiger Antworten widersteht und also Fragen offen lässt. In vorliegendem Text überrascht Gerhardt zunächst mit der These vom Bewusstsein als einem „Organ“. Die noch überraschendere Beobachtung jedoch hebelt die scheinbar gängige – in Wahrheit von Internalismus und Idealismus verbreitete – Vorstellung vom Bewusstsein als Ausdruck einer „autistischen Binnensphäre des Selbstbewusstseins“ aus, denn für Gerhardt ist das Bewusstsein unser „Organ der Welterschließung“. Dass diese nur in der „Öffnung für anderes und Andere“ gelingen kann und so das Ich allein durch seinen Bezug zu einem Du Sinn bekommt, leuchtet unmittelbar ein, ist jedoch im philosophischen Diskurs nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Gerhardt spannt denn auch den Horizont der Fragestellung viel weiter auf, indem er nach dem wechselweisen Bezug von Subjektivität und Objektivität, Individualität und Universalität, privatem und öffentlichem Leben in ihrer jeweiligen Verbindung und Abgrenzung sucht. Der vorliegende Beitrag wurde von Volker Gerhardt am 16. April 2009 auch als Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe „Funktionen des Bewusstseins“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gehalten. Von Prof. Dr. Volker Gerhardt

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    Joseph. A. Schumpeter und die Krise

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    Unbestritten ist, dass Joseph A. Schumpeter einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts war. Gerade angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise wäre eine Rückbesinnung auf seinen wirtschaftswissenschaftlichen Beitrag überaus sinnvoll. Nun ist Schumpeters 1000-seitiges Hauptwerk Konjunkturzyklen, das für ein angemessenes Verständnis der Krise besonders wichtig ist, keine leichte Lektüre. Im Folgenden wird versucht, die Kernelemente der Schumpeterschen Theorie der Konjunkturzyklen herauszuarbeiten.

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    Der entwicklungsrelevante Zusammenhang von Krise und Wandel

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    Die Gründerkrise von 1873/79 als historische Lernkapazität zur Bewältigung der aktuellen Finanz- und Weltmarktrezession Wenn man die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise angemessen verstehen will – und das wäre ja auch die Voraussetzung, sie überwinden zu können – muss man diese Krise in wirtschaftsgeschichtlicher Perspektive sehen. Dabei greift aber die – vorschnelle – Analogie zur Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre zu kurz. Demgegenüber wäre durch die eingehendere Beschäftigung mit der Depression von 1873-79 viel zu lernen. Über das hohe, aber bislang vernachlässigte Lernpotential der „Gründerkrise“ für die Bewältigung der aktuellen Krise hielt Margrit Grabas von der Universität des Saarlandes am 14. Mai bei „Spree-Athen e.V.“ in Berlin einen Vortrag. Im Folgenden die von der Autorin überarbeitete Fassung dieses Vortrages. Von Prof. Dr. Margrit Grabas

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    Vielfalt – Individualität – Gesetz: Wilhelm von Humboldts politische Theorie

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    Die politische Theorie Wilhelm von Humboldts unterscheidet sich von anderen Denkern darin, dass er vom Menschen und nicht vom Staat, vom Vertrag oder vom Naturrecht ausgeht. Gerade diese Freiheit seiner denkerischen Bewegung hilft uns Heutigen, manch festgefahrener Diskussion im Politischen eine überraschende Wendung und einen erfrischenden Neustart zu geben. Der vorliegende Text von Roberta Pasquare, Doktorandin der Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin sowie der Universität La Sapienza in Rom, ist die ausführliche Version eines Vortrags, den sie am 18.Februar in Berlin vor der Vereinigung Spree-Athen e.V. gehalten hat.

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    Die Autonomie der Politik – auch ein Kapitel zur Kritik der Politischen Theologie

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    Wenn es um den Zusammenhang von Politik und Moral geht, wächst die Begriffsverwirrung heutzutage rasch zum scheinbar unauflösbaren Knäuel. Spätestens seit dem 11. September 2001 wird in der öffentlichen Diskussion auch noch die „Rückkehr des Religiösen“ behauptet. Dies ist einer von mehreren Gründen, warum das Thema der Politischen Theologie offenbar noch immer oder erneut aktuell ist. Der Philosoph Volker Gerhardt bezieht dezidiert Position gegen eine Begründung des Politischen aus der Theologie und für die Autonomie der Politik, um damit gleich diverse ineinander verschlungene Knäuel aufzulösen. Dabei führt er uns von aktuellen Fragestellungen bis zur Antike und wieder zurück. Volker Gerhardt, der an der Humboldt-Universität seit 1992 Praktische Philosophie lehrt (www.philosophie.hu-berlin.de/institut/lehrstuehle/politik/mitarbeiter/gerhardt ), und als Autor zahlreicher Bücher und Essays zu den meistgelesenen Philosophen der Gegenwart gehört, hielt den folgenden Vortrag am 8.Juli 2008 in Berlin im Literaturhaus vor dem Verein Spree-Athen e.V. von Prof. Dr. Volker Gerhardt

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    Vom Archiv zur Arche – zur Frage des eigenen Erinnerns

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    „Die Tatsache, dass das Judentum als lebendige geistige Größe in der Shoa Europas verloren gegangen ist, hat eine Tragweite für die europäische Kultur als Ganze, weil das Judentum Träger des abendländischen Erbes ist. Das Ausmaß dieses Verlustes greift tief in die Wurzeln dieses Erbes ein und macht die Wiederentdeckungsarbeit schwierig“ – so heißt es im vorliegenden Text von Prof. Dr. Eveline Goodman-Thau. War die deutsch-jüdische Symbiose vor 1933 nur eine Täuschung? Wie soll ein Anfang (griech. ARCHE) heute aussehen, in dem das Judentum als geistig-kulturelle Kraft der Vermittlung von Tradition und Moderne in Europa eine lebendige Wirkstätte erhält? Diesen Fragen geht Goodman-Thau in ihrem Text nach, der gleichzeitig Grundlage ihrer Rede auf der Tagung „History and Memory after the Holocaust“ in Berlin Anfang November war (s.Artikel von Frank Hahn). Der Untertitel dieses Redemanuskripts heißt: „Zur Frage des eigenen Erinnerns zum 70. Jahrestag der Reichskristallnacht und dem 60jährigen Bestehens des Staates Israel“. Goodman-Thau wurde 2001 erste Rabbinerin Österreichs in ihrer Heimatstadt Wien, aus der sie 1938 mit ihrer Familie nach Holland geflohen war. Dort überlebte sie im Versteck den Holocaust und siedelte 1956 nach Jerusalem über, wo sie als Professorin für Jüdische Religions- und Geistesgeschichte lehrt. 1999 gründete sie in Buchen/Odenwald die „Hermann-Cohen-Akademie für Religion, Wissenschaft und Kunst“ (www.hermann-cohen-akademie.de) Goodman-Thau hatte in den letzten Jahren Gastprofessuren u.a. in Kassel, Oldenburg und Halle inne. Von Prof. Dr. Eveline Goodman-Thau

