Die Sprache und das Unnennbare Gedanken zu Jean-Luc Nancys „Das exzessive Sprechen“

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„Aber die Sprache hört nicht auf, ihre Bedeutungen in Bewegung zu bringen, sie spielen und zittern zu lassen, und auf diese Weise spricht sie und weiß sich als Sprache: sie ist in der Annäherung, im Bewegten. Woher kommt sie?“ … so sagt es und so fragt der französische Philosoph Jean-Luc Nancy in seinem Buch „Die Anbetung“. Der folgende Text versteht sich als Kommentar zu einem Teilaspekt dieses Werks: dem Thema Sprache, das Unnennbare, das Schweigen und das Reden über das Göttliche.

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Das Unsagbare Schreiben – eine Berliner Tagung über Literatur zum Völkermord

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Der Ort war nicht schlecht gewählt. Bei guter Sicht kann man von der Berliner Insel Schwanenwerder über das Wasser der Havel hinüberblicken zum Haus der Wannsee Konferenz. Diese räumliche Nähe symbolisierte vielleicht auch eine zeitliche, womöglich etwas von der zeitübergreifenden Thematik, um die es auf Schwanenwerder ging: „Das Unsagbare schreiben – Prosa über den Völkermord“, so der Titel einer Tagung der Evangelischen Akademie, die in Zusammenarbeit mit der AGA (Arbeitsgruppe Anerkennung – gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V.) sowie der Deutsch-Armenischen Gesellschaft organisiert wurde und Mitte Oktober in den Räumlichkeiten der Akademie stattfand.

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Gesellschaftliche Tauschverhältnisse als Basis ökonomischer Theorien

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Gesellschaftliche Tauschverhältnisse sind zwar der Ausgangspunkt der ökonomischen Theorie, aber die in der Regel in Tauschverhältnissen existierende ungleiche Ausgangsposition der Tauschwilligen bleibt in der vorherrschenden Theoriebildung zunächst unberücksichtigt. Warum das so ist und welche Folgen daraus entstehen, lässt sich am Buch von Joseph E. Stiglitz „The Price Of Inequality“ gut erkennen.

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Zeugin für ein modernes Judentum: über das kurze Leben der Francesca Albertini

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Zu dem Buch „Deutschland oder Jerusalem – das kurze Leben der Francesca Albertini“ von Claus-Steffen Mahnkopf (Verlag zu Klampen)

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Ein kleines Bild von Meese vor dem Tresor

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Einige Überlegungen zum Roman „Johann Holtrop“ von Rainald Goetz

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Am Rand. Misstrauen als Engagement in der Poetik Ilse Aichingers

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Von Dr.Marko Pajevic

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Zeugnis vom Unzerstörbaren…..zu dem Buch „Uns kriegt ihr nicht – jüdische Überlebende erzählen“

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Tina Hüttl/Alexander Meschnig: „Uns kriegt ihr nicht / Als Kinder versteckt – jüdische Überlebende erzählen“, Piper Verlag München 2013

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Schmerz, Verantwortung, Sagen: Aspekte der Sprache in Emmanuel Levinas’ „Jenseits des Seins“ (Teil 1)

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Wie, wenn das Philosophieren nicht länger vom autonomen Ich ausginge, sondern vielmehr von dessen Verwundbarkeit und Ausgesetztheit? Ein solches Denken entzöge dem Ich zunächst seine Sicherheit – wurde doch und wird, zumeist und in der vordersten Linie des Denkens, die Selbstbestimmung des Ich als Befreiung und Verheißung gelesen; das autonome Ich, das sich seiner – religiösen, mythologischen oder politisch-gesellschaftlichen – Fesseln entledigt, wurde in eine Position scheinbarer Stärke eines wissenden Zugriffs gerückt, der sich die Welt nicht länger zu entziehen schien.

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Zur Sprache Adornos

Kontrapunktisch, hellhörig

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Der vorliegende Text war seinerzeit von Rudolf zur Lippe für das Projekt eines deutschen Literaturlexikons geschrieben worden, dann wurde er vom Autor als Redebeitrag auf einer Arbeitstagung verlesen, die 2003 zum Thema „Die Lebendigkeit der kritischen Gesellschaftstheorie“ aus Anlass des 100.Geburtstages von Theodor W.Adorno an der Universität Frankfurt/Main stattfand. Alle Beiträge zu dieser Tagung sind in einem Sammelband zusammengefasst, der von Andreas Gruschka und Ulrich Oevermann im Pandora-Verlag unter dem Tagungs-Titel erschienen und inzwischen vergriffen ist. Deswegen freuen wir uns besonders darüber, auf der Solon-Website diesen Text zur Sprache Adornos der breiteren Öffentlichkeit vorstellen zu können.

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„Über Charlie Chaplins Der Diktator bitten wir nichts zu veröffentlichen.“

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Norbert Aping, Liberty Shtunk! Die Freiheit wird abgeschafft. Charlie Chaplin und die Nationalsozialisten. Vorwort von Kevin Brownlow, 2011, Schüren Verlag, Marburg, 424 Seiten, viele Abbildungen, 38 €

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