Gesellschaftliche Tauschverhältnisse als Basis ökonomischer Theorien

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Gesellschaftliche Tauschverhältnisse sind zwar der Ausgangspunkt der ökonomischen Theorie, aber die in der Regel in Tauschverhältnissen existierende ungleiche Ausgangsposition der Tauschwilligen bleibt in der vorherrschenden Theoriebildung zunächst unberücksichtigt. Warum das so ist und welche Folgen daraus entstehen, lässt sich am Buch von Joseph E. Stiglitz „The Price Of Inequality“ gut erkennen.

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Chinesische Anstrengungen zur Vermeidung eines neuen Ost-West-Konflikts: USA/EU/Japan – China/Russland

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1. Premier Li Keqiangs erster Auslandsbesuch führt nach Indien

Anlässlich des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang in New Delhi publizierte die führende Zeitung Indiens, The Hindu, am 5. Juni 2013 Srinath Raghavans Kommentar „When the dragon comes calling – The new Chinese leadership wants to reach out to India and New Delhi should make

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Das Finanzsystem als organisierte Verantwortungslosigkeit Amerikanische – Hintergründe der internationalen Finanzkrise

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Ein Essay über die Hintergründe der Finanzkrise von der freien Journalistin Dr. Sabine Grund.

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America and China: Strategic “Competition” in the Pacific Escalates

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America and China: Strategic “Competition” in the Pacific Escalates

by Michael Liebig

The American sociologist Immanuel Wallerstein has recently noted that most politicians and media have a strange habit: debating intensely geopolitical developments which turn out to be non-events. Wallerstein listed some recent examples of this geopolitical myopia: „Israel is not going to bomb

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Das drohende Ende der repräsentativen Demokratie

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Die repräsentative Demokratie ist entgegen einer weit verbreiteten Meinung eine endliche Struktur. Gelingt es dem Staat nicht mehr, den formlosen Gegenhalt zu erhalten, den die gesellschaftlichen Formationen untereinander erzeugen, naht auch das vorzeitige Ende der repräsentativen Demokratie. Denn ist der Staat maßlosen „Gemeinwohlbelangen“ starker gesellschaftlicher Kräfte ohne hilfreiche Kooperationspartner ausgeliefert, muss er die Untergrabung seiner vom „Volk als Ganzes“ abgeleiteten Legitimation zur Erhaltung der Gesellschaft chancenlos hinnehmen. Die Zivilgesellschaft kann er als Kooperationspartner gewinnen, sofern er bereit ist, die seiner Hierarchie eigene starre Legitimationskette aufzubrechen und als zusätzliche Legitimationsquelle das sich selbstbestimmende Individuum anzuerkennen.

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Die Krise des Ökonomismus

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In der Schweiz ist es inzwischen ein klassischer Bestseller: Roger de Wecks Buch „Nach der Krise – Gibt es einen anderen Kapitalismus?“, das Ende 2009 im Verlag Nagel & Kimche erschienen ist. Der Publizist, Volkswirt und ehemalige Chefredakteur der Zeit Roger de Weck begab sich Anfang Februar auf Tour, um im Gespräch mit Joschka Fischer sein Buch vorzustellen. In Berlin war die Veranstaltung im großen Saal des Ethnologischen Museums in Dahlem von der Schleicherschen Buchhandlung organisiert, in Hamburg von der Körber-Stiftung. Es folgt eine etwas andere Buchbesprechung.

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Joseph. A. Schumpeter und die Krise

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Unbestritten ist, dass Joseph A. Schumpeter einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts war. Gerade angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise wäre eine Rückbesinnung auf seinen wirtschaftswissenschaftlichen Beitrag überaus sinnvoll. Nun ist Schumpeters 1000-seitiges Hauptwerk Konjunkturzyklen, das für ein angemessenes Verständnis der Krise besonders wichtig ist, keine leichte Lektüre. Im Folgenden wird versucht, die Kernelemente der Schumpeterschen Theorie der Konjunkturzyklen herauszuarbeiten.

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The Real Issue of the G8/G5 Summit in L’Aquila

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In L’Aquila an era has ended which began 34 years ago in Rambouillet near Paris. The trilateral “World Economic Summits” of the USA, Europe and Japan are history. Now China, India, Brazil, South Africa and Mexico and the G8 are meeting “on an equal footing”. The G8 has become the “G8/G5”. Inevitably, the question arises why the US dollar should remain the single world reserve currency?

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Der entwicklungsrelevante Zusammenhang von Krise und Wandel

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Die Gründerkrise von 1873/79 als historische Lernkapazität zur Bewältigung der aktuellen Finanz- und Weltmarktrezession Wenn man die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise angemessen verstehen will – und das wäre ja auch die Voraussetzung, sie überwinden zu können – muss man diese Krise in wirtschaftsgeschichtlicher Perspektive sehen. Dabei greift aber die – vorschnelle – Analogie zur Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre zu kurz. Demgegenüber wäre durch die eingehendere Beschäftigung mit der Depression von 1873-79 viel zu lernen. Über das hohe, aber bislang vernachlässigte Lernpotential der „Gründerkrise“ für die Bewältigung der aktuellen Krise hielt Margrit Grabas von der Universität des Saarlandes am 14. Mai bei „Spree-Athen e.V.“ in Berlin einen Vortrag. Im Folgenden die von der Autorin überarbeitete Fassung dieses Vortrages. Von Prof. Dr. Margrit Grabas

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Die EU – eine Ellipse mit zwei Brennpunkten

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Vorliegender Text wurde am Tag der Europawahlen als Kommentar aus deutscher Sicht in einem französischen Online-Magazin veröffentlicht. Die europäische Entwicklung von der Gründung der Montanunion bis zur EU wird dabei in den größeren weltpolitischen Kontext eingeordnet.

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