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    Wenn das kleine Wörtchen „Wenn“ nicht wäre – Zum Jahr der Mathematik; Teil III

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    In den ersten beiden Teilen dieses Aufsatzes zum Jahr der Mathematik beschäftigten wir uns damit, wie Mathematik zu Aussagen, also zu Wissen kommt. Neben dem Bereich des Wissens gibt es aber auch den Bereich des Glaubens und des Transzendenten, in denen die Mathematik durch die Jahrhunderte ebenfalls eine große Rolle spielte. In diesem dritten und letzten Teil wollen wir einen Exkurs in diesen Bereich unternehmen. Wir werden dabei sowohl sowohl den Bereich des religiösen Fundamentalismus berühren, als uns auch mit atheistischen Kritiken an Religion auseinander setzen, sowie Beispiele bringen, die zeigen welche Rolle die Mathematik hier spielen kann.

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    Wenn das kleine Wörtchen „Wenn“ nicht wäre – Zum Jahr der Mathematik 2008; Teil II

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    In diesem zweiten Teil dieses Aufsatzes zum Jahr der Mathematik betrachten wir Beispiele dafür, dass wir Mathematik zu lieben scheinen; die Statistik und unserem Eifer, alles messen zu wollen. Wir gehen dazu auf die Prognose von Wahlen ein und erläutern wie diese funktionieren. Allerdings werden auch Beispiele genannt, in denen die mathematische Methode die eigenen Annahmen zu hinterfragen nicht genügend angewendet wird. Auf diese Weise entstehen einerseits unterhaltsame Beiträge in Zeitungen und Fernsehen wie am Beispiel der Prognose von Fußballergebnissen demonstriert wird. Auf der anderen Seite kann dies aber auch zu schwerwiegenderen Fehlern führen, was wir am Beispiel der Finanzkrise und der Mathematik der Finanzmärkte ausführen werden.

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    Manes Sperber und Israel – eine kritische Annäherung

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    Manes Sperber, in jungen Jahren Gegner des Zionismus, änderte nach dem Holocaust vorsichtig und differenziert seine Einstellung gegenüber einem selbständigen jüdischen Staat. Seine Begegnung mit Israel hinterläßt uns weise Worte zum israelisch-palästinensichen Konflikt sowie zum kulturellen Selbstverständis des heutigen Israel, die aktueller denn je erscheinen. Der Autor des folgenden Beitrags ist Kurator am Jüdischen Museum Wien. Er trug den vorliegenden Text in einer leicht gekürzten Version anlässlich der Eröffnung der Manes Sperber-Ausstellung in Berlin vor. von Dr. Marcus Patka

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    Wenn das kleine Wörtchen „Wenn“ nicht wäre – Zum Jahr der Mathematik 2008; Teil I

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    Im Jahre 2008 begehen wir hier in Deutschland das Jahr der Mathematik. „Mathematik?“, wundert sich Mancher, „das habe ich früher schon nie verstanden oder gehasst.“ Gleichzeitig brauchen wir hier in Deutschland mehr Ingenieure und Naturwissenschaftler und sind aber ständig mit dem Kürzen von mathematischen Inhalten in der Schule und Studium konfrontiert. Wie kam es zu diesem Wandel, dass mathematische Inhalte, die vor zwei Generationen noch zum regulären Oberstufenstoff gehörten, heute als zu schwierig angesehen werden? „Sind wir dümmer geworden?“, könnte man fragen, aber das ist wohl zu verneinen. „Woran könnte es denn liegen?“, wäre die herausfordernde Folgefrage. Diese Frage beantworten zu wollen, wäre eine maßlose Überschätzung, was so ein Artikel (oder der Autor) leisten kann, aber es können ein paar Aspekte, Gedankensplitter und vielleicht auch Thesen zum Thema Mathematik präsentiert werden, die zum Nach- und Weiterdenken einladen sollen und unser Beitrag zum Jahr der Mathematik sind.

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    Wilhelm von Humboldt und Friedrich Schiller: Der Wallenstein-Brief und die Sprachphilosophie

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    Die Hauptinitiatorin des Humboldt-Forums Christine von Heinz, beschäftigt sich im folgenden Text mit der Entstehungsgeschichte der Sprachphilosophie Wilhelm von Humboldts. Häufig übersehen, doch bestens dokumentiert, ist dabei der Bezug zu Schillers Wallenstein. Ein wichiger geisteswissenschaftlicher Beitrag, der gut zum Geburtstag Wilhelm von Humboldts (22. Juni), zum wiedererwachten Interesse an klassischen Themen sowie der Debatte um das Humboldt-Forum paßt. von Christine von Heinz

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    Die amerikanische Finanzkrise und die massive Verschuldung der USA

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    Es folgt die – aktualisierte – deutsche Fassung des Textes von Reinhard Hildebrandt zur US-Finanzkrise. Der Autor hat die Reaktionen des Finanzestablishments auf diese Krise intensiv beobachtet. Dass selbst eingefleischte neoliberale Ideologen nun nach einer Regulierung der Märkte Ausschau halten, wird detailreich erläutert. Wie weit diese Wendung gehen wird, bleibt aber die offene Frage, die Hildebrandt am Schluß stellt: Nur neue Gewohnheiten oder tatsächlich ein New Deal?

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    Was verdankt die Welt Moses Mendelssohn heute?

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    Den folgenden Vortrag hielt die Herausgeberin der Werke Mendelssohns Eva J. Engel am 26. November 2003 in St. Trinitatis in Wolfenbüttel.

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    Jenseits von Partei und Parlament – W. Rathenaus „aufbauende Ideenpolitik“ in der „DG 1914“

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    Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen wir hier diesen Aufsatz aus dem Jahre 1993. Es geht uns besonders um die Darstellung der weitgehend unbekannten „Deutschen Gesellschaft 1914“ und die herausragende Rolle, die Walther Rathenau in dieser Zeit im öffentlichen Leben gespielt hat. Prof. Sösemann ist heute geschäftsführender Direktor des Friedrich-Meinecke-Institutes in Berlin. von Prof. Dr. Bernd Sösemann

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    Die Lehre von der Verfassung – Politische Theorie in Platons NOMOI

