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Militärstrategie
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2. Mai 2010 |
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Im
Oktober 2009 wurde im Mid-Atlantic Club Bonn in einem
Mittagsgespräch über Formen moderner Konflikte und deren
rechtliche und humanitäre Konsequenzen vorgetragen. Bei der
Bewertung dieser asymmetrischen Konfliktformen wies der vortragende
Professor Dr. Hobe, Direktor am Institut für Völkerrecht der
Universität Köln, auf die nur lückenhafte Geltung des
traditionellen Kriegsvölkerrechts hin. Dies hat Bedeutung für eine
mögliche weltweite Strategie der NATO, über die eine Kommission des
Generalssekretärs der NATO Ende 2010 berichten wird. Der erfahrene
Wehrjurist Dr. Friedhelm Krüger-Sprengel wies wegen der Bedeutung
der Begrenzung kollateraler Schäden für zivile Bevölkerungen bei
weltweiten Militäreinsätzen in Friedenszeiten auf Nicht-Letale
Waffen (NLW) hin. Dieses Waffenspektrum müsste bei
Einsatzgrundsätzen künftig mehr Berücksichtigung finden. Zu
den Perspektiven für NLW sah Dr. Krüger-Sprengel aktuellen Anlass
dafür das
seit 1999 vorhandene NLW Konzept der NATO zunächst intern und dann
auf breiterer internationaler Ebene fortzuentwickeln.
von Friedhelm Krüger-Sprengel
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weiter …
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