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Zeitgeschichte
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21. Juni 2009 |
Die Gründerkrise von 1873/79 als historische Lernkapazität zur Bewältigung der aktuellen Finanz- und Weltmarktrezession
Wenn man die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise angemessen verstehen will - und das wäre ja auch die Voraussetzung, sie überwinden zu können - muss man diese Krise in wirtschaftsgeschichtlicher Perspektive sehen. Dabei greift aber die - vorschnelle - Analogie zur Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre zu kurz. Demgegenüber wäre durch die eingehendere Beschäftigung mit der Depression von 1873-79 viel zu lernen. Über das hohe, aber bislang vernachlässigte Lernpotential der "Gründerkrise" für die Bewältigung der aktuellen Krise hielt Margrit Grabas von der Universität des Saarlandes am 14. Mai bei "Spree-Athen e.V." in Berlin einen Vortrag. Im Folgenden die von der Autorin überarbeitete Fassung dieses Vortrages.
Von Prof. Dr. Margrit Grabas
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Zeitgeschichte
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30. März 2009 |
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Dr. Ján Čarnogurský
war in den Jahren vor 1989 Dissident in der Tschechoslowakei. Aus dem
Gefängnis wurde er durch die „Sanfte Revolution“ im November
1989 befreit. In den folgenden Jahren war er der Stellvertretende
Ministerpräsident der Tschechoslowakei, danach der
Regierungschef und der Justizminister der Slowakei. Im folgenden
seine Gedanken zum Osterfest 2009.
Von Jan Čarnogurský
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Zeitgeschichte
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8. Dezember 2007 |
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Die deutsche Politik ist gegenwärtig hinsichtlich der
langfristigen strategischen Ausrichtung in der Außenpolitik von
grundsätzlich
divergierenden Positionen zwischen dem Bundeskanzleramt und dem
Auswärtigen Amt
geprägt. Um es zugespitzt zu formulieren: Während Angela Merkel die
deutsche
und europäische Position eher innerhalb eines revitalisierten Dreiecks
USA-EU-Japan sucht, strebt Frank-Walter Steinmeier die engere
Verflechtung
Europas mit dem strategischen Dreieck Russland-Indien-China an. Dr.
Reinhard Hildebrandt
beleuchtet diese Divergenzen vor dem Hintergrund der historischen
Entwicklung
seit dem II.Weltkrieg und wirft die Frage auf, wie lange es sich Europa
noch
leisten kann, keine eigenständige Rolle in der neuen
weltpolitischen Lage zwischen einem "atlantischen und eurasischen
Dreieck" zu entwerfen, und stattdessen entweder unentschieden zwischen
den Fronten zu schaukeln oder
sich sogar einer möglichen neuen Containment-Politik der USA gegenüber
Russland
und China anzuschließen. Diese Frage wird insbesondere vor dem
Hintergrund der
massiven ökonomischen Schwächung der USA und dem gleichzeitigen
ökonomischen
Aufstieg Asiens virulent.
von Dr. Reinhard Hildebrandt
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