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    Wachsender Distanz und Entfremdung zwischen Politik und Bürgern entgegenzuwirken ist angesichts mannigfacher Unsicherheiten im Inneren wie in der Welt nötiger denn je. Am Beginnsolchen Wirkens sollten begründbare Einsichten stehen. Deswegen bemüht sich Volker Gerhardt, der als Professor an der Humboldt-Universität Berlin lehrt und dort den Lehrstuhl für praktische Philosophie innehat, seit Jahren um die Verbreitung der philosophischen Begründung politischen Handelns– so in seinem letzten Buch „Partizipation- Das Prinzip der Politik“ . Jenseits utopischer oder ideologischer Muster versteht es Gerhardt hinter dem Pragmatismus der Politik die Sicht auf die ursprüngliche Idee freizulegen, um durch eine stets neu zu gewinnende Vergewisserung unserer geistigen Wurzeln die Teilnahme am politischen Geschehen anzuregen. In seiner Terminologie stehen wir am „Beginn des Zeitalters der Konstitution“ – und aus dieser Sicht beschäftigt sich Gerhardt mit der ersten Lehre von der Verfassung, die von Platon in seinem zu wenig beachteten Spätwerk „Nomoi“ vor 2350 Jahren dargelegt worden ist. Wie modern – und vor allem zukunftsweisend (!) – dieses letzte Buch Platons für eine auf den MENSCHEN ausgerichtete Politik ist, zeigt Gerhardt an den zwei zentralen Begriffen der SELBSTERZIEHUNG und der EINIGKEIT DES EINZELNEN MIT SICH SELBST. Und noch etwas: Gerhardt unterstreicht die Überlegenheit der platonischen Verfassungslehre gegenüber den Vertragsmodellen der Moderne, weil bei Platon die freiwillige Zustimmung der Bürger zur Verfassung die Grundlage ihrer Legitimität darstellt. Der folgende Essay wurde von Volker Gerhardt am 21. November 2007 auch als Vortrag an der Berliner Humboldt-Universität in der Reihe „Institutsvorträge“ gehalten von Prof. Volker Gerhardt

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    Die Europäer – von Dämonen geplagte Wesen: zur Aktualität Alexander von Humboldts im 21.Jahrhundert

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    Der Verlust des kulturellen Gedächtnisses ist vielleicht die größte Gefahr für unsere Zivilisation. Wir bilden Funktionseliten in sogenannter „Zukunftskompetenz“ aus, die aber zumeist nichts oder nicht viel von kultureller und geschichtlicher Herkunft wissen. Diese Sorge bewegt den Wissenschaftler und ehemaligen Diplomaten Dr. Manfred Osten. Er zitiert den Religionsphilosophen Sören Kierkegaard mit den Worten: „Das Leben wird zwar nach vorn gelebt, aber nur nach rückwärts verstanden.“ Dieses rückwärtige Verstehen setze aber Entschleunigung der Zeit voraus, um sich des eigenen Tuns innezuwerden, so Osten. In Goethe und Alexander von Humboldt sieht Osten zwei Denker, die das Problem der Übereilung in der Moderne bereits vor 200 Jahren erkannt haben, und deren Aktualität er deswegen den Menschen heute nahebringen möchte. Das ist für Osten gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Wiedergewinnung des kulturellen Gedächtnisses. Dr. Manfred Osten hat 1969 mit einer Arbeit „Über den Naturrechtsbegriff in den Frühschriften Schellings“ promoviert und ging noch im gleichen Jahr in den diplomatischen Dienst, für den er viele Jahre an den deutschen Botschaften in Japan, Australien, Kamerun, Tschad und Frankreich tätig war. Im Auswärtigen Amt war er danach als Referatsleiter tätig. Von 1995-2004 war Manfred Osten Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung. Im Folgenden veröffentlichen wir den Text einer Rede, die Manfed Osten im November 2006 im niedersächsischen Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg hielt. Von Dr. Manfred Osten

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    Die EU zwischen transatlantischer Partnerschaft und engeren Beziehungen zu Indien-Russland-China

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    Die deutsche Politik ist gegenwärtig hinsichtlich der langfristigen strategischen Ausrichtung in der Außenpolitik von grundsätzlich divergierenden Positionen zwischen dem Bundeskanzleramt und dem Auswärtigen Amt geprägt. Um es zugespitzt zu formulieren: Während Angela Merkel die deutsche und europäische Position eher innerhalb eines revitalisierten Dreiecks USA-EU-Japan sucht, strebt Frank-Walter Steinmeier die engere Verflechtung Europas mit dem strategischen Dreieck Russland-Indien-China an. Dr. Reinhard Hildebrandt beleuchtet diese Divergenzen vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung seit dem II.Weltkrieg und wirft die Frage auf, wie lange es sich Europa noch leisten kann, keine eigenständige Rolle in der neuen weltpolitischen Lage zwischen einem „atlantischen und eurasischen Dreieck“ zu entwerfen, und stattdessen entweder unentschieden zwischen den Fronten zu schaukeln oder sich sogar einer möglichen neuen Containment-Politik der USA gegenüber Russland und China anzuschließen. Diese Frage wird insbesondere vor dem Hintergrund der massiven ökonomischen Schwächung der USA und dem gleichzeitigen ökonomischen Aufstieg Asiens virulent. von Dr. Reinhard Hildebrandt

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    Recht und Moral – Wozu verpflichtet das Gewissen?

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    Voroberhem.jpg einhundert Jahren, am 15. November 1907, wurde Claus Schenk von Stauffenberg geboren. Stauffenbergs „Gewissenstat“ am 20. Juli 1944 ist der exemplarische Ausdruck für die innere Konsequenz, mit der das Gewissen zum Handeln, das auch bis zum Äußersten geht, verpflichtet. In seiner Person verkörpert sich der Spannungsbogen von Recht, Moral, Pflicht und Gewissen, den Harald Oberhem im folgenden Beitrag behandelt. Harald Oberhem M.A. ist freier Mitarbeiter am Institut für Theologie und Frieden in Hamburg.

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    Die Einheit des Wissens – zum Verhältnis von Natur- und Geisteswissenschaften

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    Das Jahr der Geisteswissenschaften klingt langsam aus, man kann beginnen, erste Resümees zu ziehen. Dies leistet Prof. Volker Gerhardt im vorliegenden Text „Einheit des Wissens“, der thesenartig die Einheit von Geistes- und Naturwissenschaften wissenschaftshistorisch und philosophisch beleuchtet. Der Blick in die Geschichte – und hier vor allem auf die griechische Antike – unterstreicht und verstärkt dabei nur das leidenschaftliche Plädoyer für einen „Neuanfang der Geisteswissenschaften“, zu dem Volker Gerhardt aufruft.Volker Gerhardt hat diesen ausführlichen Text dankenswerterweise SOLON-line zur Verfügung gestellt. Eine kürzere Version ist in „Aus Politik und Zeitgeschichte“ 46/2007, der Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, erschienen.

