Stimme und Blick, Gleichgültigkeit und Antwortfähigkeit Hermann Brochs Roman „Die Schuldlosen“ und die Krise Europas

Share

Hermann Brochs Roman „Die Schuldlosen“ und die Krise Europas

Weiterlesen

Ist das Lesen von Gedichten politisch? Erster Versuch….

Share

Statt einer Einleitung ein wenig leerer Raum, um die Frage klingen zu lassen .

Weiterlesen

Öffentlichkeit und Öffnung – die Dialogik des individuellen Bewusstseins

Share

Zum neuen Buch von Volker Gerhardt : „Öffentlichkeit – die Politische Form des Bewusstseins“ (Verlag C.H.Beck, München 2012)

Weiterlesen

Jacques Derrida: Denken in und mit der Sprache

Share

Die drei Autoren dieses Beitrags haben im Rahmen ihrer Forschungen zum Thema Sprache gemeinsam einen Text von Jacques Derrida gelesen, den sie im Folgenden versuchen zu kommentieren und zu „entschlüsseln“. Es handelt sich um Derridas Aufsatz „Babylonische Türme“, der selbst ein Kommentar zu Benjamins berühmten Text „Die Aufgabe des Übersetzers“ ist. Die folgenden Seiten sind also ein Kommentar des Kommentars zum Thema Sprachverwirrung, Übersetzung, Namensgebung, das so alt ist wie die Geschichte vom Turmbau zu Babel – und so neu wie jeder Tag der Begegnung unterschiedlicher Menschen in dieser vielfältigen Welt. von Katrin Funke, Frank Hahn, Reinhard Hildebrandt

Weiterlesen

Informationsflut und Sprache: wird uns bald hören und sehen vergehen?

Share

Sprache ist nicht Information, auch wenn dies in der „Informationsgesellschaft“ häufig behauptet wird. Wir drohen manches Mal, in der Informationsflut zu ertrinken, und gleichzeitig verarmt unsere Sprache zusehends, wie man am öffentlichen Gebrauch von „Plastikwörtern“ sehen – oder besser – hören kann. Weil das Denken vom Sprechen abhängt, ist dringend ein Bewusstseinswandel geboten bzw. ein besseres Verständnis, was Sprache eigentlich sei. Vom Ursprung der Sprache, von Plastikwörtern und von großen Sprachdenkern wie Humboldt, Herder oder Liebrucks handelt der folgende Text, der als Vortrag in Berlin am 16.Oktober 2008 vor dem Verein „Spree-Athen e.V.“ gehalten wurde.

Weiterlesen

Schüler heben versunkene Sprachschätze

Share

Katrin Bibiella, Das vergessene Wort – Vom Reichtum der deutschen Sprache, Edition Erneuerung geistiger Werte, Bd. 7, Dr. -Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung, Juni 2006, 290 Seiten, ISBN-13 978-3-938088-07-4, € 24,80. Da passives Wehklagen über verlorene Schätze noch nie geholfen hat, konzipierte die Musikerin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Katrin Bibiella ein Sprachprojekt, bei dem Schüler der Mittel- und Oberstufe als philologische Schatzgräber tätig wurden.07083_wortbuch_160px.jpg Jeder Teilnehmer erhielt einen kleinen Forschungsauftrag: Aus einem exemplarischen Kunstwerk deutscher Sprache sollten zunächst ungebräuchliche, aus dem Wortschatz verschwundene Worte herausgesucht werden, und anschließend Worte, die „du besonders schön und poetisch“ findest bzw. „die zu unserem Wortschatz gehören sollten“. Und siehe da: die erste Gruppe der vergessenen Worte erwies sich in der Regel als Fundgrube für die zweite. In einem weiteren Schritt sollten die Schüler beeindruckende Satzgebilde sammeln, die „du herausschreiben würdest, um sie in besonderer Weise zu bewahren“, oder sogar „auswendig lernen würdest, damit sie dich durch dein Leben begleiten“. So entstand eine faszinierende Quellensammlung von einzigartiger Authentizität, ein Schatzkästlein all dessen, was diese 14-19-Jährigen schön und wertvoll finden, wonach sie offenbar hungern und das sie sich gerne zurückholen wollen. Buchbesprechung von Gabriele Liebig

Weiterlesen

„After“Deutsch (1) — Sprachenvielfalt oder amerikanisierte Einfaltssprache?

Share

Die fortschreitende Anglisierung unserer Sprache ist nicht nur ärgerlich, sie hat weitreichende Konsequenzen auf allen Gebieten. Besonders folgenreich ist diese Entwicklung im Bereich Wissenschaft und Bildung. Die Universitäten werden zu anglisierten Inseln, und sogar an den Schulen ist dieser Prozess in vollem Gange. Forschen und Anwenden, Denken und Sprechen werden voneinander abgeschnitten, die Gesellschaft zweigeteilt in eine Elite, die Englisch spricht und schreibt, und eine Öffentlichkeit, die sich selbst immer weniger versteht. Die Lösung liegt in der Mehrsprachigkeit; mehrere Sprachen lernen und gut beherrschen ist alte europäische Tradition und das beste Mittel gegen Anglisierung und Halbsprachigkeit. Von Rosa Tennenbaum

Weiterlesen