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Von Frank Hahn; weitere Beiträge von Frank Hahn finden Sie hier: frankhahn Wie, wenn das Philosophieren nicht länger vom autonomen Ich ausginge, sondern vielmehr von dessen Verwundbarkeit und Ausgesetztheit? Ein solches Denken entzöge dem Ich zunächst seine Sicherheit – wurde doch und wird, zumeist und in der vordersten Linie des Denkens, die Selbstbestimmung des Ich als Befreiung und Verheißung gelesen; das autonome Ich, das sich seiner – religiösen, mythologischen oder politisch-gesellschaftlichen – Fesseln entledigt, wurde in eine Position scheinbarer Stärke eines wissenden Zugriffs gerückt, der sich die Welt nicht länger zu entziehen schien.
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Von Frank Hahn; weitere Beiträge von Frank Hahn finden Sie hier: frankhahn Statt einer Einleitung ein wenig leerer Raum, um die Frage klingen zu lassen .
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Von Frank Hahn; weitere Beiträge von Frank Hahn finden Sie hier: frankhahn Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Jean-Francois Lyotard und Zygmunt Bauman In Fortsetzung des kurzen Kommentars zu Lyotards Buch „Heidegger und die Juden“ (Solon, 17.4.2012) soll versucht werden, einige schwierige Passagen in Lyotards Text im Lichte von Zygmunt Baumans Werk „Dialektik der Ordnung. Die Moderne und der Holocaust1“ weiter zu beleuchten – wie auch umgekehrt Baumans Text durch Lyotard anders wahrzunehmen.
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Von Frank Hahn; weitere Beiträge von Frank Hahn finden Sie hier: frankhahn Wer wollte leugnen, dass die „Versuchung zur Tyrannei“ nirgends und niemals abwesend ist? Dass das „Monster totalitärer Herrschaft“ jeden Moment aufwachen kann? Wir zitieren hier zwei Schriftsteller, die außerhalb Europas ihre Wurzeln haben: Kossi Efuoi aus Togo und Elias Khoury aus dem Libanon. Beide haben kürzlich vor Berliner Publikum eine wissenschaftliche Tagung zum Thema „Rassismus in der Philologie des 19.Jahrhunderts“ (1) eingeleitet und begleitet. Dass unsere Abwehrkräfte gegen die erwähnte Versuchung und das entsprechende Monster nicht zuletzt durch das „Lebensmittel Literatur“ (Prof.Ottmar Ette) gestärkt würden, gelang Ihnen zweifellos trefflich zu zeigen.
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Von Weitere Autoren; weitere Beiträge von Weitere Autoren finden Sie hier: Weitere Autoren Der jüdische Sprachdenker Franz Rosenzweig wird äußerst selten mit dem Spachforscher Wilhelm von Humboldt in Verbindung gebracht. Im folgenden Beitrag wird Rosenzweigs Bezug auf Humboldt am Beispiel der grammatischen Form des Dualis erörtert, die neue Perspektiven eröffnet, ein gemeinschaftsbildendes Wir nicht in totalitären kollektiven Ideologien enden zu lassen. Die Autorin lehrt Sprachwissenschaften an der La Sapienza Universität in Rom sowie Jüdische Philosophie am Collegio Rabbinico Italiano der Hebräischen Universität Jerusalem. Von Prof. Dr. Donatella Di Cesare
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Von Frank Hahn; weitere Beiträge von Frank Hahn finden Sie hier: frankhahn Aus Anlass des 175. Todestages Wilhelm von Humboldts veranstaltete die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Anfang April eine internationale Tagung unter dem Titel „Wilhelm von Humboldt: Universalität und Individualität”, die gleichzeitig einen von mehreren Beiträgen der Akademie zum Berliner Wissenschaftsjahr 2010 ausmachte. Dabei traten ganz unterschiedliche Zugänge zu Humboldts Werk und Ideen zu Tage – ein Hinweis auf die Vielschichtigkeit unserer eigenen Geistestradition zwischen dialogischem und monologischem Denken, der nachzuspüren es ermöglichte, auch manche aktuelle Fragen aus neuem Blickwinkel zu beleuchten.
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Von Frank Hahn; weitere Beiträge von Frank Hahn finden Sie hier: frankhahn „Was erwartet die Welt vom Humboldt-Forum?” – unter diesem Motto fanden in den letzten beiden Monaten in Berlin zwei Veranstaltungen der „Initiative Humboldt-Forum” an symbolträchtigen Orten wie der Rotunde des Alten Museums sowie im Neubau der Akademie der Künste am Brandenburger Tor statt. Der japanische Philosoph Ohashi sowie der ehemalige UNO-Generalsekretär Boutros Boutros Ghali waren eingeladen, um die Frage nach der Erwartung an das Humboldt-Forum zu beantworten. Im November soll der Architekturwettbewerb um die innere Gestaltung des Berliner Schlosses entschieden sein, so dass die Debatte um das Konzept des Humboldt-Forums in die nächste Runde gehen kann. Damit richtet sich die Frage an die Welt gleichermaßen an uns alle – an die Menschen in Berlin, Deutschland und Europa.
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