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    Wie souverän ist das Volk? Betrachtungen zum Verhältnis Staat und Zivilgesellschaft

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    Politikverdrossenheit, verkrustete politische Strukturen, Parteiendemokratie sind arg strapazierte, um nicht zu sagen, inzwischen triviale Schlagworte, die jedoch auf das Unbehagen wenig durchlässiger Strukturen in unserer parlamentarisch verfassten Demokratie hinwiesen. Der Politikwissenschaftler Dr.Reinhard Hildebrandt beschäftigt sich seit längerem mit der Frage, wie die „Zivilgesellschaft“ größeren Spielraum an der politischen Gestaltung gewinnen kann. Er arbeitet an einem neuen Buch mit dem Titel „Öffnung des Staates zur Zivilgesellschaft – Abkehr von der Vorstellung staatlicher Administration als heilige Ordnung (Hierarchie) und Aufbrechen der Hierarchie“. Ein Kapitel dieses Buches hat Dr.Hildebrandt solon-line.de freundlicherweise vorab zur Verfügung gestellt, um den Diskurs zu eröffnen. In diesem Teil beschäftigt er sich vor allem mit dem Kommentar zum Grundgesetz und den Bezügen zu den Theorien von Hobbes, Rousseau und Carl Schmitt. Seine teilweise brisanten Thesen und Interpretationen sind bei näherem Hinsehen durch genaue Zitate gestützt, deren adäquate Beurteilung allerdings durch die Kenntnis der Geschichte politischer Philosophie erleichtert wird. Sind „wir“ tatsächlich „das Volk“? Geht alle Macht vom Volk aus? Oder ist „unsere“ Souveränität nur eine Chimäre? Der nachfolgende etwas längere Aufsatz reizt zur leidenschaftlichen Debatte, die wir im Solon gerne führen möchten.

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    Keplers Neue Astronomie

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    n seiner Astronomia Nova legt Johannes Kepler nicht nur die moderne Himmelsphysik dar, sondern er nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise. Jeder kann miterleben, wie eine neue Wissenschaft entsteht. Kepler berichtet von seinen neuen Ideen und Entdeckungen, aber auch von den „Irrfahrten” seines Geistes, weil wir, wie er sagt, auch in den „Erzählungen der „Argonauten”, die neue Erdteile entdecken, die Berichte über die Irrfahrten „nicht missen möchten”. Der folgende Artikel beschreibt die wichtigsten Stufen dieses Weges und zeigt den Zusammenhang zwischen Keplers Weltgeheimnis, Neuer Astronomie und Weltharmonik.

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    Mysterium Cosmographicum

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    Johannes Kepler enträtselt das Weltgeheimnis

    Mit Johannes Keplers Erstlingswerk, dem Mysterium Cosmographicum (Weltgeheimnis), beginnt die moderne Astronomie. Allein deshalb ist dieses Buch ist von historischem Interesse. Aber nicht nur das, es vermittelt einen Einblick, mit welchem Ideenreichtum Keplers Genie bei der Schaffung der neuen Wissenschaft zu Werke ging. Das ist auch heute noch modern. Im

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    Kurt Huber über Leibniz

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    Der Zusammenhang von Leibnizens Menschenbild und universeller Logik. Professor Kurt Hubers Leibnizbiographie zeigt, wie sich Leibnizens grundlegende Gedanken auf dem Gebiet der Mathematik und der Logik aus dessen Sicht des Menschen und seiner Stellung im Universum ableiten.

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Besprochen

Rezensionen

    Maria Janions „Die Polen und ihre Vampire“ – auch eine Literaturgeschichte der schwierigen Ost-West-Beziehungen in Europa

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    „Unsere östlichen Nachbarn“, dieser Ausdruck wurde mit der Osterweiterung der EU beliebt, aber was wissen wir von diesen Nachbarn, und vor allem, was wollen wir wissen? Die Krise um die Ukraine offenbart viel der Ignoranz und Hilflosigkeit des Westens, das ganz Andere der östlichen Kulturen wahrzunehmen. Nun ist im Sommer im Suhrkamp Verlag unter dem Titel „Die Polen und ihre Vampire“ ein Buch mit Essays der polnischen Literaturwissenschaftlerin Maria Janion erschienen, in dem sich ganz neue Sichtweisen auf unseren östlichen Nachbarn öffnen, die zugleich die Bedeutung der Literatur als ursprüngliches Feld für das psychologisch-historische Verständnis nationaler Kulturen erkennen lassen.

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    Die Rückgewinnung der Sprachlichkeit – zum Sammelband „Die drei Revolutionen der Denkart – Systematische Beiträge zum Denken von Bruno Liebrucks“ (Karl Alber Verlag 2013)

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    Auch unter philosophisch Interessierten den Namen Bruno Liebrucks (1911 – 1986) ins Gespräch zu streuen, kann verdutzte Blicke auslösen, die oft zu Fragezeichen zu gerinnen scheinen. Einer der originellsten und profundesten Denker des 20.Jahrhunderts scheint so gut wie vergessen, es sei denn, es hat jemand in den 60er Jahren in Frankfurt Philosophie studiert, und begegnete

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    Zeugin für ein modernes Judentum: über das kurze Leben der Francesca Albertini

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    Zu dem Buch „Deutschland oder Jerusalem – das kurze Leben der Francesca Albertini“ von Claus-Steffen Mahnkopf (Verlag zu Klampen)

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    Ein kleines Bild von Meese vor dem Tresor

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    Einige Überlegungen zum Roman „Johann Holtrop“ von Rainald Goetz

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    Zeugnis vom Unzerstörbaren…..zu dem Buch „Uns kriegt ihr nicht – jüdische Überlebende erzählen“

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    Tina Hüttl/Alexander Meschnig: „Uns kriegt ihr nicht / Als Kinder versteckt – jüdische Überlebende erzählen“, Piper Verlag München 2013

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    „Über Charlie Chaplins Der Diktator bitten wir nichts zu veröffentlichen.“

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    Norbert Aping, Liberty Shtunk! Die Freiheit wird abgeschafft. Charlie Chaplin und die Nationalsozialisten. Vorwort von Kevin Brownlow, 2011, Schüren Verlag, Marburg, 424 Seiten, viele Abbildungen, 38 €

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    Öffentlichkeit und Öffnung – die Dialogik des individuellen Bewusstseins

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    Zum neuen Buch von Volker Gerhardt : „Öffentlichkeit – die Politische Form des Bewusstseins“ (Verlag C.H.Beck, München 2012)

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    Plurale Ökonomie – Reichtum, Entfaltung und Fülle in Zeiten der Krise

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    In seinem neuen Buch zur „Pluralen Ökonomie“ zeigt Rudolf zur Lippe Wege auf, wie die ökonomische Theorie und die öffentliche Debatte zu Fragen der Wirtschaft aus ihrer einseitigen Verengung auf Optimierungsstrategien, Input-Output-Modelle und Kosten-Nutzen-Analysen zu befreien wären und der Entfaltung des Lebens mehr Raum zu geben wäre. (Rudolf zur Lippe: „Plurale Ökonomie – Streitschrift für Maß, Reichtum und Fülle“, Verlag Karl Alber, Freiburg 2012).

