Unendliche Fäden aus einem Knäuel gezogen – Jahresrückblick 2011

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Man kann sich gegen Ende des Jahres 2011 kaum vor Jahresrückblicken retten. In selbigen werden aber eher konstruierte Zusammenhänge gezeigt: So sieht man dann innerhalb einer Minute Bilder von der Strahlung in Fukushima und dem strahlenden Glamour der Hochzeit von Prinz William und Kate. Trivialerweise ist richtig, dass in 2011 viel passiert ist in Deutschland, in Nordafrika, im Nahen Osten, in Japan, aber auch in unserem Denken und unseren „Werten“, wo vieles was in 2010 noch als wichtig erachtet wurde, unwichtig oder gar falsch geworden ist. Es gab so viele Fäden, nicht nur rote, an die man in Texten anknüpfen könnte, aus denen man Texturen schaffen könnte und sie bilden ein echtes Knäuel. Wir wollen hier gar nicht versuchen, alle Fäden abzuwickeln und zu einem einheitlichen, gar abgeschlossenen, Bild zu weben, aber wir wollen einige Fäden herausziehen. Denn es lohnt auch der ausschnitthafte Blick zurück auf 2011, von dem wir hier einen möglichen skizzieren und damit unsere Leserinnen und Leser zum eigenen Weben anregen wollen.

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Unerhörte Echos aus 2009 und ihr Nachhall für 2010

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Das Jahr 2010 hat begonnen und die diversen Jahresrückblicke aus Zeitungen und Fernsehen haben das Jahr 2009 abgearbeitet. Ist das so? Oder gibt es Themen die nicht hinreichend beachtet wurden, die noch „nachhallen“? In diesem Beitrag nehmen wir diverse Peilungen zu diesen „Echos“ aus 2009 auf, die auch noch für 2010 wichtig sein werden. So rekapitulieren wir „die Krise“ und blicken auf die Studentenproteste. Ferner thematisieren wir den Zustand des kritischen Journalismus hier in Deutschland und diskutieren den Skandal um das Testendlager Asse mit seinen Implikationen auf die Klimadebatte. Es war also ein volles und ereignisreiches Jahr 2009. Wir wünschen allen unseren Lesern ein gutes neues Jahr 2010. Von Patrick Grete und Frank Hahn

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Jahresrückblick 2008 – Denkanstöße für 2009

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Wie bei jedem Jahresrückblick ist es naturgemäß schwierig, alles zu überblicken und Revue passieren zu lassen. Aber darum geht es auch nicht, schließlich sind wir kein historisches Institut. Der Fokus dieses Rückblicks ist aber auch nicht die Unterhaltung, wie wir sie derzeitig häufiger im Fernsehen sehen, sondern es geht darum, die Aufmerksamkeit auf einige, in den Augen des Autors wichtige Aspekte des Jahres 2008 zu lenken und so zum Nach- und Weiterdenken und zur Diskussion einzuladen.

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