Industrielle Entwicklung und Verortung Russlands in der globalen Machtstruktur

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Die Berichterstattung über Russland wechselt von traditionellen Vorurteilen – wie z.B. die Einschätzung als rückständiges Land weit im Osten Europas – zu bewusst abschätzigen Bemerkungen über sein Gesellschaftssystem; von der Furcht vor unkontrollierbaren Einfluss in der Energieversorgung Europas zu missionarischen Forderungen nach Demokratisierung des Landes. In einer Analyse der augenblicklichen strategischen Position Russlands im Weltgeschehen erweisen sich solche Meinungsäußerungen als große Hindernisse, die schleunigst überwunden werden müssen.

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Russia: The “Cold Friend”

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Russia: The “Cold Friend”

by Michael Liebig

On March 4, 2012, presidential elections will be held in Russia. It seems certain that Putin will win, becoming President for a third term, after the previous two terms 2000-2008 and having been Prime Minister 1999-2000 and 2008-2012. The time span in which Putin has been the most

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Buchbesprechung: Alexander Rahr, Der kalte Freund

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Eine Buchbesprechung von zu Alexander Rahrs Buch “Der kalte Freund”.

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Waldai-Klub 2010: Russische Geschichte und deren Einfluss auf die politische Gegenwart

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In diesem Artikel fasst der ehemalige Ministerpräsident und Justizminister der slowakischen Republik Dr. Jan Čarnogurský (links ein Bild von ihm mit Dr. Sergej Karaganow von der Waldai-Konferenz 2009) seine Eindrücke über die diesjährige 7. Tagung des Waldai-Klubs zusammen, die vom 31. August bis zum 7. September in St. Petersburg statt fand. Jedes dieser Treffen wird von einer sehr offenen diskursiven Atmosphäre getragen und bietet so einen sonst selten möglichen Einblick in die Denkweise und Ansicht von Russlands Führung und zivilgesellschaftlichen Elite zur Zukunft Russlands und seiner internationalen Beziehungen. Von Dr. Jan Čarnogurský

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Unintended Consequences – Some Thoughts on the 20th Anniversary of Germany’s Reunification

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October 3, 2010 marked the 20th anniversary of German reunification. The same day, there were Presidential elections in Brazil. Surely, sheer coincidence, but one might also see it as a curious hint at a parallelism of change since 1990. The year of German unification also marked a takeoff point for rising powers like China, India or Brazil. Then, of course, no one saw it that way. German unification ended the bipolar system of two superpowers, it seemed to open up an era of unipolar domination by one superpower, but ultimately marked the beginning of a multipolar world.

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Auf Augenhöhe mit Russland – Aspekte der Modernisierungspartnerschaft

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In den deutsch-russischen sowie den europäisch-russischen Beziehungen haben auf der übergreifenden strategischen Ebene in den letzten Jahren manche Krisen, Missverständnisse und auch Rückschläge das Klima immer wieder belastet. Dennoch wird der Dialog auf allen Ebenen nicht nur fortgesetzt, sondern auch immer neu begonnen. Dass dies so ist und manche Belastungsprobe in den Beziehungen schließlich im gemeinsamen Interesse gemeistert werden konnte, liegt wohl vor allem an den unzähligen „rissfesten“ menschlichen und zivilgesellschaftlichen Kontakten und Gesprächebenen, die vor allem im deutsch-russischen Forum und dem Petersburger Dialog gebündelt werden (www.deutsch-russisches-forum.de). Viel zu wenig von der Öffentlichkeit bemerkt, bewegen sich die jeweiligen Gesellschaften schrittweise aufeinander zu, ohne dabei ihre Eigenarten aufgeben zu müssen – das Stichwort hierfür lautet Modernisierungspartnerschaft. SOLON sprach darüber mit zwei ausgewiesenen Experten des deutsch-russischen Forums: Martin Hoffman (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des deutsch-russischen Forums) und Prof. Dr.Wilfried Bergmann (Stellvertretender Vorsitzender des deutsch-russischen Forums).