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    Die Medien und 9/11 – eine medienwissenschaftliche Untersuchung

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    Marcus B. Klöckner „9/11 – Der Kampf um die Wahrheit“ Heise Verlag (Telepolis Buch) ISBN: 3936931712 Eine Rezension von Patrick Grete

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    Rezension von Chaim Noll: Der Kitharaspieler

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    Eine Rezension von Chaim Nolls „Der Kitharaspieler“ von Bettina Klix

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    Cecile Wajsbrots „Die Köpfe der Hydra“: von der Scham des Überlebens und der Abwesenheit der Sprache

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    Die Schriftstellerin Cecile Wajsbrot, als Tochter polnischer Juden in Frankreich geboren und aufgewachsen, lebt seit einigen Jahren wechselweise in Paris und Berlin. Dort hat sie Ende März ihr neuestes Buch „Die Köpfe der Hydra“ – erschienen 2012 im Verlag Matthes und Seitz – einem breiteren Publikum vorgestellt. Von Frank Hahn

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    Rezension: Thomas Harlan, Veit.

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    Thomas Harlan, Veit. Unter Mitarbeit von Jean-Pierre Stephan und Sieglinde Geisel, Rowohlt Verlag, Reinbek, 156 Seiten, 17,95 € Von Bettina Klix

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    Geheimdienste auf dem indischen Subkontinent

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    Hein G. Kiessling ISI und R&AW – Die Geheimdienste Pakistans und Indiens Konkurrierende Atommächte, ihre Politik und der internationale Terrorismus Verlag Dr. Köster, Berlin, 2011

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    Die Gewalt der Positivität – zu Byung-Chul Hans Buch „Topologie der Gewalt“

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    Der vor allem durch seine Bücher „Was ist Macht“ und „Müdigkeitsgesellschaft“ bekannt gewordene Professor für Philosophie und Medientheorie Byung-Chul Han hat nun mit der „Topologie der Gewalt“ eine ungewöhnlich mutige Kritik der spätmodernen Leistungsgesellschaft verfasst. Der aus Korea stammende und heute in Karlsruhe lehrende Han traut sich u.a., der Gewalt der Transparenz nachzuspüren, wie sie sich in der zunehmend vernetzten und digitalisierten Welt manifestiert. Von Frank Hahn

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    Buchbesprechung: Alexander Rahr, Der kalte Freund

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    Eine Buchbesprechung von zu Alexander Rahrs Buch „Der kalte Freund“.

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    Buchbesprechung: Eberhard Sandschneider

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    Der erfolgreiche Abstieg Europas – Heute Macht abgeben, um morgen zu gewinnen Autoren informieren ihre Leser meist im Vorwort oder der Einleitung darüber, warum sie das Buch geschrieben haben. Sandschneider äußert sich in der Einleitung und im Haupttext auf Seite 52 über seine Motive.

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    Rezension: Bettina Stangneth: Eichmann vor Jerusalem

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    Bettina Stangneth: Eichmann vor Jerusalem von Bettina Klix 50 Jahre nach Beginn des Prozesses gegen Adolf Eichmann in Jerusalem im April 1961 eröffnete im Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ in Berlin eine Sonderausstellung. Die klug konzipierte Schau zeigte mit ihren sorgsam ausgewählten Filmbildern und Originaltönen lieber zu wenig als zu viel von diesem Ausnahme-Prozess.

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    Erbschaft unserer Zeit und Bericht an die Welt: Zu Ernst Bloch und Jan Karski

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    Die Berliner Schriftstellerin Bettina Klix ist u.a. durch ihre treffenden und kurzen Rezensionen von Filmen und auch Büchern bekannt. Aus letzteren veröffentlichen wir zwei, die thematisch verflochten sind, da sie anhand der Autoren Ernst Bloch und Jan Karski die Entstehung der Nazi-Diktatur sowie ihre Folgen behandeln. Von Bettina Klix

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    Verlorene jüdische Wurzeln? Hermann Cohens Philosophie aus den Quellen des Judentums

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    “Reinige Dein Denken“ – über den jüdischen Hintergrund der Philosophie von Hermann Cohen“ – so lautet der Titel der 2010 im Verlag Könugshausen und Neumann erschienenen Aufsatz- und Vortragssammlung aus dem Nachlass des 2008 verstorbenen Philosophen und Cohen-Forschers Dieter Adelmann. Die darin enthaltenen Texte sind wahrlich nicht nur für sog. Experten, Philosophen oder Kenner des Jüdischen interessant. Vielmehr könnte man sagen, die Texte Adelmanns gehörten dringend in den Diskurs über die deutsche und europäische Vergangenheit, zeigen sie doch in erstaunlicher Dichte, welch reiche Kultur wir durch die Vernichtung des europäischen Judentums verloren haben.

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    Rezension: Deutsch-amerikanische Intelligence Kooperationen

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    Anna Daun Auge um Auge? Intelligence-Kooperation in den deutsch-amerikanischen Beziehungen VS Verlag, Wiesbaden, 2011

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    Expedition in die Grauzone

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    Stephan Blancke Private Intelligence Geheimdienstliche Aktivitäten nicht-staatlicher Akteure VS Verlag, Wiesbaden, 2011

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    Literatur als „Lebensmittel“ – Ottmar Ettes Buch „ZusammenLebensWissen“ fordert die Life Sciences heraus

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    Spätestens als vor 10 Jahren das Jahr der Lebenswissenschaften ausgerufen wurde, avancierten die sog. „Life sciences“ zur Leitwissenschaft. Aber erklären sie wirklich das Leben? Der Romanist und Literaturwissenschaftler Ottmar Ette hat die wohl markanteste Herausforderung an Neurologen und Biologen, an die Wissenschafts- und Bildungspolitik formuliert: Die eigentliche Lebenswissenschaft sei die Literaturwissenschaft. Wovon denn handle Literatur, wenn nicht vom Leben? In seinem Ende 2010 erschienenen Buch „ZusammenLebensWissen“ – nach „ÜberLebensWissen“ und „ZwischenWeltenSchreiben“ als dritter Band im Kadmos-Verlag erschienen – formuliert es der Autor so: „Die Literatur erfindet den Horizont des Neuen, Künftigen und ist damit der Wissenschaft stets um eine Nasenlänge voraus.“ Was hier kühn erscheint, leuchtet sofort ein, wenn wir Leben als Erleben, Überleben und Zusammenleben auffassen.

