Westliche Angst versus östliche Hoffnung?

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Rezension seines Buchs: Kampf der Emotionen – Wie Kulturen der Angst, Demütigung und Hoffnung die Weltpolitik bestimmen, (Originaltitel: The Geopolitics of Emotion), Deutsche Verlags-Anstalt, München 2009, 240 Seiten.

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Parteien, Zivilgesellschaft & Wissenschaft – Anmerkungen zur Bundestagswahl

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Mit den Bundestagswahlen am 27. September 2009 ist das jahrzehntelange Duopol der „Volksparteien“ CDU/CSU und SPD durch ein komplexes Fünfparteiensystem abgelöst worden. Mit der neuen Bundesregierung von CDU/CSU und FDP dürfte sich an den Grundlinien der deutschen Außen- und Innenpolitik sich zunächst nicht viel ändern – was kein Nachteil sein muss. Der Niedergang der Volksparteien offenbart die tiefe Kluft zwischen den politischen Parteien und der Zivilgesellschaft. Durch diese Kluft sind die Parteien, nicht nur die Volksparteien, einer geistig-politischen Sterilität anheim gefallen. Es droht den Parteien ein selbstverschuldetes Abdriften in den politischen Autismus, denn neue, zukunftsweisende Ideen werden im zivilgesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs erzeugt.

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Buchbesprechung: Partizipation – das Prinzip der Politik

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Volker Gerhardt, Professor für politische Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin, hat mit seinem neuesten Buch Partizipation – das Prinzip der Politik, das 2007 im Münchner Beck Verlag erschienen ist, einen bisher viel zu wenig beachteten Umsturz einiger bisher gültiger Paradigmen der politischen Philosophie abgeliefert. Sein Buch ist der lebendige Beweis dafür, dass das 20. Jahrhundert tatsächlich hinter uns liegt, und wir uns nicht nur in einem neuen Jahrhundert befinden, sondern möglicherweise in dem, was Gerhardt als Epochenwandel bezeichnet. Das Buch ist ein starkes Plädoyer für den demokratischen Rechtsstaat, dessen philosophische Wurzeln bis in die Antike offengelegt werden, und dafür, dass wir als Bürger wieder aktiver an ihm partizipieren.

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