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Die neue Europäische Architektur: Die Rolle der Ukraine

DGAP, Portrait Russlandabteilung
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Eine internationale Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) in Berlin am 9. März 2010 Wie wird die künftige Außen- und Sicherheitspolitik der Ukraine aussehen? Welche wirtschaftlichen Reformen sind nötig, um mit der EU und Russland zu kooperieren? Welche Rolle wird die Zivilgesellschaft – z.B. NGOs – bei der Stabilisierung der Ukraine spielen, und was kann Kiew zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus beitragen? Darüber diskutierten im Rahmen der internationalen Konferenz The New European Architecture. The role of Ukraine Experten aus der Ukraine, Deutschland, Russland und der EU. Das Zentrum Russland/Eurasien der DGAP führte die Konferenz zusammen mit der ukrainischen Stiftung „United World” durch, die der „Partei der Regionen” nahe steht. Ergänzend zum Beitrag von Alexander Rahr finden Sie (im Anschluss an den Konferenzbericht) einen Link auf Reinhard Hildebrandts Aufsatz What Unites the European Union and Ukraine? – The Search for Identity!

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Russia in Euro-Atlantic Space

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Sergei Karaganov is a leading Russian political scientist. He is Deputy Director of the Institute of Europe at the Russian Academy of Sciences. In the following article, Karaganov analyzes Russia’s position in the current – multipolar – world political setting. He argues that Russia is facing not only a strategic, but a civilizational choice: Prioritizing relations with China and Asia or with Europe and the USA? By Sergei Karaganov

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Deutschland und Russland im europäischen Gefüge

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Seit dem Ende des Kalten Krieges tragen Deutschland und Russland – in jeweils spezifischer Weise – mit ihrem politischen Gewicht und ihrer zivilisatorischen Leistung (im weitesten Sinne des Begriffs) zur Entwicklung des europäischen Gefüges bei. Dabei werden beide Staaten, wenn auch in unterschiedlichem Maße, von der Europäischen Union, NATO, Europa-Rat und OSZE sowie von den Erwartungen der anderen Bewohner des „Gemeinsamen Hauses Europa“ und globalstrategischen Problemstellungen beeinflusst. Dies muss vor dem Hintergrund der gegenseitigen kulturellen und politischen Wahrnehmung in der Geschichte – insbesondere während der beiden Weltkriege und des Kalten Krieges – bis in die Gegenwart gesehen werden. Von Dr. Hans-Georg Wieck

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Die Europäische Union und das Neue Russland

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Am 30. Oktober sprach Dr. Hans-Georg Wieck — er war Botschafter in Teheran, Moskau, bei der NATO in Brüssel, in Indien, Repräsentant der OSZE Vertreter in Minsk und Präsident des Bundesnachrichtendienstes — vor dem Mid Atlantik Club in Bonn, der unter der Leitung des ehemaligen Regierungssprechers Dr. Friedhelm Ost und Dr. F. Krüger-Sprengel (Ministerialdirigent a.D.) steht. Das Thema des Vortrages von Dr. Wieck war „Die Europäische Union und das Neue Russland“. Vor dem Hintergrund des jüngsten Kaukasuskonfliktes und der geopolitischen Tatsache, dass die EU und Russland auf eine gute Nachbarschaft angewiesen sind, ist die Frage, wie das Verhältnis zwischen EU und Russland in der Zukunft gestaltet werden soll, von größter Wichtigkeit. Das gilt gerade in Hinblick auf den EU-Russland-Gipfel am 14. November in Nizza. Die wesentlichen Aspekte des Vortrages vor dem Mid Atlantic Club sind in dem nachfolgenden Aufsatz von Dr. Wieck enthalten, der u.a. in der Zeitschrift der Gorbatschow-Stiftung erschienen ist. In den kommenden Wochen wird SOLON weitere Beiträge zur Gestaltung des Verhältnisses EU- Russland veröffentlichen. von Dr. Hans-Georg Wieck

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