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    Das Denken zum Tanzen bringen – neue Einsichten zur Philosophie des Wandels und der Bewegung

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    Mit seinem neuen Buch zur Philosophie des Wandels und der Bewegung möchte Rudolf zur Lippe unser Denken zum Tanzen bringen. Der Autor, der von 1974 bis 2002 als Professor für Sozialphilosophie und Ästhetik an der Universität Oldenburg lehrte, hat bereits zahlreiche Bücher zu den Themen „Sinnenbewusstsein“, „Am eigenen Leibe“, „Entfaltung der Sinne“ etc. verfasst. Bekannt ist der in Berlin und Hude lebende Philosoph, Künstler und Ausstellungsmacher nicht zuletzt für die „Karl Japsers Vorlesungen zu Fragen der Zeit“, in denen er über 15 Jahre lang Denker aus Europa, Asien und Afrika in Hude zum gemeinsamen Gespräch eingeladen hatte. Das transkulturelle Philosophieren sowie seine zahlreichen anderen Projekte aus dem Bereich der Kunst konzipiert er im Rahmen seiner Stiftung „Forum der Kulturen“. Die folgende Rezension seines neuesten Buches wurde nicht zuletzt von der mitreißenden Präsentation desselben im Berliner Radialsystem V angeregt, die aus einem Gespräch des Autors mit dem japanischen Philosophen Ryosuke Ohashi und der international renommierten Choreographin Sasha Waltz bestand.

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    Miteinander der Kulturen: Eine andere Aufklärung – ein Symposion in Berlin

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    Im Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 fand am 30.Juni ein Symposium zum Thema „Miteinander der Kulturen: eine andere Aufklärung“ statt, das gemeinsam von Spree-Athen e.V. und der Initiative Humboldt-Forum veranstaltet wurde. Es sollten dabei Ansätze zu anderen als nur „wissenschaftlichen“ Formen des Wissens, also sinnlichem, gestischem, ästhetischem und ethischem Wissen in einem Lernen der Kulturen von und miteinander erprobt werden. Dazu waren sieben außergewöhnliche zeitgenössische Denker aus Asien, Europa und Afrika zusammengekommen, die ihre Beiträge als Ansätze einer „Aufklärung der Aufklärung“ verstanden wissen wollten. Zweifelsohne trug dieses Symposium über den Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres hinaus auch zu einer Begegnung verschiedener Denkstile jenseits der oft zu eng gefassten europäischen Selbstreflexion bei. Dass diese Begegnungen in einer multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts, die zunehmend asiatisch und afrikanisch geprägt sein wird, von eminenter Bedeutung für das friedliche „Miteinander der Kulturen“ sind, bedarf wohl kaum der Erwähnung.

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    Die Krise des Ökonomismus

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    In der Schweiz ist es inzwischen ein klassischer Bestseller: Roger de Wecks Buch „Nach der Krise – Gibt es einen anderen Kapitalismus?“, das Ende 2009 im Verlag Nagel & Kimche erschienen ist. Der Publizist, Volkswirt und ehemalige Chefredakteur der Zeit Roger de Weck begab sich Anfang Februar auf Tour, um im Gespräch mit Joschka Fischer sein Buch vorzustellen. In Berlin war die Veranstaltung im großen Saal des Ethnologischen Museums in Dahlem von der Schleicherschen Buchhandlung organisiert, in Hamburg von der Körber-Stiftung. Es folgt eine etwas andere Buchbesprechung.

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    A Discovery at the Frankfurt Book Fair

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    Much of the literature on international affairs, not to speak of the mainstream media, exhibit clear symptoms of cognitive dissonance: The mental map of world political constellations does not correspond to the reality of a multipolar world system. But there are therapeutic remedies. One is reading Reinhard Hildebrandt’s new book American Hegemony – Global Ambitions

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    Westliche Angst versus östliche Hoffnung?

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    Rezension seines Buchs: Kampf der Emotionen – Wie Kulturen der Angst, Demütigung und Hoffnung die Weltpolitik bestimmen, (Originaltitel: The Geopolitics of Emotion), Deutsche Verlags-Anstalt, München 2009, 240 Seiten.

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    What’s Wrong with „European Universalism“?

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    Even well-educated and culturally sensitive people often remain caught within a frame of mind which seems „self-evident“ to them. But epistemologies – popular or elitist – are shaped by particular, historical contexts. When particular, historical epistemologies are being proclaimed as „universal,“ problems are preprogrammed. That’s why „European universalism“ is a critically important issue in the multipolar world, which needs new cultural and civilizational syntheses. The writings of the American social scientist Immanual Wallerstein can help to clarify this matter.

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    Was ist Leben? – Volker Gerhardt und die Philosophie in der Mitte Berlins

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    Volker Gerhardt feierte im Juli seinen 65. Geburtstag, ihm zu Ehren erschien bei Duncker und Humblot eine Festschrift seiner Schüler mit dem Titel „Was ist Leben?“. Nicht nur wird hier einer der herausragenden Philosophen unserer Zeit (LINK) gewürdigt, sondern wir erfahren auch etwas über das Leben der Philosophie im heutigen Berlin, wo Gerhardt seit 1993 Philosophie an der Humboldt-Universität lehrt. Wer sich ein Urteil über Denkwege in der zeitgenössischen Philosophie erlauben möchte, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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    „Europäischer Universalismus“ – Gibt es da ein Problem?

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    Auch gebildete Menschen, die andere Kulturen kennen, bleiben oft in einer „Weltanschauung“ gefangen, die ihnen so selbstverständlich erscheint, dass sie als „alternativlos“ empfunden wird. Aber alle Weltanschauungen – egal ob volkstümlich oder elitär – sind durch besondere historische Umstände bestimmt. Wenn nun solche partikulären Epistemologien als „universal“ deklariert werden, dann sind Probleme vorprogrammiert. Und deshalb ist der europäische Universalismus in der multipolaren Welt ein ernstes Problem. Auf der Suche nach neuen kulturell-zivilisatorischen Synthesen – einer multiplen, global verwobenen Moderne – sind die Beiträge des amerikanischen Sozialwissenschaftlers Immanuel Wallerstein hilfreich.

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    Atomraketen, Panzer und „IEDs“ – Eine Militärgeschichte des „langen 20. Jahrhunderts“

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    Am 23 Juni 2009 stellte der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld in Dresden die deutsche Ausgabe seines seines Buches „The Changing Face of War – Lessons of Combat from the Marne to Iraq“ vor. Im folgenden eine Rezension von „Gesichter des Krieges“*

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    Nuclear Rockets, Tanks and „IEDs“ – A Military History of the „Long 20th Century“

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    On June 23, 2009, the Israeli military historian Martin van Creveld presented the German edition of his his book “ The Changing Face of War – Lessons of Combat from the Marne to Iraq“ in Dresden. Following is a review of the book.

