„Gute und schlechte Machtexpansion“ Eine kritische Analyse des Artikels von Vittorio Hösle, " Macht und Expansion - Warum das heutige Russland gefährlicher ist als die Sowjetunion der 70er Jahre, Blätter für deutsche und internationale Politik, 6`15, S.101-110

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1. Demokratien machen Fehler, Putins Autokratie gefährdet die Menschheit

Vittorio Hösle unterlegt seinem Artikel ein einfaches Schema, in dem der einen Seite zwar (un)verzeihliche Fehler vorgehalten werden, der anderen Seite aber aggressives Verhalten mit hohem Gefahrenpotential für die Erhaltung des Weltfriedens. Die (un)verzeihlichen Fehler rechnet er „dem Westen“ an, das gefährliche Ausmaß an Aggressivität Putins

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Der erste Weltkrieg und die Frage nach der Brüderlichkeit

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Der folgende Essay entstand bereits im Frühjahr 2014 und wurde ursprünglich für den Essay-Wettbewerb der Universität Eichstätt geschrieben, der dieses Jahr unter dem Motto „2014 – 1914: Brücken über Gräben“ stand. Nachdem das Wettbewerbs-Verfahren im Oktober abgeschlossen wurde, steht der Veröffentlichung des folgenden Texts nichts mehr im Wege.

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Stimme und Blick, Gleichgültigkeit und Antwortfähigkeit Hermann Brochs Roman „Die Schuldlosen“ und die Krise Europas

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Hermann Brochs Roman „Die Schuldlosen“ und die Krise Europas

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Industrielle Entwicklung und Verortung Russlands in der globalen Machtstruktur

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Die Berichterstattung über Russland wechselt von traditionellen Vorurteilen – wie z.B. die Einschätzung als rückständiges Land weit im Osten Europas – zu bewusst abschätzigen Bemerkungen über sein Gesellschaftssystem; von der Furcht vor unkontrollierbaren Einfluss in der Energieversorgung Europas zu missionarischen Forderungen nach Demokratisierung des Landes. In einer Analyse der augenblicklichen strategischen Position Russlands im Weltgeschehen erweisen sich solche Meinungsäußerungen als große Hindernisse, die schleunigst überwunden werden müssen.

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Helmut Schmidt and Giscard d’Estaing: What Needs to be Done After the Brussels EU Summit

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Helmut Schmidt and Giscard d’Estaing: What Needs to be Done After the Brussels EU Summit

By Michael Liebig

The 50% “haircut” of Greece’s debt was inevitable. Most private creditors had already written off their Greek state bonds by that percentage – or more. The € 440 billion “European Financial Stability Facilty” (EFSF) has gotten the

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Buchbesprechung: Eberhard Sandschneider

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Der erfolgreiche Abstieg Europas – Heute Macht abgeben, um morgen zu gewinnen Autoren informieren ihre Leser meist im Vorwort oder der Einleitung darüber, warum sie das Buch geschrieben haben. Sandschneider äußert sich in der Einleitung und im Haupttext auf Seite 52 über seine Motive.

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Money Alone Won’t Solve the Greek Crisis

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By Michael Liebig

In early May, a poll conducted for the magazine stern showed that 43% of the Germans polled oppose German financial aid to Greece, while 51% find it acceptable. On May 26, the Frankfurter Allgemeine Zeitung titled an article on the same subject “Swelling Disgruntlement”. However, the disgruntlement is the German population has

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Some Thoughts on the “DSK Affair”

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By Michael Liebig

All in all, Bill Clinton was a good American President. Yet, in 1998 President Clinton was almost impeached because he had an extramarital affair with a young woman, Monica Lewinsky, and had initially lied about it. All in all, Dominque Strauss-Kahn was a good, maybe a very good Managing Director of the

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Waldai-Klub 2010: Russische Geschichte und deren Einfluss auf die politische Gegenwart

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In diesem Artikel fasst der ehemalige Ministerpräsident und Justizminister der slowakischen Republik Dr. Jan Čarnogurský (links ein Bild von ihm mit Dr. Sergej Karaganow von der Waldai-Konferenz 2009) seine Eindrücke über die diesjährige 7. Tagung des Waldai-Klubs zusammen, die vom 31. August bis zum 7. September in St. Petersburg statt fand. Jedes dieser Treffen wird von einer sehr offenen diskursiven Atmosphäre getragen und bietet so einen sonst selten möglichen Einblick in die Denkweise und Ansicht von Russlands Führung und zivilgesellschaftlichen Elite zur Zukunft Russlands und seiner internationalen Beziehungen. Von Dr. Jan Čarnogurský

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Miteinander der Kulturen: Eine andere Aufklärung – ein Symposion in Berlin

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Im Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 fand am 30.Juni ein Symposium zum Thema „Miteinander der Kulturen: eine andere Aufklärung“ statt, das gemeinsam von Spree-Athen e.V. und der Initiative Humboldt-Forum veranstaltet wurde. Es sollten dabei Ansätze zu anderen als nur „wissenschaftlichen“ Formen des Wissens, also sinnlichem, gestischem, ästhetischem und ethischem Wissen in einem Lernen der Kulturen von und miteinander erprobt werden. Dazu waren sieben außergewöhnliche zeitgenössische Denker aus Asien, Europa und Afrika zusammengekommen, die ihre Beiträge als Ansätze einer „Aufklärung der Aufklärung“ verstanden wissen wollten. Zweifelsohne trug dieses Symposium über den Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres hinaus auch zu einer Begegnung verschiedener Denkstile jenseits der oft zu eng gefassten europäischen Selbstreflexion bei. Dass diese Begegnungen in einer multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts, die zunehmend asiatisch und afrikanisch geprägt sein wird, von eminenter Bedeutung für das friedliche „Miteinander der Kulturen“ sind, bedarf wohl kaum der Erwähnung.

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