Informationsflut und Sprache: wird uns bald hören und sehen vergehen?

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Sprache ist nicht Information, auch wenn dies in der „Informationsgesellschaft“ häufig behauptet wird. Wir drohen manches Mal, in der Informationsflut zu ertrinken, und gleichzeitig verarmt unsere Sprache zusehends, wie man am öffentlichen Gebrauch von „Plastikwörtern“ sehen – oder besser – hören kann. Weil das Denken vom Sprechen abhängt, ist dringend ein Bewusstseinswandel geboten bzw. ein besseres Verständnis, was Sprache eigentlich sei. Vom Ursprung der Sprache, von Plastikwörtern und von großen Sprachdenkern wie Humboldt, Herder oder Liebrucks handelt der folgende Text, der als Vortrag in Berlin am 16.Oktober 2008 vor dem Verein „Spree-Athen e.V.“ gehalten wurde.

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Wissensdarstellung bei Leibniz

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Die in den letzten Jahrzehnten exponentiell anwachsende Flut von Wissen (und auch Pseudowissen) schreit förmlich nach neuen Methoden der Wissensdarstellung, mit denen Wissen bewertet, in Relation gesetzt und verwertbar gemacht werden kann. Schon Gottfried Leibniz war dieses Problem der Wissensdarstellung bewußt, und er hat grundlegende Entdeckungen auf diesem Gebiet gemacht, die heute mit der modernen Computertechnik verwirklicht werden können. Von Peter Jaenecke

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