Die Autonomie der Politik – auch ein Kapitel zur Kritik der Politischen Theologie

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Wenn es um den Zusammenhang von Politik und Moral geht, wächst die Begriffsverwirrung heutzutage rasch zum scheinbar unauflösbaren Knäuel. Spätestens seit dem 11. September 2001 wird in der öffentlichen Diskussion auch noch die „Rückkehr des Religiösen“ behauptet. Dies ist einer von mehreren Gründen, warum das Thema der Politischen Theologie offenbar noch immer oder erneut aktuell ist. Der Philosoph Volker Gerhardt bezieht dezidiert Position gegen eine Begründung des Politischen aus der Theologie und für die Autonomie der Politik, um damit gleich diverse ineinander verschlungene Knäuel aufzulösen. Dabei führt er uns von aktuellen Fragestellungen bis zur Antike und wieder zurück. Volker Gerhardt, der an der Humboldt-Universität seit 1992 Praktische Philosophie lehrt (www.philosophie.hu-berlin.de/institut/lehrstuehle/politik/mitarbeiter/gerhardt ), und als Autor zahlreicher Bücher und Essays zu den meistgelesenen Philosophen der Gegenwart gehört, hielt den folgenden Vortrag am 8.Juli 2008 in Berlin im Literaturhaus vor dem Verein Spree-Athen e.V. von Prof. Dr. Volker Gerhardt

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Interview mit Eberhard Knobloch über Eulers Mathematik, Philosophie und Theologie

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Vom 11.6. bis zum 15.6. 2007 fand an der Universität Dortmund im Fachbereich Physik die Eulerwoche zum Gedenken an den 300. Geburtstag des Mathematikers, Physikers und Philosophen Leonard Euler statt. Zum Auftakt hielt am Dienstag im physikalischen Kolloquium der Wissenschaftshistoriker Eberhard Knobloch von der TU Berlin einen Vortrag über einige Aspekte von Eulers Werk. Danach führte Patrick Grete von Solon-line mit Prof. Dr. Knobloch das folgende Interview über Eulers Mathematik, Philosophie, sowie auch über dessen Gottesverständnis und Theologie. Ferner wird auf den mathematischen Umgang mit dem Unendlichen sowohl bei Nikolaus von Kues als auch bei Leibniz und Euler eingegangen.

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