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    „Alexander von Humboldt und die Globalisierung“ – eine Buchbesprechung

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    Rechtzeitig zum 150.Todestag Alexander von Humboldts ist das neueste Buch des renommierten Humboldt-Forschers Ottmar Ette „Alexander von Humboldt und die Globalisierung“ erschienen. Der Leser lernt Humboldt nicht nur aus ganz neuer und eigener Perspektive kennen, sondern wird gleichzeitig herausgefordert, Humboldt aus der Rolle des halb vergessenen „letzten Universalgelehrten“ zu befreien, um mit ihm tätigen und lebendigen Umgang zu pflegen, den Verästelungen und Verflechtungen seines Denkens – MOBILE DES WISSENS – zu folgen, damit die heutige Phase der Globalisierung friedvoll gestalten werden kann.

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    Buchvorstellung: Dummheit ist Sünde

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    Gute Gesprächspartner für Interviews zu bekommen ist schwer. Dies trifft insbesondere auf Gesprächspartner zu, die bereits verstorben sind und nach Auffassung der Kirche im Himmel als Heilige leben. In dem Buch „Dummheit ist Sünde“ hat H.C. Zander genau ein solches Interview mit modernen Fragen und wörtlichen Zitaten aus der Feder Thomas von Aquins zu Stande

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    Geheimdienste und Intelligence-Kooperation in Europa

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    Im März 2009 erschien der von den Kölner Politikwissenschaftlern Thomas Jäger und Anna Daun herausgegebene Band Geheimdienste in Europa – Transformation, Kooperation und Kontrolle. Wer einen fundierten Überblick über die ziemlich zerklüftete „nachrichtendienstliche Landschaft“ in Europa sucht und mehr über die Probleme und Möglichkeiten ihrer Zusammenarbeit erfahren will, wird hier gut bedient. Das Buch kann dazu beitragen, die Arbeit der geheimen Nachrichtendienste nüchtern und sachlich zu betrachten, denn ohne solide und möglichst realitätsnahe Lagebeurteilung, die auch das einschließt, was nicht öffentlich zugänglich ist, kann es kein vernünftiges politisches Handeln gaben. Das gilt nicht nur für die Nationalstaaten, sondern auch für die Europäische Union in der multipolaren Welt.

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    „Exemplarisches Denken“ – eine Buchbesprechung

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    Anfang 2009 erschien im Münchner Wilhelm Fink Verlag unter dem Titel „Exemplarisches Denken“ eine Sammlung mit Aufsätzen und Essays des Philosophen Volker Gerhardt. Die Texte zur Ethik, Politik und Philosophie stammen aus den Jahren 2000 – 2008 und sind alle in der Zeitschrift „Merkur“ veröffentlicht worden. Wer Gerhardt, Professor für praktische Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin nur als Interpreten Kants oder Mitglied des Nationalen Ethikrats kennt, wird angesichts der Vielseitigkeit seiner Themen und Denkbewegungen überrascht sein.

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    Buchbesprechung von „Die Online-Durchsuchung“ von Burkhard und Claudia Schröder

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    Die Online-Durchsuchung. Die Klassifizierungen von ihr in Artikeln reichen von „Windei“ (c’t 28/08) bis hin zum ultimativen Schritt hin zu einem allumfassenden Orwell’schen Überwachungsstaat; sie umfassen also ein weites Spektrum. Doch auf was für Grundlagen ruhen solche Meldungen? Im August 2008 erschien zu diesem wichtigen Thema das auch für den Laien lesenswerte Buch „Die Online-Durchsuchung“ der Autoren Claudia und Burkhard Schröder im Heise Verlag, das wir hier vorstellen und diskutieren wollen. Dabei werden neue und weit über die Online-Durchsuchung selbst hinausgehende Aspekte deutlich werden, deren Diskussion mit dem Buch und diesem Artikel angestoßen und katalysiert werden sollen.

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    „Zur Analyse der Tyrannis“ – eine Ausstellung zu Manes Sperber in Berlin

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    Zum Namen Manes Sperber fällt den meisten spontan der Titel seiner Trilogie „Wie eine Träne im Ozean“ ein. Und wie geht es weiter, oder besser wie fing alles an? Wer war dieser Manes Sperber, der sich selbst „treuer Ketzer“ und „Wasserträger Gottes“ nannte? Im Literaturhaus Berlin läuft noch bis zum 19.Oktober eine Ausstellung über Sperber, die bereits im Jüdischen Museum Wien zu sehen war. Der Besuch dieser Ausstellung ist nur zu empfehlen, da Sperbers aufwühlender Lebens- und Ideenweg in den Wirren und Katastrophen des 20.Jahrhunderts dem Publikum in anschaulicher Weise nahegebracht wird. Manes Sperber verdient deutlich mehr Beachtung, sein Lebensweg und seine poetische Prosa erschüttern, rühren und ermuntern uns. Im galizischen Zablotow 1905 geboren, wächst Sperber in die Welt des chassidischen Judentums hinein. Vier Brüche kennzeichnen Jugend und frühes Erwachsenenleben: 1918 der Bruch mit dem jüdischen Glauben, 1923 der Bruch mit dem Zionismus, 1931 der Bruch mit der psychologischen Lehre Alfred Adlers und schließlich 1937 der Bruch mit der kommunistischen Partei. Wie schafft es ein Mensch mit diesen Erfahrungen, dass seine Seele nicht zerbricht? Sperber hat seine innerhalb weniger Jahre gemachten Erfahrungen mit dem Faschismus und dem Kommunismus bereits 1938 in seinem Buch „Zur Analyse der Tyrannis“ verarbeitet. Dieses Thema wird künstlerisch fortgeführt und variiert im Roman „Wie eine Träne im Ozean“, dessen Verfilmung an zwei Sonntagen im Oktober im Berliner Literaturhaus zu sehen ist. Die Ausstellung wurde im Rahmen der jüdischen Kulturtage am 14.September mit zwei anregenden und einfühlsamen Reden eröffnet, die wir mit freundlicher Genehmigung der Autoren veröffentlichen. Anders als beim Eröffnungsakt beginnen wir mit dem Essay von Frau Dr. Mirjana Stancic von der Ruhr-Universität Bochum zum Thema „Zur Analyse der Tyrannis. Manes Sperber“. von Dr. Mirjana Stancic

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    Buchbesprechung: Gesucht: ein Mendelssohn heute

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    Eva Engel ist Herausgeberin der 42-bändigen Jubiläumsausgabe von Mendelssohns Gesammelten Schriften (1972 – 2006) und arbeitet an der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. Seit beinahe 40 Jahren hat sie ihr Leben als Wissenschaftlerin und Forscherin Moses Mendelssohn gewidmet. von Prof. Dr. Eva J. Engel

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    Raketenabwehr, Russland und der Nahe Osten – eine Konferenz in Berlin

