Zivilgesellschaft im Spannungsverhältnis von Staat und Ökonomie

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Politiker verweisen gern auf die Unzulänglichkeiten der Zivilgesellschaft, wenn ihre politischen Aktionen nicht den gewünschten Erfolg erbracht haben. Als erstrebenswerte Entwicklungsaufgabe sehen sie an, in weniger entwickelten Staaten zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern und zivilgesellschaftliche Strukturen zu installieren. In ihren Äußerungen erhält der Begriff der Zivilgesellschaft eine Eindeutigkeit, die ihm in der wissenschaftlichen Analyse jedoch nicht zukommt. Außerdem kann sich zivilgesellschaftliches Engagement nicht immer auf eine Unterstützung durch den Staat verlassen und der Staat ruft die Zivilgesellschaft auch nicht zur Hilfe, wenn er im Widerstreit mit transnationalen Unternehmen und dem weltweit agierenden Finanzkapital zu unterliegen droht.

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Ist der Neoliberalismus am Ende ? Gedanken zum Dialog zwischen Staat und Zivilgesellschaft

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„Ein kleines Land kommt groß raus“, könnte man fast satirisch feststellen, seitdem das Fürstentum Liechtenstein Schlagzeilen im großen Steuerskandal macht, der uns vermutlich noch lange beschäftigen wird. Der moralische Ansehensverlust unserer Eliten wird zudem von einer Konsolidierung der Linken in Deutschland begleitet. Ist der Neoliberalismus als Ideologie am Ende, wie einige politische Beobachter mutmaßen ? Wie auch immer die Antwort darauf in der Folge ausfallen wird, geht Solon-Online der Frage nach, wie eine neue und tragfähige Balance zwischen transnationalen Konzernen, dem Staat und der Zivilgesellschaft in einem gesamtgesellschaftlichen Diskurs thematisch erarbeitet werden könnte. Wir würden uns freuen, wenn viele Stimmen sich an demselben beteiligten und laden ausdrücklich zu Kommentaren, Arbeitspapieren, Diskussionsbeiträgen ein, die auf unserer Website veröffentlicht werden können.

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