Wenn das kleine Wörtchen „Wenn“ nicht wäre – Zum Jahr der Mathematik; Teil III

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In den ersten beiden Teilen dieses Aufsatzes zum Jahr der Mathematik beschäftigten wir uns damit, wie Mathematik zu Aussagen, also zu Wissen kommt. Neben dem Bereich des Wissens gibt es aber auch den Bereich des Glaubens und des Transzendenten, in denen die Mathematik durch die Jahrhunderte ebenfalls eine große Rolle spielte. In diesem dritten und letzten Teil wollen wir einen Exkurs in diesen Bereich unternehmen. Wir werden dabei sowohl sowohl den Bereich des religiösen Fundamentalismus berühren, als uns auch mit atheistischen Kritiken an Religion auseinander setzen, sowie Beispiele bringen, die zeigen welche Rolle die Mathematik hier spielen kann.

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Wenn das kleine Wörtchen „Wenn“ nicht wäre – Zum Jahr der Mathematik 2008; Teil II

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In diesem zweiten Teil dieses Aufsatzes zum Jahr der Mathematik betrachten wir Beispiele dafür, dass wir Mathematik zu lieben scheinen; die Statistik und unserem Eifer, alles messen zu wollen. Wir gehen dazu auf die Prognose von Wahlen ein und erläutern wie diese funktionieren. Allerdings werden auch Beispiele genannt, in denen die mathematische Methode die eigenen Annahmen zu hinterfragen nicht genügend angewendet wird. Auf diese Weise entstehen einerseits unterhaltsame Beiträge in Zeitungen und Fernsehen wie am Beispiel der Prognose von Fußballergebnissen demonstriert wird. Auf der anderen Seite kann dies aber auch zu schwerwiegenderen Fehlern führen, was wir am Beispiel der Finanzkrise und der Mathematik der Finanzmärkte ausführen werden.

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Wenn das kleine Wörtchen „Wenn“ nicht wäre – Zum Jahr der Mathematik 2008; Teil I

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Im Jahre 2008 begehen wir hier in Deutschland das Jahr der Mathematik. „Mathematik?“, wundert sich Mancher, „das habe ich früher schon nie verstanden oder gehasst.“ Gleichzeitig brauchen wir hier in Deutschland mehr Ingenieure und Naturwissenschaftler und sind aber ständig mit dem Kürzen von mathematischen Inhalten in der Schule und Studium konfrontiert. Wie kam es zu diesem Wandel, dass mathematische Inhalte, die vor zwei Generationen noch zum regulären Oberstufenstoff gehörten, heute als zu schwierig angesehen werden? „Sind wir dümmer geworden?“, könnte man fragen, aber das ist wohl zu verneinen. „Woran könnte es denn liegen?“, wäre die herausfordernde Folgefrage. Diese Frage beantworten zu wollen, wäre eine maßlose Überschätzung, was so ein Artikel (oder der Autor) leisten kann, aber es können ein paar Aspekte, Gedankensplitter und vielleicht auch Thesen zum Thema Mathematik präsentiert werden, die zum Nach- und Weiterdenken einladen sollen und unser Beitrag zum Jahr der Mathematik sind.

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Interview mit Eberhard Knobloch über Eulers Mathematik, Philosophie und Theologie

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Vom 11.6. bis zum 15.6. 2007 fand an der Universität Dortmund im Fachbereich Physik die Eulerwoche zum Gedenken an den 300. Geburtstag des Mathematikers, Physikers und Philosophen Leonard Euler statt. Zum Auftakt hielt am Dienstag im physikalischen Kolloquium der Wissenschaftshistoriker Eberhard Knobloch von der TU Berlin einen Vortrag über einige Aspekte von Eulers Werk. Danach führte Patrick Grete von Solon-line mit Prof. Dr. Knobloch das folgende Interview über Eulers Mathematik, Philosophie, sowie auch über dessen Gottesverständnis und Theologie. Ferner wird auf den mathematischen Umgang mit dem Unendlichen sowohl bei Nikolaus von Kues als auch bei Leibniz und Euler eingegangen.

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