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    „Coping with Transatlantic Divergence – Exploring Common Solutions: Missile Defense, Russia, and the Middle East“ (zu deutsch etwa „Leben mit der transatlantischen Divergenz − Suche nach gemeinsamen Lösungen: Raketenabwehr, Russland und der Nahe Osten“) − so lautete der komplizierte Titel der dritten Transatlantischen Konferenz, die von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Frankfurt sowie der Friedrich Ebert Stiftung Berlin organisiert war. Die Tagung fand am 24./25.Juni in Berlin − parallel zur Nahost-Konferenz des Außenministeriums − in den Räumen der Hessischen Landesvertretung statt. Unter dem nüchternen Thema kamen höchst brisante Themen zur Sprache, die im folgenden Artikel zusammengefasst und kommentiert werden

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    Buchbesprechung: Russland gibt Gas

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    Das Buch Russland gibt Gas von Alexander Rahr ist ein Plädoyer für den unvoreingenommenen Dialog mit Russland, der nur unter der Voraussetzung historischer Kenntnisse und kulturellen Einfühlungsvermögens gelingen kann. Der Autor Alexander Rahr ist Programmdirektor für Eurasien in der DGAP (Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik) in Berlin. Ferner sitzt er im Lenkungsausschuss des „Petersburger Dialogs“. Rahr ist kein „Russland-Romantiker“, er überzeichnet weder in die eine noch die andere Richtung, sondern präsentiert nüchtern Unmengen an Fakten, Bezügen und Hintergründen, um die deutsche Öffentlichkeit von ihren Russland – Klischees zu befreien und gleichzeitig zu mahnen, dass wir beim Festhalten an diesen Klischees mehr verlieren könnten als nur einen politischen Partner, nämlich Wohlstand und Frieden. (Alexander Rahr, Russland gibt Gas: Die Rückkehr einer Weltmacht, Hanser Wirtschaft, 288 Seiten; Februar 2008, ISBN-10: 3446413952, 19,90 Euro)

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    Buchbesprechung „Ende der Privatsspäre“

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    In diesem Beitrag wird das Buch des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar „Das Ende der Privatssphäre“ besprochen. Dabei wird besonders auf die bisher vernachlässigte gesellschaftliche Dimension der Debatte des Themas „Privatsphäre“ eingegangen und ausführlich diskutiert.

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    Wo sind die Jobs? Betrachtungen eines Ökonomie-Professors aus Berlin

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    Die Debatte um die durchnummerierten Sozial- und Wirtschaftsprobleme wie z.B. Arbeitslosengeld I oder Hartz IV trägt teilweise groteske Züge. Auch die Frage, ob und mit welcher Geschwindigkeit der Aufschwung sich 2008 fortbewege und wie man evtl. dem Aufschwung auf die Beine helfen könne, hat beinahe komische Facetten. Denn die wichtigste Frage wird bei alledem nicht aufgeworfen, nämlich die nach der Höhe der privaten und öffentlichen Investitionsquote − und diese ist entscheidend für Wachstum und Arbeitsplätze. Der Berliner Volkswirtschaftler Prof. Carl-Ludwig Holtfrerich hat dazu ein Buch geschrieben „Wo sind die Jobs?“. Ende September hielt er darüber einen Vortrag in der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir fassen hier diesen Vortrag zusammen; zusätzlich erscheint ein Artikel von Prof. Holtfrerich selbst, den er SOLON zur Verfügung gestellt hat.

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    Schüler heben versunkene Sprachschätze

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    Katrin Bibiella, Das vergessene Wort – Vom Reichtum der deutschen Sprache, Edition Erneuerung geistiger Werte, Bd. 7, Dr. -Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung, Juni 2006, 290 Seiten, ISBN-13 978-3-938088-07-4, € 24,80. Da passives Wehklagen über verlorene Schätze noch nie geholfen hat, konzipierte die Musikerin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Katrin Bibiella ein Sprachprojekt, bei dem Schüler der Mittel- und Oberstufe als philologische Schatzgräber tätig wurden.07083_wortbuch_160px.jpg Jeder Teilnehmer erhielt einen kleinen Forschungsauftrag: Aus einem exemplarischen Kunstwerk deutscher Sprache sollten zunächst ungebräuchliche, aus dem Wortschatz verschwundene Worte herausgesucht werden, und anschließend Worte, die „du besonders schön und poetisch“ findest bzw. „die zu unserem Wortschatz gehören sollten“. Und siehe da: die erste Gruppe der vergessenen Worte erwies sich in der Regel als Fundgrube für die zweite. In einem weiteren Schritt sollten die Schüler beeindruckende Satzgebilde sammeln, die „du herausschreiben würdest, um sie in besonderer Weise zu bewahren“, oder sogar „auswendig lernen würdest, damit sie dich durch dein Leben begleiten“. So entstand eine faszinierende Quellensammlung von einzigartiger Authentizität, ein Schatzkästlein all dessen, was diese 14-19-Jährigen schön und wertvoll finden, wonach sie offenbar hungern und das sie sich gerne zurückholen wollen. Buchbesprechung von Gabriele Liebig

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    Buchbesprechung: Partizipation – das Prinzip der Politik

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    Volker Gerhardt, Professor für politische Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin, hat mit seinem neuesten Buch Partizipation – das Prinzip der Politik, das 2007 im Münchner Beck Verlag erschienen ist, einen bisher viel zu wenig beachteten Umsturz einiger bisher gültiger Paradigmen der politischen Philosophie abgeliefert. Sein Buch ist der lebendige Beweis dafür, dass das 20. Jahrhundert tatsächlich hinter uns liegt, und wir uns nicht nur in einem neuen Jahrhundert befinden, sondern möglicherweise in dem, was Gerhardt als Epochenwandel bezeichnet. Das Buch ist ein starkes Plädoyer für den demokratischen Rechtsstaat, dessen philosophische Wurzeln bis in die Antike offengelegt werden, und dafür, dass wir als Bürger wieder aktiver an ihm partizipieren.

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    Was die Welt im Innersten zusammenhält

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    Johannes Kepler war ein genialer Mensch, und ein sehr liebenswerter dazu. Er war seiner Zeit um Jahrhunderte voraus. Er ist der Begründer der modernen Astronomie, und mit ihm beginnt eigentlich erst die modere Naturwissenschaft. Mehr noch! Keplers Denken verfügt über eine Tiefe und einen Reichtum, der weit über dem Standard der heutigen natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen liegt. Deshalb hat Kepler uns „Modernen“ etwas zu sagen.

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    Die Philosophie der Physiker

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    Der Autor Erhard Scheibe (*1927) ist emeritierter Philosophieprofessor an der Universität Göttingen. Er forschte auf dem Gebiet der Wissenschaftsphilosophie mit besonderem Fokus auf die Grundlagen der modernen Physik, wie Quanten- und Relativitätstheorie, die er dank seiner Assistenzzeit bei Carl-Friedrich v. Weizsäcker gleichsam aus erster Hand lernte. Dieses Buch behandelt darum auch nicht alle philosophischen Gedanken aller Physiker, sondern eben nur die der Physiker von 1900 plus/minus 50 Jahre.

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